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Überzeugender 10:1-Erfolg der Wild Lions
ERSC schießt die Aibdogs ab
06.11.2018 - 15:49 - Vereine - ERSC Amberg - veröffentlicht von Norman Flaake - Verfasser: Presse ERSC Amberg
 

Der ERSC Amberg brauchte eine Anlaufzeit von einem Drittel gegen den EHC Bad Aibling, dann hatte die Löwen-Offensive ihr Visier richtig eingestellt. Die Aibdogs waren am Ende sogar mit der 10:1-Packung noch relativ gut bedient.

Es sagt schon einiges aus, wenn Dirk Salinger anmerkt, dass sein Team „zu verspielt“ gewesen wäre. Der Löwen-Coach war natürlich hochzufrieden mit dem Auftritt der Wild Lions und merkte an, dass „das Zusammenspiel der Blöcke zusehends besser wird“. Die Chancenhoheit der Gastgeber war schon immens, und zwar von Beginn an. Das Anfangsdrittel überstanden die Gäste relativ unbeschadet, auch wenn hier schon der ERSC teilweise drückend überlegen war. Das 1:0 durch Lukas Salinger war nach zehn Minuten längst überfällig, aber in dieser Phase konnten die Gäste zumindest Nadelstiche setzen und Oli Engmann im Amberger Tor war öfter gefordert. Es war aber praktisch eine Bestrafung für eine Unzahl vergebener Chancen und Nachlässigkeit im Defensivverhalten der Löwen, dass die Gäste zum unerwarteten Ausgleich durch Thomas Neumaier kamen – eigentlich unglaublich nach dem Spielverlauf.
Die Kabinenansprache von Coach Salinger musste aber gewirkt haben, denn zum Mittelabschnitt traten die Wild Lions deutliche konzentrierter auf den Plan. Das 2:1 durch Peter Hendrikson, nur 67 Sekunden nach Wiederanpfiff, leitete einen weiteren Dauerbeschuss des Gästetores an. Mit dem 3:1 von Andreas Hampl war kurz danach bereits eine Vorentscheidung gefallen, so hoch war die Überlegenheit des ERSC. Mitte des Drittels machten die Löwen dann binnen weniger als vier Minuten mit vier Treffern den Sieg schon zu dieser Phase sicher. Felix Köbele, als der ERSC gerade wieder vollzählig war, Matti Swadzba mit einem souverän verwandelten Konter, Bernie Keil mit einem Hammer von der blauen Linie und Verteidiger Kevin Schmitt im Powerplay verwerteten nur einen Teil der vorhandenen Möglichkeiten. Erfreut war Coach Salinger vor allem vom Treffer durch Swadzba: „Unser dritter Block überzeugt seit Wochen, egal in welcher Besetzung“.
Zum Schlussdrittel war es eigentlich nur noch eine Frage der Höhe des Amberger Erfolges. Gleich zu Beginn benötigte Keil gerade einmal neun Sekunden, um eine Überzahl erfolgreich abzuschließen. Danach legte auch Sebastian Aukofer für den dritten Block einen weiteren Treffer nach. Der Schlusspunkt blieb dann erneut Bernie Keil überlassen, der sogar in Unterzahl das Resultat zweistellig gestaltete.


ERSC Amberg – EHC Bad Aibling 10:1 (1:1,6:0,3:0)
Tore: 1:0 (11.) Salinger, 1:1 (19.) Neumaier (Seidl), 2:1 (22.) Hendrikson (Benak), 3:1 (24.) Hampl (Vlach, Köbele), 4:1 (30.) Köbele (Vlach, Schönberger), 5:1 (30.) Swadzba (Benak), 6:1 (31.) Keil (Hendrikson, Schopper), 7:1 (34.) Schmitt (Vlach, Hampel/5:4), 8:1 (42.) Keil (Benak/5-4), 9:1 (47.) Aukofer (Swadzba, Schreier), 10:1 (55.) Keil (Schönberger/4-5).
Strafen: Amberg 6, Bad Aibling 14 Minuten
Schiedsrichter: Mackert, Bösl, Beigl
Zuschauer: 430

 
 
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