Spieltagsrückblick - 20. Spieltag
Bayernliga Vorrunde 2018/2019
Bayernliga
Auswahl:   
 
HC Landsberg - Vereins-/Stadioninfos HC Landsberg
"Riverkings"
3:7
(2:1, 0:2, 1:4)
EV Füssen EV Füssen - Vereins-/Stadioninfos
2. Platz - 40 Pkt.
12/2/0/5 - 112:72 Tore
Tabelle 1. Platz - 42 Pkt.
12/2/2/3 - 93:57 Tore
5/0/0/0 (Heim: 2/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/0/0/2 (Auswärts: 2/0/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Es geht aufwärts - Es geht aufwärts
1 Spiel in Serie verloren Aktuelle Serie 4 Spiele in Serie gewonnen
17.12.2018 - 12:47
Das Spitzenspiel in Landsberg geht mit 7:3 an einen starken EV Füssen

Füssen, den 17.12.2018 - Top-Spiel der Bayernliga, und Top-Leistung des EV Füssen. Mit einem überzeugenden 7:3 (1:2, 2:0, 4:1) wehrt der EVF den Angriff der zuvor sieben Spiele lang ungeschlagenen Landsberger auf den ersten Platz ab, und vergrößert seinen Vorsprung an der Tabellenspitze wieder auf fünf Punkte.

 



Über 1500 Zuschauer sahen einen Blitzstart der Füssener, der erste Konter saß bereits nach 38 Sekunden durch Markus Vaitl zum 0:1. Danach entwickelte sich das erwartete Top-Spiel, und da beide Mannschaften ihr Heil in der Offensive suchten, auch ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden offensivstärksten Teams der Liga. Die Gastgeber profitierten im ersten Abschnitt von zwei Fehlern des EVF. In Puckbesitz konnte die Scheibe in Unterzahl nicht aus dem Drittel befördert werden, Dennis Sturm traf zum Ausgleich. In eine Füssener Drangphase hinein wurde Tyler Wiseman zu einem Konter eingeladen, welchen er gekonnt zum 2:1 verwertete. Da die Füssener durch Meier, Klein und zweimal Besl sehr gute weitere Chancen hatten, war man aber weiterhin voll auf Augenhöhe.

 

Mit Vollgas ging das Team von Andi Becherer dann den mittleren Abschnitt an. Marius Klein und nach einem grenzwertigen Zweikampf Eric Nadeau drehten innerhalb von vier Minuten die Partie. Landsberg bekam nun immer mehr Probleme mit dem schnellen Spiel der Füssener, leider aber auch der Unparteiische. Erst in der 32. Minute kam es zum ersten Powerplay der läuferisch überlegenen Gäste, in der Endphase sollte dann noch eines dazu kommen. Oft schien bei der Bewertung von Aktionen eher die Heimmannschaft den Vorzug zu erhalten. Doch auch das steckte der EV Füssen an diesem Abend weg. Benedikt Hötzinger bot im Tor eine tadellose Leistung, und durch einige gute Möglichkeiten verdienten sich die Füssener die Führung bereits in diesem Drittel redlich.

 

Wer auf das große Aufbäumen des HCL im letzten Abschnitt gewartet hat, war wohl enttäuscht. Obwohl noch durch Strafzeiten aus dem Mitteldrittel in Überzahl, konnte Hötzinger im Füssener Tor von der Heimmannschaft nicht entscheidend in Bedrängnis gebracht werden. Im Gegenteil verwandelte kaum wieder komplett Samuel Payeur im Nachschuss einen Konter zum 2:4, welchem der groß aufspielende Kapitän Eric Nadeau nur 29 Sekunden später das fünfte Tor folgen ließ. Er war es auch, der mit seinem dritten Treffer in der 48. Minute beim zweiten Füssener Überzahlspiel das bereits entscheidende 2:6 markierte, angefeuert durch die vielen Füssener Fans und ihren bekannten Schlachtruf. In der Endphase gelang dem HCL noch der dritte Treffer durch Sven Gäbelein, nachdem zuvor Marc Besl auf der Gegenseite nur den Pfosten getroffen hatte. Keine Minute später machte Marius Keller nach einem Konter aber endgültig alles klar für die diesmal weiß gewandeten Schwarz-Gelben, es war zugleich der 100. Saisontreffer des EVF. Am Ende war die Partie der beiden Spitzenteams eine Werbung für das Bayernliga-Eishockey, und mit beiden Lechstädten wird auch in der nächsten Runde zu rechnen sein.

 

Trainer Andreas Becherer (EV Füssen): „Die tolle Kulisse war heute würdig für das Spiel, und ich denke, dass beide Mannschaften dazu beigetragen haben, dass keiner enttäuscht wurde. Insgesamt war es ein schnelles und sehr gutes Bayernliga-Spiel, im ersten Drittel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Im zweiten Abschnitt sind wir dann kompakter gestanden und haben uns auch mit Toren belohnt. Das gilt auch für das letzte Drittel, und somit war es insgesamt ein verdienter Sieg.“ (MiL)

 

 

Tore: 0:1 (1.) Vaitl (Wiedemann), 1:1 (8.) Sturm (Fischer T., Gäbelein/5-4), 2:1 (10.) Wiseman, 2:2 (22.) Klein (Nadeau, Rott), 2:3 (25.) Nadeau (Klein, Rott), 2:4 (43.) Payeur (Meier), 2:5 (43.) Nadeau (Meier, Velebny), 2:6 (48.) Nadeau (Krötz, Wood /5-4), 3:6 (56.) Gäbelein (Vogl, Wiseman), 3:7 (57.) Keller. Strafminuten Landsberg 10, Füssen 22. Zuschauer 1555.

Verfasser: Presse EV Füssen
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EA Schongau - Vereins-/Stadioninfos EA Schongau
"Mammuts"
6:5
(4:2, 1:2, 1:1)
TSV Peißenberg
"Eishackler"
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos
13. Platz - 21 Pkt.
5/1/4/9 - 63:100 Tore
Tabelle 6. Platz - 31 Pkt.
9/2/0/8 - 75:68 Tore
3/0/0/2 (Heim: 2/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/0/0/2 (Auswärts: 2/0/0/1)
Es geht aufwärts - Es geht aufwärts Tendenz der letzten 5 Spiele Es geht aufwärts - Es geht aufwärts
2 Spiele in Serie verloren Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie verloren
17.12.2018 - 12:45
Bittere Derby-Niederlage gegen EA Schongau

Nach dem Überragenden Spiel in Füssen, wo man als Sieger vom Eis ging, dem tollen Spiel gegen Landsberg daheim, wo man die „Riverkings“ am Rande einer Niederlage hatte, sieht die Realität nach dem für die Eishackler Spielfreien Freitag, am gestrigen Sonntag wieder anders aus. Diese überaus bittere und vor allem ärgerliche Niederlage gegen die „Mammuts“ tut sehr weh, gerade wegen dem Blick auf die Tabelle. Jetzt sind es halt wieder nur Drei Punkte auf Platz 10 und die Konkurrenz lauert und wartet genau auf solche Patzer. Diesen haben sich die TSV-Männer in Schongau mit vielen Individuellen Fehlern und einem sehr schwachen ersten Drittel geleistet.



Es war das 1. Drittel, das den „Eishacklern“ diese Niederlage bescherte. Überrumpelt von der, nicht Spielbestimmenden Spielweise, sondern diese gnadenlose Effizienz der Schongauer, die die Eishackler komplett aus der Fassung brachte. Natürlich waren die Peißenberger die Tonangebende Mannschaft, aber wenn man sich die vergangenen Schongauer Spiele anschaut, dann ist das kein „Typischer“ Vorletzter der Tabelle, ganz im Gegenteil. Aus Ihren Möglichkeiten versuchen sie das optimale herauszuholen und dieses gelang ihnen mit Erfolg. Mit Ihrem ersten Konter machten die „Mammuts“ das 1:0 durch Sutter und in der 8. Minute legten Sie das 2:0 durch Milan Kopecky nach.

Fast mit Ablauf der Strafzeit von Schongau gelang Tobias Estermaier noch in Überzahl der 2:1 Anschlusstreffer. Man dachte sich als Peißenberger Zuschauer… Ok, jetzt wird das Ruder wieder rumgerissen, von wegen. In der 14. und 15. Minute war es ein Doppelschlag Schaungau`s, dass das Ergebnis auf 4:1 (Muzik und erneut Sutter) anhob. Felix Barth gab dies den Anlass sein Tor zu verlassen, um für Jakob Goll, Platz zu machen. Wiederum Estermaier konnte in der 18. Minute, nach schöner Vorarbeit von Moritz Birkner erneut für den Anschluss sorgen.

Im Mittelabschnitt brachten die „Eishackler“ deutlich mehr auf das Eis. In der 25. Spielminute machte Scharfschütze Singer ernst und fand ein minimales Loch zwischen den Schonern und traf zum 4:3. Chancen, waren genügend vorhanden für den Ausgleich und um sogar in Führung zu gehen, aber der Puck fand sich im Peißenberger Gehäuse wieder, denn in der 32. Minute stellte Ex-Eishackler Matthias Müller den zwei Tore Abstand wieder her und machte das 5:3. In Unterzahl konnte Manfred Eichberger sogar noch das 5:4 erzielen, dort lief bereits die 39. Minute und war das letzte Highlight in diesem Drittel.

Während das Spiel im letzten Drittel vor sich hin plätscherte, Schongau alles hineinwarf und gut verteidigte, vielen die beiden entscheidenden Tore kurz vor Ende der Begegnung. In der 56. Minute schlug das „Phantom“ zu. Aus dem nichts schnappte sich Daniel Clairmont die Scheibe und machte den so wichtig und viel umjubelten Ausgleichstreffer. Es war zwar kurz vor Ende, aber der große Peißenberger Anhang dachte sich es nimmt doch noch den richtigen Verlauf. Dachte man sich… die Euphorie hielt geschlagene 38 Sekunden. Denn da machte Seider mit dem 6:5 für seine „Mammuts“ alles klar. Die „Eishackler“ nahmen natürlich noch den Torwart vom Eis, was aber nichts mehr half. Die Schongauer brachten immer wieder die Scheibe aus dem eigenen Drittel und waren dem Empty Net näher als Peißenberg dem Ausgleich. So verstrichen die letzten Sekunden von der Uhr und die Niederlage gegen den Vorletzten der Bayernliga war besiegelt.

Man kann nur hoffen, dass diese verschenkten drei Punkte nicht allzu teuer werden, denn jetzt steht man voll im Kampf um Platz 8 und die unteren Mannschaften drängen immer mehr nach oben.

Verfasser: Presse TSV Peißenberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ESC Dorfen - Vereins-/Stadioninfos ESC Dorfen
"Eispiraten"
5:4 n.V.
(1:2, 2:1, 1:1)
EV Pegnitz
"Ice Dogs"
EV Pegnitz - Vereins-/Stadioninfos
12. Platz - 21 Pkt.
5/3/0/10 - 69:82 Tore
Tabelle 14. Platz - 4 Pkt.
1/0/1/16 - 46:125 Tore
1/1/0/3 (Heim: 1/1/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/5 (Auswärts: 0/0/0/2)
Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger Tendenz der letzten 5 Spiele Grottenschlecht - Grottenschlecht
1 Spiel in Serie verloren Aktuelle Serie 11 Spiele in Serie verloren
16.12.2018 - 19:58
Dorfen gewinnt 5:4 n.V. gegen Pegnitz

Dorfen  - Wie ein Team, das noch an ihre Chance auf Platz 8 glaubt, trat der ESC Dorfen gestern nicht auf. 5:4 (1:2, 2:1, 1:1, 1:0) n. Verl. Gewannen die Eispiraten nach zähem Ringen gegen den EV Pegnitz.



Auch wenn der Tabellenletzte nur eine Mini-Truppe mit „11 plus 2“ aufbieten konnte, wollten diese bestimmt nicht 230 Kilometer nach Dorfen und diese dann wieder nach Hause zurücklegen, um sich mir nichts dir nichts ihrem Schicksal zu ergeben. Und sehr gute Eishockeyspieler hatten die Oberfranken immer noch dabei. Vor allem der Lette Aleksandrs Kercs und der Tscheche Roman Navarra beschäftigten die Eispiraten.

  Die waren mit 19 Feldspielern und zwei Torhütern angetreten. Ernst Findeis und Mark Waldhausen, Christian Göttlicher mit einem starken Solo, sowie Tobias Fengler prüften mal den guten Julian Bädermann im EVP-Heiligtum. So richtig auf Touren kam das ESC-Spiel nicht. Und dann stand es plötzlich 0:2. Beim ersten Pegnitzer Treffer hatte Navarra noch Glück, dass der aus bester Position abgefeuerte Puck Thomas Hingel im ESC-Tor irgendwie noch durchflutschte. Beim 2:0 für die Gäste brillierte Navarra als Vorbereiter für Tristan Schwarz. Die Eispiraten schienen jetzt wachgerüttelt, denn nur 50 Sekunden später folgte ein wirklich zielstrebiger Angriff, den Florian Brenninger abschloss.

  Aus der Pause kamen die Eispiraten zumindest viel zielstrebiger, jedoch ohne den angeschlagenen Verteidiger Alexander Rauscher. Findeis jagte die Scheibe nach 72 Sekunden in den Winkel zum 2:2 und im Minutentakt ging es weiter. Tomas Vrba scheiterte noch an Bädermann, ehe Lukas Miculka nach einer Traumkombination über Tobias Brenninger und Florian Mayer nur noch den Schläger hinhalten musste zum 3:2. Christian Göttlicher saß dann genau 6 Sekunden auf der Strafbank, da hieß es auch schon 3:3, nachdem Stefan Hagen einen Kuhn-Schuss abgefälscht hatte. Die Eispiraten waren damit auch schon wieder von der Rolle. Für den Rest dieses Spielabschnitts war Hingel im ESC-Tor sogar mehr gefordert als sein Gegenüber.

  Es blieb auch nach der erneuten Pause beim zähen Ringen und dem vergeblichen Bemühen der Eispiraten, zu Spielfluss und Kombinationseishockey zu finden. Und dann passierten solche Abspielfehler beim Spielaufbau aus dem eigenen Drittel wie vor dem erneuten Pegnitzer Führungstreffer durch Ralf Skarupa. Der Ausgleich gelang in der 51. Min. mit seinem zweiten Treffer Findeis. Der hatte noch ein paar gute Einschussmöglichkeiten und trotz einer druckvollen Schlussphase blieb den Eispiraten die Verlängerung nicht erspart.

  In der 64. Min. war es dann Offensivverteidiger Waldhausen, der zum 5:4-Sieggtreffer auf und davon zog.

Statistik:

0:1 (14.) Navarra (Johannes Seidinger, Kercs), 0:2 (16.) Schwarz (Navarra), 1:2 (17.) Fl. Brenninger (Göttlicher, Waldhausen), 2:2 (22.) Findeis (Fengler), 3:2 (24.) Miculka (Mayer, T. Brenninger), 3:3 (25.) Hagen (Jüngst, Kuhn / 5-4), 3:4 (47.) Skarupa (Robin Niedermeier, Johannes Seidinger), 4:4 (51.) Findeis (Mayer, Fl. Brenninger), 5:4 (64.) Waldhausen; Strafminuten: ESC 6 / EVP 6; Zuschauer: 160

Verfasser: Presse ESC Dorfen
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Klostersee - Vereins-/Stadioninfos EHC Klostersee 6:3
(2:2, 4:1, 0:0)
ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos
5. Platz - 32 Pkt.
9/1/3/6 - 73:55 Tore
Tabelle 11. Platz - 24 Pkt.
6/3/0/10 - 68:79 Tore
4/0/1/0 (Heim: 2/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/3 (Auswärts: 0/0/0/2)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
1 Spiel in Serie verloren Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
16.12.2018 - 19:51
EHC Klostersee – ERV Schweinfurt Mighty Dogs 6:3 (2:2, 4:1, 0:0)

Der EHC Klostersee hält seine Erfolgsspur. Im wichtigen "Sechs-Punkte-Heimspiel" gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt, die zum großen Pulk der direkten Gegner um eine Platzierung unter den besten Acht in der Bayernliga gehören, setzten sich die Rot-Weißen mit 6:3 durch.



Keine 24 Stunden nach dem Nachholspiel-Ausflug nach Bad Kissingen war das Team um Kapitän Bernd Rische nur in der Anfangsphase nicht spritzig genug, um die gefährlich konternten Gäste aus Unterfranken in Schach zu halten. Wobei der 0:2-Rückstand nicht nötig gewesen wäre, hätte man die eigenen Möglichkeiten davor schon besser genutzt. Danach legten die Mannschaft von Dominik Quinlan fast mühelos noch etwas auf die Schippe, ging noch aggressiver auf die Offensiv-Rebounds und wurde mit dem 2:2 noch vor dem ersten Wechsel belohnt.
Die Anfangsphase des Mitteldrittels war dann entscheidend für den weiteren Spielverlauf. Da stellten die gastgebenden Grafinger schnell auf 4:2, in Überzahl gelang der fünfte Treffer und nach dem weiteren Gegentor das schon endgültige 6:3. In den verbleibenden 20 Spielminuten reichte dem EHC eine solide Vorstellung, um die Schweinfurter auf Distanz zu halten.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Gennaro Hördt, Raphael Kaefer, Jens Glombitza, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Veit Wieczorek, Thomas Hummer, Vitus Gleixner.

ERV Schweinfurt Mighty Dogs: Kevin Kessler (Ferdinand Dürr); Christopher Schadewaldt, Pascal Schäfer, Lucas Kleider, Kevin Faust, Simon Knaup, Andreas Kleider, Maurice Köder; Patrik Rypar, Jozef Straka, Marc Zajic, Jan Kouba, Stephan Trolda, Daniel Tratz, Jonas Manger, Viktor Ledin, Martin Oertel.

Torfolge: 0:1 (6:03) Jan Kouba (Simon Knaup); 0:2 (14:51) Jan Kouba (Marc Zajic – 4:4); 1:2 (16:53) Bob Wren (Matthias Baumhackl, Andreas Persson); 2:2 (19:28) Bob Wren (Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger – 4:4); 3:2 (21:45) Andreas Persson (Bob Wren); 4:2 (23:00) Raphael Kaefer; 5:2 (30:29) Bob Wren (5:4); 5:3 (36:01) Christopher Schadewaldt (Marc Zajic, Jozef Straka – 5:4); 6:3 (38:29) Veit Wieczorek (Marinus Kritzenberger, Thomas Hummer).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; ERV Schweinfurt Mighty Dogs 14.

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.

Zuschauer: 322.

Verfasser: Presse EHC Klostersee
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos TSV Erding
"Gladiators"
6:3
(2:1, 0:1, 4:1)
EHC Königsbrunn EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos
7. Platz - 30 Pkt.
8/2/2/7 - 83:71 Tore
Tabelle 4. Platz - 33 Pkt.
10/1/1/7 - 87:81 Tore
2/1/0/2 (Heim: 1/1/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/3 (Auswärts: 1/0/0/1)
Es geht aufwärts - Es geht aufwärts Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
17.12.2018 - 12:46
Verdiente Niederlage gegen Erding

Mit 3:6 verliert der EHC Königsbrunn sein Auswärtsspiel bei den Erdinger „Gladiators“. Dabei konnten nur Torhüter Donatas Žukovas und Neuzugang Aleks Polaczek überzeugen, vor allem im eigenen Drittel leisteten sich die Brunnenstädter zu viele Fehler.



EHC-Coach Fabio Carciola musste heute mit einer Rumpfabwehr antreten, neben dem langzeitverletzten Leistungsträger Matthias Forster meldete sich vor dem Spiel auch Luka Gottwald krankheitsbedingt ab. Dafür kehrte ein angeschlagener Alexander Strehler in die Defensive zurück, so dass Königsbrunn mit gerade mal vier Verteidigern anreiste. Alternativ blieb dem EHC die Option, Kontingentspieler Lukáš Hruzík für die Defensive mitzunehmen. Dazu hätte aber entweder Donatas Žukovas oder Hayden Trupp aussetzen müssen.

Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie und zeigten sich nicht immer sattelfest in der Defensive. Dabei kam es immer wieder zu Chaos im Königsbrunner Drittel, wenn Erding sich dort festsetzen konnte. In der fünften Spielminute fiel dann folgerichtig das 1:0 für die Gastgeber, die diese Unordnung clever ausnutzten. Allerding schlug der EHC nach nur zwei Minuten in Überzahl zurück, als Dominik Schönwetter einen Schlagschuss von Aleksander Polaczek in das Erdinger Tor abfälschte. Das gab dem Königsbrunner Spiel aber keine Sicherheit, denn immer wieder leisteten sich die Spieler teils haarsträubende Fehler. So kassierte der EHC kurz vor der Pause in Überzahl ein weiteres Tor, als die Gäste zum verdienten 2:1 Drittelendstand abschlossen.

Auch im zweiten Abschnitt war das Königsbrunner Spiel fehlerbehaftet, die Gladiators fuhren immer wieder brandgefährliche Angriffe auf das Tor der Gäste. Doch Goalie Donatas Žukovas war seiner Mannschaft wie immer ein sicherer Rückhalt und direkt kaum zu bezwingen. Sieben Minuten vor der Pause nutzte dann Aleksander Polaczek eine Möglichkeit und traf zum etwas glücklichen Ausgleich für Königsbrunn. Bis zur Pause fielen keine weiteren Treffer mehr, die Partie war offen.

Doch auch nach Wiederanpfiff war Erding die bessere Mannschaft, mit viel Zug zum Tor. Die erneute 3:2 Führung nach drei gespielten Minuten war hochverdient. In der 51. Spielminute bauten die Gastgeber das Ergebnis sogar noch auf 4:2 aus. Die mitgereisten Königsbrunner Fans konnten aber nur zwei Minuten später noch auf die Wende hoffen, als Maxi Hermann eine Vorlage von Polaczek zum 4:3 Anschlusstreffer einschoss. Doch im Gegenzug sorgte der starke Florian Zimmermann mit einem weiteren Treffer wieder für den alten Abstand. Drei Minuten später fiel dann sogar noch das 6:3, von Königsbrunn war nun nichts mehr zu sehen. Einzig Goalie Žukovas zeigte Normalform und verhinderte weitere Treffer der Gastgeber. Am Ende stand es somit hochverdient 6:3 für Erding, der EHC präsentierte sich erschreckend schwach gegen die Gladiators.

Königsbrunn lässt wichtige Punkte in Erding und präsentierte sich vor allem defensiv ungewohnt anfällig. Erding war immer einen Tick schneller und gnadenlos effizient. Dabei verhinderte ein starker Goalie Donatas Žukovas ein Debakel und zeigte zahlreiche starke Paraden. Aleksander Polaczek konnte gleich in seinem ersten Spiel sein Können zeigen und überzeugte durch sein aggressives schnörkelloses und geradliniges Spiel. Der EHC steht nach diesem Wochenende auf dem sechsten Tabellenplatz und ist am nächsten Wochenende zum Punkten verdammt, um sich weiter Platz acht und somit die Verzahnungsrunde mit der Oberliga zu sichern. Allerdings müssen bis dahin gravierende Schwächen abgestellt werden, wenn es gegen Dorfen und Bad Kissingen geht.

Königsbrunns erster Vorstand Willi Bertele hatte nach dem Spiel erhöhten Puls und fand deutliche Worte für die gezeigte Leistung: „Wir haben hinten katastrophale Fehler gemacht, das hatte aber mit Sicherheit nicht an unserem Neuzugang Aleksander Polaczek gelegen. Er hat im ersten Spiel drei Punkte gemacht. Am Torwart lag es ebenfalls nicht, wir haben meines Erachtens körperlos gespielt, keine Zweikämpfe gewonnen und dann zurecht hochverdient verloren. Für mich war das eine desolate Leistung.“

Tore: 1:0 Zimmermann (Wagner) (5.), 1:1 Schönwetter (Polaczek) (7.), 2:1 Deubler (Feilmeier) (19.), 2:2 Polaczek (Auger) (34.), 3:2 Wagner (Krzizok, Zimmermann) (43.), 4:2 Michl (Zimmermann, Schwarz) (51.), 4:3 Hermann (Polaczek, Rinke) (53.), 5:3 Zimmermann (54.), 3:3 Pfeiffer (57.)

 Strafminuten: TSV Erding 22+10   EHC Königsbrunn 14    Zuschauer: 582

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EC Bad Kissingen - Vereins-/Stadioninfos EC Bad Kissingen
"Wölfe"
1:0
(0:0, 0:0, 1:0)
TEV Miesbach TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos
3. Platz - 35 Pkt.
11/1/0/7 - 80:68 Tore
Tabelle 9. Platz - 28 Pkt.
7/1/5/6 - 71:66 Tore
3/0/0/2 (Heim: 2/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/1/2 (Auswärts: 1/0/1/1)
Es geht aufwärts - Es geht aufwärts Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
 
EHF Passau - Vereins-/Stadioninfos EHF Passau
"Black Hawks"
3:5
(1:2, 0:1, 2:2)
ESC Riverrats Geretsried ESC Riverrats Geretsried - Vereins-/Stadioninfos
8. Platz - 30 Pkt.
9/1/1/8 - 65:57 Tore
Tabelle 10. Platz - 25 Pkt.
8/0/1/10 - 87:91 Tore
2/0/0/3 (Heim: 0/0/0/2)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/0/0/3 (Auswärts: 0/0/0/2)
Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
2 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 3 Spiele in Serie verloren
17.12.2018 - 12:45
Black Hawks ohne Glück beim Abschluss
3:5 Niederlage gegen Geretsried

Die Passau Black Hawks haben ihr Heimspiel am Sonntagabend vor 555 Zuschauer in der Passauer EisArena gegen den ESC Geretsried mit 3:5 verloren. Die Zuschauer sahen ein umkämpftes und sehr hartes Eishockeyspiel. Das etwas kleinlich agierende Schiedsrichtergespann verteilte auf beiden Seiten zahlreiche Strafzeiten.



Insbesondere die Matchstrafe gegen Patrick Geiger und auch die Spieldauerstrafe gegen Ondrej Horvath vom ESC Geretsried schienen   überzogen. Im zweiten und dritten Drittel wurde es etwas ruhiger auf dem Eis. Das Spiel blieb zwar umkämpft und von kleinen Fouls geprägt doch blieben größere Strafzeiten aus. Die Black Hawks gaben trotz Rückstand das ganze Spiel über nicht auf und versuchten bis zum Schluss das Spiel zu drehen. Am Ende scheiterten die Habichte an der eigenen Chancenverwertung und vielen kleinen Fehlern, insbesondere im Spielaufbau. Der ESC Geretsried nutze seine Chancen kaltschnäuzig und effektiv. Den Treffer zum 3:5 Endstand erzielten die Gäste ins verwaiste Black Hawks Tor. Keeper Clemens Ritschel hatte sein Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen. „Wir waren die überlegene Mannschaft, haben fast doppelt so viele Torschüsse und treffen teilweise das leere Tor nicht. Wo ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen kann ist beim Thema Einsatz. Da haben alle bis zum Schluss versucht das Spiel zu drehen. Zum Schiedsrichtergespann möchte ich heute gar nichts sagen.“ so ein enttäuschter Christian Zessack auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. In der Tat ist die Chancenverwertung zur Zeit das Manko der Passau Black Hawks. So schossen die Habichte heute in einem Wechsel heute gleich dreimal ans Gestänge. „Bei so einem Spiel rauft man sich die letzten Haare. Irgendwann kommt das Scheibenglück aber wieder zurück! Wir werden weiter hart dafür arbeiten!“ so Vorstand Christian Eder. Die Passau Black Hawks müssen nach vier Pleiten in Folge nun schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Der Vorsprung auf Platz 9 beträgt nur mehr zwei Punkte. Am Freitag geht es für die Black Hawks zum siebtplatzierten TSV Peißenberg. Die Eishackler liegen nur einen Punkt vor den Black Hawks in der Tabelle. Ein echtes sechs Punkte Spiel für beide Mannschaften. Am Sonntag zum sogenannten „Weihnachtsspiel“ gastiert dann der Spitzenreiter aus Füssen in der Passau EisArena. Wir empfehlen die Tickets für das Spiel am 23.12. um 18:30 Uhr gegen den EV Füssen bereits im Vorverkauf zu erwerben. -czo

 

 

Statistik:

 

Passau Black Hawks – ESC Geretsried

 

0:1 (07:40) Köhler (Götz), 0:2 (12:54) Horvath (Merl) PP2, 1:2 (19:54) Nemecek (Pertl/Janzen) PP1, 1:3 (26:34) May (Köhler/Rizzo L.), 2:3 (43:35) Pertl (Schindlbeck/Janzen), 2:4 (44:18) Köhler (May), 3:4 (51:19) Nemecek (Platonow/Schander), 3:5 (59:43) Hüsken (Englbrecht/Rizzo L.) ENG

 

Strafzeiten Passau: 18 Minuten plus Matchstrafe Geiger

Strafzeiten Geretsried: 18 Minuten plus Spieldauer Strafe Horvath

 

Schiedsrichter: Stauber

 

Zuschauer: 555

Verfasser: Presse EHF Passau
Veröffentlicht von Norman Flaake
18.12.2018 - 14:17
Erfolgreicher Fight in Passau
Drei Punkte zum richtigen Zeitpunkt

Jetzt kommen die ganz wichtigen Spiele. Noch ist Platz 8 und die damit verbundene Teilnahme an der Verzahnungsrunde in Sicht, allerdings dürfen sich die Rats nicht mehr viele Ausrutscher erlauben. Big Points stehen gleich bei der Begegnung in Passau auf dem Spiel. Die Black Hawks belegen mit 30 Punkten aktuell Platz 7 der Tabelle und stehen somit nur 5 Punkte vor dem ESC. Obwohl vor allem in der Abwehr durch die Ausfälle von Fuchs, Tauber und Wiedenbauer geschwächt, hat sich das Team von Ludwig Andrä und Andreas Dornbach für dieses schwere Auswärtsspiel viel vorgenommen.



ESC startete gut in das Spiel und ging mit 0:1 in Führung. Martin Köhler fing im neutralen Drittel die Scheibe ab und versenkte seinen anschließenden Alleingang eiskalt auf der Stockhandseite (8.). Mit einem Schlag wurde es auf dem Eis hitzig, was sich auch in den Strafzeiten niederschlagen sollte. Geiger durfte nach einem Check gegen den Kopf von Bernhard Jorde mit Matchstrafe vorzeitig duschen, für den ESC-Verteidiger war das Spiel mit einem gehörigen Brummschädel ebenfalls beendet. Nachdem ein weiterer Spieler der Gastgeber in der Kühlbox Platz nahm, erzielte Ondrej Horvath bei doppelter Überzahl das 0:2 (13.). Eben jener Horvath musste nur wenig später ebenfalls zum Duschen, der Schiedsrichter hat einen Ellbogencheck gesehen. Diesmal profitierten die Black Hawks von einer doppelten Überzahl, Nemecek überwand den zuvor überragenden Morczinietz sechs Sekunden vor Drittelende zum 1:2 Anschluss (20.).


Durch die Ausfälle von Horvath und Jorde, musste Andrä zum zweiten Abschnitt die Reihen notgedrungen komplett durcheinander würfeln. Das Spiel wurde zwar etwas ruhiger, trotzdem sammelten beide Teams weiter fleißig Strafzeiten. Von 5-3 bis 3-3 war alles geboten, vor allem die Rats durften ihr Unterzahlspiel trainieren. Mit hervorragendem Einsatz und einem bestens aufgelegten Martin Morczinietz wurde Angriff um Angriff abgewehrt, bis schließlich ein eigener Versuch zum Erfolg führte. May bekam an der blauen Linie die Scheibe und überwand EHF-Torwart Ritschel per Schlagschuss ins rechte Eck zum 1:3 (27.). Passau übernahm nun mehr die Kontrolle, biss sich an der Rats-Abwehr aber immer wieder die Zähne aus. Beinahe hätte Martin Köhler noch auf 1:4 gestellt, aber Ritschel reagierte im letzten Moment mit dem Schoner.


Die Black Hawks machten zu Beginn des letzten Drittels richtig Dampf. Pertl stand vor dem Rats-Tor goldrichtig und brachte mit seinem Abstauber zum 2:3 wieder Leben in die 550 Zuschauer (44.). Die perfekte Antwort hatte Martin Köhler parat, der quasi mit dem nächsten Angriff durch die Hosenträger von Ritschel zum 2:4 traf und den alten Abstand wieder herstellte (45.). Passau kämpfte weiter, nach einigen vergebenen Möglichkeiten erzielte EHF-Verteidiger Nemecek aus ganz spitzem Winkel das 3:4 (52.). Zwei Minuten vor Ende gab es in doppelter Überzahl die große Möglichkeit zur Vorentscheidung, doch Passau überstand das Powerplay und warf am Ende nochmal alles nach vorne. Mit einem Treffer in das leere Tor der Heimmannschaft, packte Mäx Hüsken den Deckel auf diese Partie und sicherte dem ESC drei wichtige Punkte.


Fazit: Ein überragender Martin Morczinietz, die effektive Chancenauswertung und eine kämpferische Glanzleistung sicherten den wichtigen Auswärtssieg. Selbst im hitzigen ersten Drittel ließen sich die Rats kaum aus der Ruhe bringen und verteidigten ihren Vorsprung bis zum Ende. Der Ausfall von Horvath für das Spiel gegen Klostersee tut natürlich weh, aber jammern hilft nichts. Nur Zusammen wird der ESC den erhofften Platz 8 erreichen.

16.12.2018 EHF Passau – ESC Geretsried 3:5 (1:2/0:1/2:2)


Tore:
Martin Köhler (2), Ondrej Horvath, Benedikt May, Maximilian Hüsken


Beihilfen:
Luis Rizzo (2), Matthias Götz, Daniel Merl, Martin Köhler, Benedikt May, Stephan Englbrecht


Strafen:
EHF Passau 18 Min. + Match (Geiger) ESC Geretsried 18 Min. + SPD (Horvath)


Zuschauer:
555

Verfasser: Presse ESC Geretsried
Veröffentlicht von Norman Flaake