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Der EV Füssen hat das erste Ausrufezeichen gesetzt
Der EV Füssen hat das erste Ausrufezeichen gesetzt
04.03.2017 - 12:44 - BLL - Landesligen - Allgemein - veröffentlicht von Norman Flaake - Verfasser: Michael Lang
 

Füssen, 04.03.2017 - Der EV Füssen hat das erste Ausrufezeichen gesetzt. 8:4 (3:1, 2:1, 3:2) endete das erste Finalspiel um die Bayerische Landesligameisterschaft, und die Mannen um Kapitän Eric Nadeau haben nun zwei Matchbälle, um den entscheidenden zweiten Sieg gegen den EC Bad Kissingen einzufahren, und das Saisonziel mit dem Aufstieg in die Bayernliga tatsächlich wahr zu machen.

Der Heimerfolg vor ausverkauftem Haus am Kobelhang war hochverdient. Der kleine Kader der Gäste hatte sichtliche Probleme mit dem Spieltempo des EVF, war in der Abwehrarbeit oftmals einen Schritt zu langsam und zog dadurch viele Strafzeiten. Ihre große Stärke hatten die Wölfe im Powerplay, hier kamen sie immer wieder zu Chancen und insgesamt drei Überzahltreffern, bei ausgeglichener Spielerzahl agierten sie eher abwartend und kraftsparend. Das war freichlich zu wenig, um die Füssener insgesamt in Gefahr zu bringen, auch wenn es immer wieder kleine Nadelstiche in der Offensive gab. Der EVF zeigte sich in Überzahl ebenfalls sehr gefährlich und erzielte mit einem Mann mehr gleich fünf Treffer, konnte immer wieder großen Druck ausüben, und hatte neben den acht Toren unter anderem auch noch einen vergebenen Penalty sowie drei Pfostentreffer zu verzeichnen.

Während bei Bad Kissingen das Überzahlspiel sowie die Torgefährlichkeit der Abwehrspieler zu gefallen wussten, war es bei Füssen neben dem Powerplay die Ausgeglichenheit der eingesetzten Reihen sowie das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. (MiL)

 

Spielertrainer Mikhail Nemirovski (Bad Kissingen): „Füssen ist eine gute Mannschaft, hat erfahrene Spieler. Es war ein gutes Spiel und eine sehr gute Stimmung im Stadion. Nur der Schiedsrichter war nicht gut für ein Finale. Wir hatten nur 10 Feldspieler. Am Sonntag versuchen wir, unser Spiel zu machen. Alles ist möglich.“

 

Trainer Thomas Zellhuber (Füssen): „Wir haben heute vieles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, wollten ein hohes Tempo gehen. Bad Kissingen ist in Überzahl extrem stark. Wichtig war, nach dem Rückstand gleich wieder zurück zu kommen. Nach dem 3:2 hatte ich noch das Gefühl, da kann noch was passieren, aber dann haben wir das sehr souverän gemacht. Vier Gegentreffer tun aber natürlich weh. Am Sonntag fahren wir früh los, und werden versuchen, bestens vorbereitet den letzten Schritt zu machen.“

 

Tore: 0:1 (4.) Nemirovski (Hemmerich, Ledin/5-4), 1:1 (6.) Simon (Naumann, Velebny/5-4), 2:1 (12.) Naumann (Velebny/5-4), 3:1 (16.) Keller (Nadeau, Besl), 3:2 (23.) Grönstrand (Nikitin, Nemirovsky/5-4), 4:2 (26.) Schmid (Velebny, Besl/5-4), 5:2 (33.) Oppenberger (Newhook), 6:2 (46.) Neuber (Wiedemann), 7:2 (49.) Keller (Nadeau, Newhook/5-4), 7:3 (53.) Heikkilä, 8:3 (54.) Simon (Schmid/5-4), 8:4 (57.) Hemmerich (5-4). Strafminuten Füssen 16, Bad Kissingen 20 + 10 für Eirenschmalz + 10 für Nemirovski. Zuschauer 1465 (ausverkauft).

 
 
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