Spieltagsrückblick - 4. Spieltag
Bayernliga Verzahnung Oberliga 2019/2020
Bayernliga
Auswahl:   
 
HC Landsberg - Vereins-/Stadioninfos HC Landsberg
"Riverkings"
6:5
(1:3, 2:1, 3:1)
TSV Erding
"Gladiators"
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos
5. Platz - 3 Pkt.
1/0/0/2 - 14:12 Tore
Tabelle 7. Platz - 2 Pkt.
0/1/0/2 - 6:15 Tore
1/0/0/2 (Heim: 0/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/1/0/2 (Auswärts: 0/0/0/1)
Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
1 Spiel in Serie verloren Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie verloren
19.01.2020 - 21:29
Gladiators kassieren bittere Niederlage

Wie nah Glück und Pech beinander liegen, das haben die Erding Gladiators gestern Abend in Landsberg erfahren müssen. Lange lagen sie bei den Riverkings in Führung, um dann in der Schlussminute 5:6 (3:1, 1:2, 1:3) zu verlieren.

 

Den Platz des verletzten Gladiators-Torwarts Christoph Schedlbauer nahm Andreas Gerlspeck ein. Die Erdinger hatten in der 2. Minute die ersten Chancen innerhalb weniger Sekunden durch Martin Dürr und Sebastian Lachner, doch blieb HCL-Torwart Michael Güßbacher Sieger.



In der 5. Minute war er aber machtlos, als Dürr in Überzahl das 1:0 gelang. In der 12. Minute fiel sogar das 2:0, als Marko Babic den Puck abfing und eiskalt abschloss. Aber in Überzahl wuchtete Marek Charvat den Puck zum 1:2 unter die Latte (14.). Zwei Minuten später erneut Überzahl für Landsberg, doch wieder fing Babic den Puck ab und schoss zum 3:1 ein. Jetzt kamen die Riverkings in Schwung, und kurz vor Drittelschluss waren die Gladiators zweimal im Glück. Zunächst kratzte Gerlspeck den Puck gerade noch von der Linie und hatte dann Glück, als ein Schuss von Sven Currmann am Pfosten landete.

 

Das Mitteldrittel hatte kaum begonnen, da nutzte der überragende Babic einen Torwartfehler zum 4:1 (22.). Landsberg warf jetzt alles nach vorne. In der 27. Minute zeigte Gerlspeck eine glänzende Parade gegen Dennis Sturm, war jedoch in der 31. Minute machtlos, als Markus Kerber in Überzahl einen Schuss unhaltbar zum 2:4 abfälschte. Und dann waren die Riverkings im Glück, als 36 Sekunden vor Drittelschluss erneut ein abgefälschter Schuss im Erdinger Netz landete, diesmal hatte Christopher Mitchell seinen Schläger dazwischengehalten.

 

Das Schlussdrittel eröffnete Dominik Wagner mit dem 5:3 in Überzahl, woraufhin Landsberg den Torwart wechselte. Der neue Mann, David Blaschta, war offenbar mit Fortuna im Bunde, denn bei einem Pfostentreffer vom Babic (44.) sowie Chancen von Florian Zimmermann

(48.) und Christian Poetzel (49.) hatte er unglaubliches Dusel.

Dazwischen lag jedoch das 4:5 von Sturm in Unterzahl (47.). Als Florian Reicheneder im Nachschuss das 5:5 gelang (51.), ging Gerlspeck vom Eis.

U?20-Keeper Menno Bergmeister kam zu seinem Bayernliga-Debüt, das bitter endete, denn 58 Sekunden vor Schluss traf Daniel Menge zum 6:5 für Landsberg.

 

 

 

Statistik

Tore/Assists: 0:1 (5.) Dürr (Michl, Lorenz/5-4), 0:2 (12.) Babic (Lorenz, Michl), 1:2 (14.) Charvat (Gäbelein, Menge/5-4), 1:3 (16.) Babic (4-5), 1:4 (22.) Babic (Dürr), 2:4 (31.) Kerber (Carciola, Charvat/5-4), 3:4 (40.) Mitchell (Kerber, Krammer), 3:5 (42.) Wagner (Hill, Krzizok/5-4), 4:5 (47.) Sturm (Machacek/4-5), 5:5 (51.) Reicheneder (Raß, Machacek), 6:5 (60.) Menge (Reicheneder, Sturm) – HSR:

Dominik Merath – Zuschauer: 900 – Strafminuten: Landsberg 14 , Erding 14

+ 10 (Waldhausen).

Verfasser: presse Erding Gladiators
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
3:0
(0:0, 1:0, 2:0)
Höchstadter EC
"Alligators"
Höchstadter EC - Vereins-/Stadioninfos
8. Platz - 0 Pkt.
0/0/0/3 - 7:19 Tore
Tabelle 3. Platz - 6 Pkt.
2/0/0/1 - 11:10 Tore
0/0/0/3 (Heim: 0/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/1 (Auswärts: 0/0/0/1)
Grottenschlecht - Grottenschlecht Tendenz der letzten 5 Spiele Es geht aufwärts - Es geht aufwärts
3 Spiele in Serie verloren Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
20.01.2020 - 11:42
EHC Waldkraiburg dominiert und siegt gegen Höchstadt

Es versprach im Vorfeld eine einseitige Partie zu werden zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem Höchstadter EC. Die Oberligisten kamen mit der Empfehlung von zuletzt zwei Siegen in die Raiffeisen-Arena und Waldkraiburg mit drei Niederlagen und null Punkten in der Verzahnungsrunde konnte höchstens von drei Punkten träumen. Am Ende wurde es durchaus eine einseitige Partie, jedoch nicht wie erwartet. Der EHC spielte als gäbe es kein Morgen und gewann das Spiel verdient mit 3:0.



Die Partie begann bereits furios vom EHC Waldkraiburg. Haben wir im Anschluss an das Freitagsspiel noch die Frage in den Raum gestellt wo die Löwen vom Anfang der Saison sind, sie waren in diesem Spiel auf dem Eis. Druckvoll liefen Spieler samt Scheibe über das Eis und ganz nach dem Motto, dass Angriff die beste Verteidigung sei, ließ man Höchstadt selten vor das Tor von Kevin Yeingst. Auf der Gegenseite stand Benjamin Dirksen, der Torhüter der Alligators, hingegen immer wieder im Fokus des Spielgeschehens. Wie aber auch in den Spielen zuvor, taten die Löwen sich schwer, das Spielgerät im Tor unterzubringen, wenn auch ihr Spiel bis zum Tor auf den Punkt stimmte. Nach einer Minute des Abtastens im ersten Spielabschnitt, konnte Straka an der blauen Linie des eigenen Drittels einen Schussversuch blocken und die Scheibe unbehelligt bis zur Gegenseite mitnehmen, sein Schuss aus der Halbposition jedoch endet im ebenso vertrauten wie verhassten Geräusch von Hartgummi auf Metall – dem Torpfosten. Trox, Decker, Vogl, Wagner, Rousek, Hradek, Jeske oder auch Zimmermann hießen in der Folge die Spieler, die sich mit mal besseren, mal weniger klaren Möglichkeiten an Tormann Dirksen versuchen durften. Doch gleich wie man es versuchte, mit feiner Technik bis vor das Tor oder mit brachialer Gewalt von der blauen Linie, der Puck wollte die Torlinie nicht passieren, somit ging es mit einem 0:0 zum ersten Pausentee.

Auch im zweiten Durchgang das gleiche Bild wie auch zuvor. Drückend überlegene Löwen dürfen sich im Angriffsdrittel austoben, während nahezu ratlose Höchstadter Spieler kein Mittel zu finden scheinen. Einzig Jari Neugebauer auf der Seite der Alligators schaffte es in der fünften Minute des zweiten Drittels mit einem Konter allein vor das Löwen-Tor, scheiterte dort aber am abermals starken Kevin Yeingst. Praktisch im Gegenzug an diese Situation konnte Lukas Wagner Tomas Rousek in Szene setzen, doch auch dieser vergibt seine Möglichkeit. Herausheben muss man an einem solchen Spieltag auch die Verteidigung des EHC Waldkraiburg wie Daniel Schmidt, Felix Lode, Fabian und Alex Kanzelsberger, Philipp Seifert, Thomas Nuss und einem natürlich immer präsenten Mathias Jeske, die mit ihrer Leistung vor dem eigenen Tor viele der möglichen Situationen erst gar nicht entstehen ließen. In der 31. Minute dann eine weitere Chance die es, zwischen all den anderen, wert ist erwähnt zu werden und die die mangelnde Chancenverwertung der Waldkraiburger Löwen aufzeigt. Dank eines guten Stellungsspiels kann Felix Lode im Drittel der Löwen den Puck erobern und auf Nico Vogl, der die Situation erkannte und schon loslief, spielen. Dieser hat keinen Gegenspieler vor oder hinter sich und kann, wie bei einem Penalty, ungehindert zum Tor der Alligators fahren, scheitert mit seiner Rückhand jedoch am starken Dirksen. Nach zahlreichen weiteren Aktionen und Schüssen, kommt nach 38 Minuten und 23 Sekunden die Erlösung – und der Erlöser heißt Mathias Jeske. Nach einer erneut guten Eroberung des Pucks durch Tomas Rousek und einem Zuspiel auf Lukas Wagner, fährt dieser in Richtung Tor der Alligators, legt die Scheibe ab auf Jeske und dieser legt ihn ins rechte untere Eck zum 1:0 Pausenstand.

Das dritte Drittel startete, wie das zweite endete, mit den Löwen im Angriff. Mit Christof Hradek und Josef Straka, konnten zwei Akteure sehr früh bereits erste Duftmarken setzen und keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass sie dieses Spiel gewinnen möchten. Zunächst blieb aber alles beim Alten, viele Chancen aber nichts Zählbares auf der Anzeigetafel. In der 49. Minute dann Gewühl vor dem Tor der Höchstadter im Powerplay der Löwen. Nach einem Schuss von Jeske und einem Pass von Straka, schaltet Lukas Wagner Geistesgegenwärtig vor dem Tor und kann zur allgemeinen Erleichterung das 2:0 markieren. Etwa drei Minuten vor dem Ende des Spiels, dreht Höchstadt dann auf und lässt Waldkraiburg kaum mehr Luft zum Atmen. Die Löwen, festgesetzt im eigenen Abschnitt, verteidigen jedoch mit Mann und Maus und einem erneut starken und sicheren Rückhalt Yeingst und überstehen auch die die 6-gegen-5-Situation als Höchstadt den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld nehmen. Es kommt sogar noch besser, drei Sekunden vor Ende kann Michael Trox, nachdem es zuvor Tomas Rousek schon versuchen durfte, den Spielstand, ins leere Tor, zum Endstand von 3:0 erhöhen.     aha

Verfasser: Presse EHC Waldkraiburg
Veröffentlicht von Christian Ottinger
 
TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos TEV Miesbach 8:1
(2:1, 2:0, 4:0)
EHC Klostersee EHC Klostersee - Vereins-/Stadioninfos
6. Platz - 3 Pkt.
1/0/0/2 - 10:12 Tore
Tabelle 4. Platz - 4 Pkt.
1/0/1/1 - 10:11 Tore
1/0/0/2 (Heim: 1/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
1/0/1/1 (Auswärts: 0/0/1/0)
Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
2 Spiele in Serie verloren Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
19.01.2020 - 21:32
TEV Miesbach – EHC Klostersee 8:1 (2:1, 2:0, 4:0)

Höchste Saisonniederlage für den EHC Klostersee. Beim TEV Miesbach hatten die Grafinger an diesem Sonntagabend nichts zu bestellen, unterlagen am Ende klar mit 1:8. Gegen die nach zwei Niederlagen (gegen die beiden Oberligisten der Verzahnungsrunde) voll fokussierten Gastgeber waren die Rot-Weißen in keiner Phase der Partie in der Lage, auf Augenhöhe dagegenzuhalten.



Ohne den hochverdienten Erfolg des Hauptrunden-Ersten der Bayernliga schmälern zu wollen, spielte das Fehlen von fünf Stammkräften - am Spieltag meldete sich auch noch Simon Roeder grippekrank ab - zumindest bei der Deutlichkeit des Resultats eine Rolle. Die erneut von Helmut Gleixner gecoachte Mannschaft hatte zwei Tage davor beim Heim-Dreier gegen Waldkraiburg offenbar auch sehr viel investiert und kräftig Kraft gelassen.

Zumindest ergebnistechnisch durfte man zur ersten Pause noch hoffen, als nach einem 0:2-Rückstand kurz vor der Sirene aus dem Powerplay heraus der Anschlusstreffer geglückt war. Das war´s letztlich freilich schon gewesen mit den offensiven Erfolgsmeldungen, denn fortan schrieben entsprechend einzig noch die Miesbacher an. Kontinuierlich schraubten die torhungringen Hausherren den Vorsprung nach oben.

 

TEV Miesbach: Anian Geratsdorfer (Timon Ewert); Josef Frank, Johannes Bacher, Sebastian Deml, Stefan Mechel, Christoph Gottwald, Andreas Nowak, Stephan Stiebinger; Felix Feuerreiter, Bohumil Slavicek, Filip Kokoska, Dusan Frosch, Franz Mangold, Thomas Schenkel, Michael Grabmaier, Athanasios Fissekis, Christian Czaika, Florian Feuerreiter, Thomas Amann.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Bob Wren, Veit Wieczorek, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Felix Lohmaier, Cedric Eibl.

Torfolge: 1:0 (4:13) Bohumil Slavicek (Filip Kokoska, Josef Frank); 2:0 (13:11) Bohumil Slavicek (Filip Kokoska, Thomas Schenkel); 2:1 (19:05) Matthias Baumhackl (Bob Wren, Veit Wieczorek – 5:4); 3:1 (22:25) Christoph Gottwald (Filip Kokoska, Dusan Frosch); 4:1 (26:31) Franz Mangold (Michael Grabmaier, Stefan Mechel); 5:1 (41:35) Franz Mangold (Stefan Mechel, Josef Frank); 6:1 (47:51) Felix Feuerreiter (Bohumil Slavicek, Dusan Frosch – 5:4); 7:1 (56:23) Filip Kokoska (Josef Frank, Felix Feuerreiter); 8:1 (58:27) Felix Feuerreiter (Dusan Frosch, Filip Kokoska – 5:4).

Strafminuten: TEV Miesbach 12 plus Disziplinarstrafe (Bohumil Slavicek); EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.

Zuschauer: 398.

Verfasser: Presse EHC Klostersee
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHF Passau - Vereins-/Stadioninfos EHF Passau
"Black Hawks"
4:3
(0:1, 2:0, 2:2)
ERC Sonthofen
"Bulls"
ERC Sonthofen - Vereins-/Stadioninfos
2. Platz - 9 Pkt.
3/0/0/0 - 16:7 Tore
Tabelle 1. Platz - 9 Pkt.
3/0/0/0 - 16:4 Tore
3/0/0/0 (Heim: 1/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/0/0/0 (Auswärts: 1/0/0/0)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
3 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 3 Spiele in Serie gewonnen
20.01.2020 - 03:49
Unnötige 3:4-Niederlage der Bulls in Passau

Das Team von Martin Ekrt musste an diesem Abend auf Marc Sill und Manuel Malzer verzichten. Zu Beginn waren beide Mannschaften abwartend und auf die Defensive fokussiert. So blieben zwingende Torchancen eher Mangelware. Im weiteren Verlauf übernahmen die Bulls jedoch zunehmend das Spielgeschehen und konnten sich die ein oder andere Chance erspielen. In der 14. Minute sollte dann der erste Treffer gelingen: Fabjon Kuqi kam zentral frei zum Abschluss und zog trocken zum verdienten 1:0 ab. Danach blieb Sonthofen weiter das aktivere Team, doch am Spielstand änderte das bis zur ersten Drittelpause nichts mehr.



 Im zweiten Drittel legten die Bulls nochmals eine Schippe drauf und drängten die Black Hawks ein ums andere Mal in ihr Drittel zurück. Doch entweder scheiterte der ERC an sich selbst oder Clemens Ritschel im Tor der Passauer hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel. In der 31. Minute bot sich eine der wenigen Chancen für die Passauer: Einen Aufbaufehler der Bulls nutzten die Black Hawks durch Schindlbeck eiskalt zum 1:1 aus. Der ERC blieb jedoch weiter dran und verlagerte das Spiel fast nur in des Gegners Drittel. Wenige Sekunden vor Ende des zweiten Drittels der nächste Schock für Sonthofen: Erneut nutzte Schindlbeck einen Fehler der Bulls zur völlig überraschenden 1:2-Führung aus. So ging es in die zweite Pause.  Im letzten Drittel direkt Strafe gegen Passau. Doch das hielt die Black Hawks nicht davon ab, ihre Führung weiter auszubauen. Janzen schnappte sich die Scheibe und konnte Konstantin Kessler im Tor der Bulls mit einem Shorthander zum 1:3 überwinden. Der ERC aber direkt mit der Antwort: Robert Hechtl konnte nur 28 Sekunden später auf 2:3 verkürzen. Sonthofen hatte danach mehr vom Spiel und in der 54. Minute war es dann endlich soweit: Vladimir Kames mit dem verdienten 3:3-Ausgleich. Doch in der 57. Minute waren es die Passauer, die nochmals jubelten. Schindlbeck erzielte aus dem Nichts das 3:4 für seine Farben. Die Bulls versuchten zwar nochmals alles, aber der Ausgleich sollte nicht mehr gelingen.

Damit fährt der ERC leider mit leeren Händen von Passau nach Hause.   In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Ekrt verärgert über das Spiel seiner Bulls und hielt sich kurz: „Vier individuelle Fehler haben uns heute die Niederlage beschert, mehr möchte ich dazu nicht sagen.“   Weiter geht es für den ERC am kommenden Freitag beim EHC Waldkraiburg. Am Sonntag gastieren dann die Höchstadt Alligators an der Hindelanger Straße.

Verfasser: Presse ERC Sonthofen
Veröffentlicht von Norman Flaake
20.01.2020 - 03:51
Spiel der Superlative!
Black Hawks schlagen Top Favorit Sonthofen

 Die Passau Black Hawks haben am Sonntag das Top Spiel der Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd gegen den Top-Favoriten aus Sonthofen mit 4:3 gewonnen. 1.104 Zuschauer verwandelten die EisArena von der ersten Spielminute weg in einen Hexenkessel. Die Black Hawks setzten im Spiel gegen das Star Ensemble aus Sonthofen von Beginn an auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. Und genau diese lieferte die Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier grandios ab. Wie erwartet kam der Oberligist mit Druck aus der Kabine.



Doch die Black Hawks setzten immer wieder Nadelstiche und konnten sich auf einen glänzend aufgelegten Clemens Ritschel im Passauer Tor verlassen. Auch vom Führungstreffer für Sonthofen in der vierzehnten Spielminute ließen sich die Hausherren nicht aus der Ruhe bringen. Mitte des zweiten Drittels ließ Dominik Schindlbeck die Passauer EisArena das erste Mal erbeben! Nach toller Vorarbeit von Alex Janzen und Petr Sulcik konnte Schindlbeck den Ausgleich zum 1:1 erzielen. Im Anschluss machte Sonthofen das Spiel und schnürte die Habichte im eigenen Drittel ein. Eine Auszeit von Trainer Heinz Feilmeier sorgte dann für Entlastung im Passauer Spiel. Und es sollte sogar noch besser kommen: Kurz vor dem Pausenpfiff schoss Dominik Schindlbeck die Black Hawks mit 2:1 in Führung! Ekstase pur in der Passauer EisArena! Im Schlussdrittel ging es dann Schlag auf Schlag! Alex Janzen erzielte in Unterzahl das 3:1 – im selben Überzahlspiel folgte dann aber der Anschlusstreffer für den ERC Sonthofen. In einer erneuten Überzahlsituation konnte der Favorit aus Sonthofen schließlich zum 3:3 ausgleichen. Angetrieben von den Passauer Fans kamen die Black Hawks aber immer wieder gefährlich für das Tor des ERC Sonthofen. Und genau eine dieser Chancen nutzte erneut Dominik Schindlbeck. Ein Handgelenksschuss schlug an der Unterkante der Torlatte zur Passauer 4:3 Führung ein. Der Jubelschrei der Passauer Fans dürfte bis weit hinter die Stadtgrenzen zu hören gewesen sein. Die Führung ließen sich dann Habichte dann auch nicht mehr nehmen. Mit Standing Ovations wurde die Mannschaft bis weit nach dem Schlusspfiff von den Zuschauern für diese grandiose Leistung gefeiert. Mit vier Siegen aus vier Spielen sind die Passau Black Hawks nun Tabellenführer in der Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd. "Wir haben hart gekämpft, einfach und effektiv gespielt und darum haben wir am Ende verdient gewonnen." so das Fazit von Trainer Heinz Feilmeier. Der Passauer Trainer stimmte auf der Pressekonferenz dann noch ein lautstarkes „Spitzenreiter, Spitzenreiter hey!“ an. Gleichzeitig mahnte der Black Hawks Coach aber auch jetzt nicht abzuheben. Es sind noch zehn Spiele in der Aufstiegsrunde zu spielen. Bereits nächste Woche stehen die nächsten beiden schweren Spiele für die Habichte auf dem Spielplan. Am Freitag treten die Black Hawks beim HC Landsberg an, ehe es am Sonntag zum Duell mit dem Tabellenersten der Vorrunde Miesbach kommt. Und hier haben die Passau Black Hawks noch eine Rechnung offen. -czo 

 

Statistik:   Passau Black Hawks – ERC Sonthofen  0:1 (13:40) Kuqi (Stopiniski/Homjakovs), 1:1 (39:08) Schindlbeck (Sulcik/Janzen), 2:1 (39:39) Schindlbeck (Sulcik/Janzen), 3:1 (41:33) Janzen SH1, 3:2 (42:01) Hechtl (Kuqi/Noack) PP1, 3:3 (53:45) Kames (Havlicek/Ovaska) PP1, 4:3 (56:28) Schindlbeck 

Strafminuten Passau: 8 Strafminuten Sonthofen: 6 

Zuschauer: 1.104  

Verfasser: Presse EHF Passau
Veröffentlicht von Norman Flaake