Spieltagsausblick - Finale
Bayernliga Playoffs 2016/2017
Bayernliga
Auswahl:   
 
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
Fr. 24.03.2017
19:45 Uhr
EV Lindau
"Islanders"
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1
(Heim: 2/1/0/0) 
Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1
(Auswärts: 0/1/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
2 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen
21.03.2017 - 15:07
Finale! EHC startet den Kampf um den Titel
Finale! EHC startet den Kampf um den Titel

Es wird ernst: Die Löwen vom EHC Waldkraiburg starten am Freitag um 19:45 Uhr mit dem Heimspiel in der Raiffeisen Arena in die „Best-of-5“-Serie des Playoff-Finales gegen den EV Lindau. Die Fans dürfen sich schon jetzt auf packende, spannende und dramatische Partien einstellen, denn die gibt es gegen die Islanders vom Bodensee immer. Spitzeneishockey in der Sportstadt Waldkraiburg und das Team von EHC-Coach Rainer Zerwesz ist schon jetzt motiviert bis in die Haarspitzen!



Es ist laut dem Trainer nämlich kein großes Geheimnis, dass nach dem Finale im Sommer wohl eine kleine Ära beim EHC Waldkraiburg zu Ende gehen wird und personelle Veränderungen im Team anstehen. „Einige Spieler werden im Sommer sicher aufhören und darum wird es ihr letztes Finale sein. Das hat im Halbfinale schon besondere Motivation freigesetzt und man merkt, dass sie jetzt den maximalen Erfolg wollen“ so der 48-Jährige Trainer der Industriestädter, der in seiner aktiven Karriere auch das ein oder andere Endspiel erreicht hat und darum weiß, wovon er spricht. „Ein Finale ist schon immer etwas Besonderes. Daran denkt man als erstes, wenn man irgendwann zurückblickt. Nicht an irgendein Viertelfinale, sondern nur an das Endspiel. Wenn es um einen Titel geht! Ob der jetzt Bayernliga-Meister, Bayerischer Meister, Playoff-Meister oder wie auch immer heißt!“

Gerade mit letzterem hat Zerwesz durchaus Recht. Aufgrund der neu eingeführten Verzahnung zwischen Oberliga und Bayernliga wurden die Namen der Titel und der Weg dorthin etwas verwässert. Wer die Bayernliga-Vorrunde als Erster beendete, wurde, wie es offiziell hieß, „Meister der Bayernliga Senioren“.  Früher war dies die relativ wertlose Vorrunden-Meisterschaft. Dann starteten die Verzahnungsrunde zwischen dritter und vierter Liga und schließlich die Playoff-Viertelfinals. Das Halbfinale war das Ziel, denn alle hierfür Qualifizierten sicherten sich automatisch das Oberliga-Ticket in der nächsten Saison. Damit war die Luft dann zunächst mal raus und viele sagen jetzt, dass es nur noch um die goldene Ananas geht- auffällig aber, dass dies besonders diejenigen sagen, die jetzt schon in der Sommerpause sind.

„Die Playoffs sind die schönste Zeit und ein Finale ist ein Finale. Dafür macht man Sport und jeder richtige Sportler will ein Endspiel auch gewinnen“ weiß aber EHC-Coach Zerwesz und gibt damit zu verstehen, dass  es für ihn und seine Spieler um weit mehr als die goldene Ananas geht. Und auch der Gegner ist einem Finale mehr als würdig. „Lindau ist eine Top-Mannschaft und alle Spiele, die wir in den letzten Jahren gegen sie hatten, waren enge und spannenden Angelegenheiten“ erinnert sich der Löwen-Dompteur. „Sie haben sich für die Oberliga bestens verstärkt und eine tolle Saison gespielt- für mich waren sie der stärkste Aufsteiger und sie stehen jetzt auch zu Recht im Finale.“

Die Oberliga-Hauptrunde beendete das Team von Dustin Whitecotton auf Rang zehn, in Gruppe B der Verzahnungsrunde wurden die Islanders dann hinter den Löwen Zweiter. Erst im letzten und entscheidenden fünften Spiel sicherten sie sich im Playoff-Viertelfinale gegen Schönheide den Oberliga-Klassenerhalt, dafür zeigten sie sich im Halbfinale gegen Miesbach kompromisslos und schossen den TEV mit drei Siegen in Folge aus dem Wettbewerb. Jeffrey Smith ist Dauerbrenner und Top-Scorer des EV Lindau mit 36 Toren und 25 Assists in 50 Spielen. Dahinter folgt Zdenek Cech mit 60 Scorerpunkten (23 Tore) in 41 Spielen. Von vier Duellen in der Hauptrunde der Oberliga gingen drei an Lindau, die beiden Vergleiche in der Verzahnung entschieden die Löwen für sich. Karten für das erste Endspiel am kommenden Freitag gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn jederzeit Online unter ehcwaldkraiburg.com, auf der Geschäftsstelle am Mittwoch zwischen 10:00 und 13:00 Uhr, am Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr und am Spieltag selbst an den Abendkassen, die ab 18:15 Uhr geöffnet sind.  

Zum zweiten Spiel am Sonntag in Lindau soll dann auch wieder ein Fanbus eingesetzt werden. Wie in der letzten Saison bieten die Fans der Woid Boyz unterwegs auf einer größeren Pause ihr traditionelles Kesselgulasch für nur 3 Euro an. Treffpunkt ist am Sonntag um 12:45 Uhr an der Raiffeisen Arena, Spielbeginn ist um 17:30 Uhr und die Fahrt kostet zwischen 17 und 20 Euro. Anmelden kann man sich über die Facebook-Seite des EHC Waldkraiburg, in der Geschäftsstelle zu den bekannten Öffnungszeiten und am Freitag bei Spiel1 an der Hütte der Woid Boyz vor der Arena.

Verfasser: Michael Gößl
Veröffentlicht von Norman Flaake
23.03.2017 - 20:48
Die EV Lindau Islanders starten die Titeljagd auswärts
Die EV Lindau Islanders starten die Titeljagd auswärts

Eine Woche Warten ist vorbei, die Spannung gestiegen, nun endlich beginnt das Finale um die Bayrische Meisterschaft 2017. Am Freitag (19:45) müssen die EV Lindau Islanders beim EHC Waldkraiburg zu Spiel Eins der Best of Five Serie antreten, ehe die Lindauer am Sonntag (17:30 Uhr) Heimrecht genießen.



Zum dritten Mal in drei Jahren kreuzen sich nun die Wege der beiden Teams in einer Play- Off Runde. Mit Unterschiedlichem Ausgang: Im Halbfinale 2015 gewannen die Lindauer mit 2:1 und wurden anschließend Meister. Letztes Jahr revanchierten sich die Löwen mit 3:1 Siegen – und holten anschließend den Titel. So ist es beinahe logisch, dass man nun erstmals im Finale aufeinandertrifft, wobei es wieder heißen wird: Der Sieger der Serie wird auch Meister…

In dieser Saison traten die beiden Teams als Aufsteiger in der Oberliga Süd viermal aufeinander, wobei es drei Lindauer Siege gab und einen des EHC – in der Verzahnungsrunde gewann Waldkraiburg zweimal. Es steht also unentschieden zwischen den langjährigen Rivalen. „Nachdem Waldkraiburg die letzten beiden Spiele gewonnen hat, ist es nun an uns, die Geschichte wieder zu drehen“, sagt EVL- Coach Dustin Whitecotton, der mit neuen taktischen Kniffen versuchen will, den Gegner „zu überraschen“.

 

Kein Geheimnis ist sicherlich, dass die Lindauer ihr starkes Powerplay weiter auf allen Zylindern laufen lassen wollen. Die Aktuelle Quote von 44 Prozent ist dabei selbst dem Trainer nicht geheuer. „Es wäre schön, wenn es so bliebe, aber dass man fast jedes zweite Überzahlspiel nutzt ist schon außergewöhnlich“, sagt Whitecotton, der noch mehr Augenmerk auf das „Penalty Killing“ legen ließ. Gerade für das Auswärtsteam liegt es in den Play-Offs näher, dass man häufiger in Unterzahl spielt. Hier haben die Islanders sich aber stark verbessert und blieben in den drei Halbfinalspielen gegen Miesbach ohne Gegentor. Waldkraiburg dagegen war in den Play-Offs durchweg solide in Unterzahl, hatte dafür aber Probleme Powerplay- Tore zu erzielen.

 

Man kann es aber auch anders sehen: Die Löwen hatten ein starkes Überzahlspiel gar nicht nötig, denn sie verfügen über eine läuferisch starke und tief besetzte Offensive. „Die Mannschaften sind sich recht ähnlich, deshalb werden Kleinigkeiten entscheiden“, sagt Whitecotton.

 

Experten sehen den Unterschied zwischen beiden Teams beim Torwart. Waldkraiburgs Björn Linda zählte schon in der regulären Saison zu den herausragenden Keepern und glänzt nun auch in den Playoffs, wo er weniger als zwei Gegentore im Schnitt hinnehmen musste. Beim EVL endete das Wechselspiel zwischen Korbinian Sertl und Beppi Mayer im Halbfinale. Sertl erkämpfte sich den Startplatz mit immer konstanteren Leistungen, die ihn in der Torwartwertung auf den zweiten Platz brachten und gilt für das Finale als gesetzt.

 

Und wie wichtig Torhüter sind, die sich in Spiele hineinsteigern können, wissen die Islanders spätestens seit der Finalserie 2015, als sie sogar alle drei Keeper einsetzen mussten. Varian Kirst, Nicolai Johansson und am Ende Beppi Mayer sorgten dafür, dass die Islanders die Finalserie in fünf Spielen gewannen. Eine kuriose und seltene Konstellation. Aber gerade deshalb sollten sich Mayer und Dominic Hattler bereithalten. Man weiß ja nie…

 

Denn es dürfte also niemanden überraschen, wenn diese Finalserie nicht nur weitere enge Spiele hervorbringen, sondern auch wieder über fünf Spiele gehen würde – denn um Meister zu werden mussten Lindau als auch Waldkraiburg 2015 und 2016 über die volle Distanz gehen.

 

 

 

Unterdessen läuft der Kartenvorverkauf für das Heimspiel der Islanders am Sonntag auf Hochtouren, zumal auch zahlreiche Schlachtenbummler aus Waldkraiburg erwartet werden. Bis Freitagnachmittag sind die bekannten Vorverkaufsstellen noch geöffnet. Aber auch an der Abendkasse wird es am Sonntag noch Karten geben.

 

Für alle Fans, die heute nicht vor Ort sein können gibt es mehrere Möglichkeiten die Finalserie zu verfolgen, die sowohl im Internetradio, als auch bei zwei gleich Live- Tickern verfolgt werden kann. Die Links dazu sind auf der Homepage der Islanders unter dem Menüpunkt Live- Ticker aufgeführt.

Verfasser: EVL Medienservice
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos EV Lindau
"Islanders"
So. 26.03.2017
17:30 Uhr
EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1
(Heim: 3/0/0/0) 
Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1
(Auswärts: 1/0/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
4 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
25.03.2017 - 14:00
Das Bayrische Finale garantiert Gänsehautatmosphäre
Das Bayrische Finale garantiert Gänsehautatmosphäre

Eine volle Eissportarena, Einlauf durch Spalier stehenden Nachwuchsspieler, Bayernhymne, Starting Six und zwei titelhungrige Mannschaften – das zweite Finale um die Bayrische Meisterschaft zwischen den EV Lindau Islanders und dem EHC Waldkraiburg am Sonntag (17 Uhr 30) verspricht noch einmal Gänsehautatmosphäre im Eichwald.



Schon um 16 Uhr wird die Arena geöffnet, damit alle Zuschauer dann auch noch Zeit genug haben, sich Karten und gute Plätze zu sichern. Ab halb sechs werden die Islanders dann versuchen, durch einen Sieg ein weiteres, dann letztes Heimspiel der Saison zu erreichen – und natürlich einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem möglichen Titelgewinn zu gehen. „Für uns hätte die Meisterschaft einen sehr hohen Stellenwert“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang. „Allerdings sieht das Waldkraiburg genauso.“

So werden sich auf dem Eis zwei starke Teams auf Augenhöhe begegnen. „Wer mehr Motivation einbringt wird die Serie gewinnen“, sagt EVL- Coach Dustin Whitecotton, der dazu auch auf einige Spieler in Topform bauen kann. Gleich fünf Mann stehen an der Spitze der Scorerwertung der Play-Off Spiele. Zdenek Cech als Topscorer mit 16 Punkten gefolgt von Jeff Smith (mit 10 Treffern bester Torjäger der Play-Offs), Simon Klingler, Andreas Farny und Troy Bigam. Erst auf Platz sieben folgt mit Fabian Zick der beste Waldkraiburger (10 Punkte) – wobei man dazu sagen muss, dass die Löwen ein Spiel weniger in der Endrunde absolvieren mussten. „Man darf sich von dieser Liste auch nicht täuschen lassen. Der EHC hat drei in etwa gleichstarke Reihen und seine Torgefahr sehr gut verteilt.“

Zwar haben die Lindauer insgesamt weitaus mehr Tore als die Oberbayern (41:23) erzielt, was im Wesentlichen am starken Überzahlspiel des EVL liegt. Im Spiel fünf gegen fünf liegen beide Teams aber nahezu gleichauf (23:20 Tore). Dazu kommt die alte Weisheit, dass die Defensive Meisterschaften gewinnt. Hier sehen die Zahlen Waldkraiburg im Vorteil, das nur 13 Gegentreffer zuließ (9 bei Gleichzahl) im Gegensatz zu den 27 Lindauer Gegentoren (17 bei Gleichzahl). Hier fiel bei den Lindauern natürlich die torreiche Serie gegen Schönheide ins Gewicht. Die Zahlen zeigen aber, dass die Sturm- und Abwehrreihen beider Teams erstklassig besetzt sind. Auf die Duelle der starken Individualisten darf man sich also freuen, ob sie nun Smith gegen Vrba, Cech gegen Kaltenhauser, Farny gegen Zick, Fuchs gegen Hilpert oder eben Sertl gegen Linda heißen.

Apropos starke Individualisten: Die Bayernhymne wird vor dem ersten Bully live von Anja Miller gesungen. 2015 hat sich das ja schon einmal bewährt…

***

Am Rande des Spiels am Sonntag gibt es noch einen zusätzlichen Sonderservice für alle Eishockey- Fans aus der Region. Beim EVL- Fanshop können Eintrittskarten für das Länderspiel Deutschland- Lettland, das am 1. Mai in Ravensburg ausgetragen wird, erworben werden. Die Partie ist der letzte Test der Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm vor Beginn der Eishockey- Weltmeisterschaft in Deutschland. Hier wird also das beste Team am Start sein.

Verfasser: EVL Medienservice
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
Fr. 31.03.2017
19:45 Uhr
EV Lindau
"Islanders"
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1
(Heim: 2/1/0/0) 
Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1
(Auswärts: 0/1/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
2 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen
29.03.2017 - 11:03
Pistole auf der Brust
Pistole auf der Brust

„Zum Siegen verdammt“ sind die Löwen vom EHC Waldkraiburg ab Freitag um 19:45 Uhr in der Raiffeisen Arena gegen den EV Lindau. Das Team von Trainer Rainer Zerwesz liegt in der „Best-of-5“-Serie des Endspiels mit 0:2 zurück und muss- sofern man den Meistertitel verteidigen möchte- jetzt drei Siege am Stück einfahren! Ein mögliches Spiel 4 fände am Sonntag um 17:30 Uhr am Bodensee statt.



1:5 und 0:2 – so ernüchternd fielen die bisherigen Ergebnisse aus, für den EHC Waldkraiburg in der „Best-of-5“-Serie des Endspiels um die Meisterschaft des Bayerische-Eissport-Verbandes (BEV). Nur ein Tor gegen die Mit-Oberligisten erzielt, gegen den man sich bislang immer gut verkauft und mit dem man sich immer harte Duelle geliefert hatte. Ohne Lukas Wagner und Michael Trox mussten die Mannen von Rainer Zerwesz am letzten Sonntag an den Bodensee reisen und somit ging dem ohnehin gewaltig stotternden Angriffsmotor nochmals etwas an Durchschlagskraft verloren. Wenigstens Trox sollte jetzt wieder mit an Bord sein, bei Wagner sieht es dagegen anders aus. In der Nacht von Samstag auf letzten Sonntag musste der Stürmer nämlich ins Krankenhaus gebracht werden und seinen Blinddarm „abgeben“. Obwohl der junge Mann in der letzten Saison auch schon einmal mit gebrochenem Fuß spielte, dürfte dieser Eingriff aber keinesfalls einen Einsatz zulassen.

 

Ganz anders präsentiert sich dagegen bisher der Gegner aus Lindau. Im ersten Spiel in Waldkraiburg erwischte das Team von Dustin Whitecotton einen Sahnetag und fegte den EHC in deren Stadion mit 5:1 aus der Arena. In Spiel 2 waren die Islanders ebenfalls brandgefährlich, standen defensiv hervorragend und wussten offensiv im richtigen Moment zuzuschlagen. Zdenek Cech erzielte am letzten Sonntag spät das 1:0 und sorgte damit auch für die Vorentscheidung, das 2:0, bei dem Sebastian Koberger als letzter gegnerischer Spieler an der Scheibe war, sorgte für die finale Entscheidung.

 

Die Löwen müssen sich nun am Freitag gewaltig steigern und auch Rainer Zerwesz fordert ein anderes Gesicht seiner Mannschaft. Schließlich hätten das auch die Fans, welche den EHC trotz vieler Niederlagen in der Oberliga-Saison- und Niederlagen waren in den letzten Jahren eher Mangelware- immer unterstützten, nicht verdient. Die Spielfreude muss zurückkehren und auch in der Offensive wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, zu alter Stärke zurückzufinden.

 

Karten für das Spiel am kommenden Freitag gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn jederzeit in dieser Woche ausschließlich Online unter ehcwaldkraiburg.com, die Geschäftsstelle bleibt ausnahmsweise geschlossen. Am Spieltag selbst öffnen die Abendkassen ab 18:15 Uhr. Zu einem möglichen vierten Spiel am Sonntag in Lindau soll dann auch wieder ein Fanbus eingesetzt werden. Treffpunkt ist am Sonntag, den 2.April um 13:15 Uhr an der Raiffeisen Arena, Spielbeginn ist um 17:30 Uhr und die Fahrt kostet zwischen 17 und 20 Euro. Anmelden kann man sich über die Facebook-Seite des EHC Waldkraiburg und am Freitag bei Spiel 3 an der Hütte der Woid Boyz vor der Arena.

Verfasser: Michael Gößl
Veröffentlicht von Norman Flaake
30.03.2017 - 13:37
EV Lindau Islanders wollen finale Entscheidung
EV Lindau Islanders wollen finale Entscheidung

Wird es das Wochenende der Entscheidung für die EV Lindau Islanders oder geht die Finalserie um die Bayrische Meisterschaft in die Verlängerung? Am Freitag (19:45 Uhr) in Waldkraiburg und am Sonntag (17:30) in der Eissportarena Lindau haben die Islanders zwei Chancen den dritten und entscheidenden Sieg einzufahren. Gelingt dies nicht, muss noch eine weitere Woche auf die Entscheidung gewartet werden.



„Soweit soll es aber nicht kommen. Wir denken erst einmal nur an Freitag. Auf diesem Spiel liegt unsere volle Konzentration“, sagt EVL- Trainer Dustin Whitecotton und lässt keinen Zweifel daran, dass seine Mannschaft kein Problem damit hätte, den möglichen Titel auswärts zu feiern. Zwar wäre für die Vereinskasse ein weiteres Heimspiel am Sonntag in der Eissportarena sicher ein Segen, „aber so denken wir nicht. Wir wollen Meister werden und nicht dem Gegner Hoffnung und die Chance auf eine Wende geben.“

Denn es wird schwer genug für die Islanders, in Waldkraiburg zu bestehen, da die Löwen vor allem die 1:5 Heimpleite im ersten Finale mächtig geärgert hat. „Das war kein Play-Off Eishockey von uns“, sagte Trainer Rainer Zerwesz nach dem Spiel, das die Islanders vor allem im ersten Drittel (3:0) dominierten. Es ist zu erwarten, dass der EHC, der wieder auf Torjäger Michael Trox bauen kann, gerade zuhause noch einmal einen starken Auftritt hinlegen will, um die Fans zu entschädigen und sich zu rehabilitieren. Vor allem, da neben dem Trainer auch einige erfahrene Akteure nach der Saison die Schlittschuhe an den Nagel hängen oder wie Torhüter Björn Linda (Hannover Scorpions) den Verein verlassen werden. Mit einem „Sweep“, also einer glatten Finalniederlage in drei Spielen, davon auch noch zwei zuhause, wird sich kein Waldkraiburger verabschieden wollen.

Auf der anderen Seite sind die Islanders gerade mächtig in Fahrt gekommen und haben zuletzt vor allem eine große Effizienz beim Verwerten ihrer Chancen gezeigt, gepaart mit einer bombenfesten Defensive. Gegen ein offensivstarkes Team wie Waldkraiburg in zwei Spielen nur ein Gegentor zuzulassen - und das in doppelter Unterzahl - ist ein absolutes Qualitätsmerkmal. Was die Lindauer Abwehr nicht abgeräumt hat, wurde bisher eine Beute des starken EVL- Goalies Korbinian Sertl. Im Finale so wie letzten Sonntag zu Null zu spielen, ist eine besondere Leistung.

Das Selbstvertrauen der Lindauer ist also groß und auch der psychologische Vorteil ist auf Seiten Inselstädter. Denn der EHC Waldkraiburg muss unbedingt gewinnen – und das dreimal in Folge, sonst ist der Titelverteidiger im Duell der Bayrischen Meister von 2016 und 2015 entthront und die Saison zu Ende. Man weiß, dass dies Kräfte freisetzen kann. Gleichzeitig haben die Islanders bewiesen, dass sie in Sachen Willenskraft immer wieder Paroli bieten konnten und es sogar schafften, noch etwas mehr zu investieren.

„Allerdings weiß man auch, dass der dritte Sieg in einer Play-Off Serie immer der Schwierigste ist“, sagt Whitecotton. Beim Auswärtsspiel in Waldkraiburg dürfen sich die Islanders aber wieder über zahlreiche Unterstützung freuen, denn der Fanclub Bodensee- Fighters hat bereits zwei Busse gechartert. Anmelde-möglichkeiten gibt es über die Facebook Seite des Klubs, aber auch über die des EVL. Dazu gibt es weitere Informationen unter anderem auch zu Live-Ticker und Live- Radio auf evlindau.com. Hier ist dann auch zu erfahren, ob es am Sonntag noch einmal ein Heimspiel für die Islanders gibt, oder vielleicht doch schon die Meisterschaft gefeiert werden darf.

Verfasser: EVL Medienservice
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos EV Lindau
"Islanders"
So. 02.04.2017
17:30 Uhr
EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1
(Heim: 3/0/0/0) 
Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1
(Auswärts: 1/0/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
4 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
 
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
Fr. 07.04.2017
19:45 Uhr
EV Lindau
"Islanders"
EV Lindau - Vereins-/Stadioninfos
3/1/0/1
(Heim: 2/1/0/0) 
Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1
(Auswärts: 0/1/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
2 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen
06.04.2017 - 20:34
FINALE 5: ZERWESZ WILL SICH MIT DEM TITEL VERABSCHIEDEN
FINALE 5: ZERWESZ WILL SICH MIT DEM TITEL VERABSCHIEDEN

Das fünfte und entscheidende Playoff-Endspiel zwischen dem EHC Waldkraiburg und den EV Lindau Islanders wirft seinen Schatten voraus, und zwar mit Recht: Zum definitiv letzten Saisonspiel planen die Löwen eine große Party für und mit den Fans- samt Trikotversteigerung und DJ in der Löwen-Bar. Für EHC-Erfolgscoach Rainer Zerwesz wird es am Freitag um 19:45 Uhr gleichzeitig der letzte Auftritt an der Bande der Industriestädter sein.



An sich wäre allein durch die Paarung Waldkraiburg gegen Lindau und die Tatsache, dass es sich um das letzte und entscheidende Spiel der „Best-of-5“-Serie des Playoff-Finales handelt, schon genug Gesprächsstoff geboten. Nicht zuletzt auch wegen des geplanten Fan-Festes im Anschluss, das unabhängig vom Ergebnis stattfinden wird. Die Oberliga-Trikots werden versteigert, außerdem wird in der Löwen-Bar ein DJ der Feier-Meute einheizen. Neben all diesen positiven Neuigkeiten gibt es jedoch auch nicht so schöne Infos: Denn Spiel 5 wird das letzte sein, bei dem Erfolgscoach Rainer Zerwesz an der Bande der Löwen steht. „Das fällt mir natürlich sehr schwer, denn Eishockey ist ein Teil meines Lebens“ begründete Zerwesz seine Entscheidung. „Aber in der Oberliga ist der Trainer-Job so nebenbei nicht machbar. Ein Jahr geht das vielleicht, aber auf Dauer ist der Zeitaufwand zu hoch. Im Endeffekt ist es ein Beruf, mit dem man sich mehr beschäftigen muss, doch ich habe bereits einen verantwortungsvollen Beruf. Außerdem merke ich auch körperlich erste Abnutzungserscheinungen nach diesen drei intensiven Jahren. Aber es war eine tolle Zeit und wirklich außergewöhnlich“ so der 48-Jährige weiter. „Mein größter Wunsch ist jetzt natürlich, dass wir am Freitag gewinnen, auch wenn mit der Meisterschaft letztes Jahr schon ein sehr großer Wunsch in Erfüllung gegangen ist“ berichtete Zerwesz weiter. „Aber natürlich wäre das ein krönender Abschluss für alle, die in den letzten drei Jahren so tolle Arbeit geleistet haben. Die Zusammenarbeit mit dem Team hat mir die größte Freude bereitet und dass man eine Entwicklung bei den vielen jungen, auch Waldkraiburger Spielern gesehen hat. Außerdem freue ich mich, dass wir auch in der Oberliga nicht den Kopf verloren haben und der Verein auf richtig soliden Beinen steht. Wir können alle stolz auf das sein, was hier aufgebaut wurde.“

Rainer Zerwesz hatte den EHC Waldkraiburg zur Saison 2014/ 2015 übernommen und in seinem ersten Jahr mit begeisterndem und mitreißendem Eishockey gleich das Playoff-Halbfinale erreicht, welches knapp gegen den späteren Meister Lindau verloren ging. Letztes Jahr holte sein Team dann den Titel im Freistaat, stieg in die Oberliga auf und schaffte beim „Abenteuer Oberliga“ in dieser Saison sensationell den Klassenerhalt. Nun wird das letzte Endspiel gegen Lindau sein letzter Einsatz an der Bande der Löwen sein und irgendwie schließt sich damit auch der Kreis beim Rückblick auf seine erste Trainer-Saison. „Jetzt kann wieder alles passieren. Die Serie ist richtig offen- wir haben 10 Mal in dieser Saison gegen Lindau gespielt und fünfmal gewonnen und fünfmal verloren“ weiß Zerwesz.

Ein Erfolg im elften Aufeinandertreffen wäre aber dennoch etwas für die Geschichtsbücher: Nach 1988, 2008 und 2016 könnten die Löwen nämlich zum vierten Mal den Titel holen, wären damit Rekordmeister in der höchsten Liga des Bayerischen Eissport-Verbandes. Außerdem wäre man die erste Mannschaft, die den Titel verteidigen könnte- für besondere Motivation dürfte gesorgt sein, auch wenn Lindau natürlich im Duell der Meister von 2016 und 2015 alles in die Waagschale werfen wird. Für Lindau ist es das 55., für den EHC das 54.Saisonspiel- das zeigt den besonderen Charakter beider Teams und auch dafür hat die Partie einen würdigen Rahmen verdient!

Karten für den Showdown um den bayerischen Titel und die anschließende Fan-Feier gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn online unter ehcwaldkraiburg.com, sowie auf der Geschäftsstelle am Mittwoch (10:00 Uhr – 12:00 Uhr) und Donnerstag (18:00 Uhr – 20:00 Uhr). Außerdem öffnen die Abendkassen wie gewohnt um 17:45 Uhr, also zwei Stunden vor Spielbeginn.

Verfasser: Michael Gößl
Veröffentlicht von Norman Flaake
06.04.2017 - 20:35
Letzter Akt im Finale um die Bayrische Meisterschaft im Play-Off
Letzter Akt im Finale um die Bayrische Meisterschaft im Play-Off

Es ist das, was Eishockey letztendlich ausmacht. Dieses Endgültige, das es nur in den Play-Offs gibt, wenn sich zwei Mannschaften gegenüberstehen, die um jeden Zentimeter Eis kämpfen, alles für den Erfolg geben und nun vor dem großen Ziel stehen. Spiel Fünf – die Entscheidung um den Titel in einem finalen Gipfel. Das allerhöchste Spannungsmoment, das die EV Lindau Islanders nun am Freitag beim EHC Waldkraiburg erleben dürfen.



Bevor die Lindauer um 19:45 Uhr in ihr 55. (!) Pflichtspiel der Saison starten (Waldkraiburg kommt auf ebenso stolze 54 Partien), wird der Pokal für den Meister der BEV- Playoffs präsentiert werden. Das Objekt der Begierde war bei den letzten beiden Finalspielen schon im Stadion im Hintergrund anwesend, da eine Entscheidung für eines der beiden Teams schon möglich war. Da die Lindauer diese nicht herbeiführen konnten, blieb der Pokal verpackt. Jetzt wird er deutlich sichtbar sein – denn am Freitag wird ihn einer der Kapitäne, Waldkraiburgs Max Kaltenhauser oder Lindaus Tobias Fuchs in Empfang nehmen.

Erfahrung mit der Handhabung haben beide, schließlich treffen die Bayernliga- Meister der Jahre 2015 und 2016 aufeinander. Nun ist der Pokal ein anderer, der für das beste Play-Off Team – also die Mannschaft mit den Cracks, die die größte Motivation in der Jahreszeit im Eishockey mitbringen, in der die Siege am Schwierigsten zu erringen sind. „Postseason“ nennt man dies in Nordamerika, wo die Play- Offs erfunden wurden. Nachsaison – was fast ein wenig zu friedlich für das klingt, was auf dem Eis passiert. Vor allem im Vergleich zur regulären Saison. Hier werden auch bereits Meister geehrt – zurecht, denn sie gewannen die Punkterunde. Eine neue Jahreszeit ist danach aber die K.O.- Runde. Hier wurde zunächst die Ligenzugehörigkeit festgestellt und nun sind es die größten Nehmerqualitäten und besten Charaktereigenschaften, kurz: die Hingabe zum Eishockey. Ein Bayrischer Meister der besonderen Art. 

Dabei geht in Bayern bereits zum dritten Mal in Folge eine Finalserie in ein alles entscheidendes fünftes Spiel. Beide Teams haben damit gute Erfahrungen gemacht: Waldkraiburg gewann letztes Jahr zuhause gegen Höchstadt und holte sich den Titel. Ein Jahr zuvor mussten die Lindauer wie auch jetzt auswärts antreten und holten sich den Titel auf fremdem Eis in Höchstadt. Dabei war die Situation vergleichbar: Zuhause vermochten die Lindauer es nicht, den dritten Sieg zu erringen, kamen in Spiel Fünf aber umso stärker zurück und gewannen dieses mit ihrem unbeugsamen Siegeswillen nach dreimaligem Rückstand.

Das letzte Erlebnis eines fünften Spiels ist für die Inselstädter sogar noch frischer, gewannen sie doch das entscheidende Viertelfinale gegen Schönheide mit 5:1 und sicherten sich dadurch den Klassenerhalt in der Oberliga Süd. Was Anspannung und Nervenstärke betrifft, hat das Team von Dustin Whitecotton also bereits bewiesen, was es draufhat.

Das berühmte Momentum spricht allerdings neben dem Heimvorteil für Waldkraiburg, keine Frage. Der EHC lag in der Serie schon 0:2 zurück und zeigte zweimal mit dem Rücken zur Wand sein bestes Eishockey. Nun benötigen die Islanders Antworten, um diesen Lauf zu stoppen. Dazu kommt bei den Löwen ein Schuss Extra- Motivation, denn nicht nur einige langjährige Spieler werden ihre Karriere mit diesem Spiel beenden, auch Trainer Rainer Zerwesz. Logisch, dass man sich hier vor vollem Haus mit dem Meisterpokal des BEV verabschieden möchte.

 

 

Es wird also viel Gegenwind auf den EVL zukommen, der wieder die Balance in den Zweikämpfen finden muss, denn alleine vier Gegentore fielen am Sonntag bei gegnerischer Überzahl oder kurz danach. Dies wird neben der Chancenverwertung ein Schlüssel zum endgültigen Erfolg sein, wobei die Saison schon jetzt ein erneuter Meilenstein für die Lindauer ist: Klassenerhalt geschafft, Weitere tolle Play-Off Spiele gezeigt und in der Mehrzahl dieser insgesamt 55 Saisonspiele den Zuschauern starkes Eishockey geboten.

Das ist Grund genug, am Samstag ab 19 Uhr in der Eissportarena eine große Saisonabschlussparty mit Freibier und Highlights wie Trikotversteigerung zu feiern. Wenn dann der Meisterpokal als Ehrengast mit dabei ist, wäre das umso schöner. Er steht bereit, um erobert zu werden.

Verfasser: EVL Medienservice
Veröffentlicht von Norman Flaake