Spieltagsrückblick - Halbfinale
Bayernliga Pre-Playoffs 2019/2020
Bayernliga
Auswahl:   
 
EHC Klostersee - Vereins-/Stadioninfos EHC Klostersee 5:4
(1:1, 3:2, 1:1)
EC Pfaffenhofen
"Eishogs"
EC Pfaffenhofen - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
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0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
06.03.2020 - 22:49
EHC Klostersee – EC Pfaffenhofen Eishogs 5:4 (1:1, 3:2, 1:1)

Der erste Schritt in Richtung Playoff-Viertelfinale ist getan. Nichts für schwache Nerven war die erste Partie in der Pre-Playoff-Serie "best of three" zwischen dem EHC Klostersee und dem EC Pfaffenhofen Eishogs. Spannend ging´s runter, eng umkämpft und wirklich erst mit der Schlusssirene entschieden. Am Ende hatten die Grafinger mit 5:4 die Nase knapp vorne, über die gesamte Distanz betrachtet wohl auch verdient. Allerdings waren die Gäste ein bärenstarker Gegner, der niemals aufgab und sich nicht abschütteln ließ.



Die Rot-Weißen legten immer wieder vor. Doch sowohl nach dem 1:0, 2:1, 4:2 und auch nach dem 5:3 zehn Minuten vor Schluss brachte die von Co-Trainer Helmut Gleixner gecoachte EHC-Truppe (Chefcoach Dominik Quinlan ist noch krankgeschrieben) nicht die notwendige Ruhe in die eigenen Aktionen. Die beste Phase hatte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische, die sehr nervös begonnen hatte, im zweiten Abschnitt. Da versäumte man es letztlich, bereits für klare Verhältnisse zu sorgen. Die spielerische Linie ging verloren, als man gegenseitig reichlich mit dem Fäusten argumentierte und die Strafbänke anschließend bestens besetzt waren (36.).

Im Schlussdrittel zeigten die Eishogs engagiert auf, bevor den EHClern noch einmal der Zwei-Tore-Vorsprung gelang (51.). Gut vier Minuten vor dem Ende beorderte Gästecoach Chris Heid bereits seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis. Bange Situationen hatten die Klosterseer da zu überstehen. Nach dem vierten Pfaffenhofener Einschuss 40 Sekunden vor der Sirene bewahrte Keeper Dominik Gräubig sein Team vor einer zeitlichen Zugabe.

 

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Felix Kaller, Maximilian Merz, Florian Engel, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Thomas Hummer, Gennaro Hördt, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Simon Roeder, Bob Wren, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Veit Wieczorek.

EC Pfaffenhofen Icehogs: Philipp Hähl (Patrick Weiner); Jake Fardoe, Tim Lohrer, Andreas Pielmeier, Friedrich Kolesnikov; Nick Endreß, John Lawrence, Robert Gebhardt, Nico Kroschinski, Simon Hintermeier, Jakub Felsöci, Dominik Thebing, Fabian Eder, Quirin Oexler, Leonardo Uhl.

Torfolge: 1:0 (6:43) Nicolai Quinlan (Raphael Kaefer – 4:5); 1:1 (10:22) Jake Fardoe (John Lawrence, Nick Endress); 2:1 (25:54) Felix Kaller (Gennaro Hördt); 2:2 (26:24) John Lawrence; 3:2 (30:11) Nicolai Quinlan (Thomas Hummer, Philipp Quinlan); 4:2 (33:13) Thomas Hummer (Nicolai Quinlan, Bernd Rische – 5:4); 4:3 (38:26) Nick Endress (Robert Gebhardt – 5:4); 5:3 (50:47) Gennaro Hördt (Maximilian Merz, Florian Engel); 5:4 (59:20) Friedrich Kolesnikov (Nick Endress, Jake Fardoe – 6:5).

Strafminuten: EHC Klostersee 22 plus Disziplinarstrafe (Nicolai Quinlan); EC Pfaffenhofen Eishogs 26 plus Disziplinarstrafe (John Lawrence).

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.

Zuschauer: 391.

Verfasser: Presse EHC Klostersee
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
6:4
(3:3, 1:0, 2:1)
TSV Peißenberg
"Eishackler"
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
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Aktuelle Serie
07.03.2020 - 22:26
Knappe Niederlage in Waldkraiburg
Eishackler mit viel Pech und Eigenverschulden

Eigentlich begann die Begegnung perfekt für die Pfaffenwinkler. Nach starkem Beginn und der 1:0 Führung (3. Ebentheuer), kam man aber durch viele eigene Fehler in große Gefahr und schnell lag man im 1. Drittel gleich mit 3:1 in Rückstand. Besonders bitter, die beiden Tore zum 2:1 und 3:1 die bei eigener Überzahl fielen. Der enorme Kampfgeist der „Eishackler“ ließ sie aber noch vor der Drittelpause zum Ausgleich kommen (16. Andrä Martin, 20. Ebentheuer).
Ein Wahnsinn eigentlich. Im ersten Drittel bekamen die knapp über 600 Zuschauer, sechs Tore zu sehen.



Im zweiten Drittel wollte kein Spielfluss aufkommen. Gründe gibt’s viele aber wir wollen ja nicht alles Schwarz oder Weiß sehen… Lediglich ein Tor erzielten die „Löwen“ aus Waldkraiburg zum 4:3 (27. Decker).

Natürlich versuchten die „Eishackler“ im letzten Abschnitt noch einmal alles. Aber was in der 46. Minute geschah, war ein erneuter Treffer der Waldkraiburger. Brandon Morley konnte die „Eishackler“ zwar wieder auf ein Tor heranbringen, aber dem Empty Net Goal in der 60. Minute kam kein Spieler des TSV mehr hinterher.

 

Jetzt heißt es am Sonntag, Siegen oder Fliegen. Es ist noch einmal ein absoluter Grund das Stadion voll zu machen. Die Mannschaft hat es sich verdient egal wie dieses Spiel am Ende ausgeht. Holen wir alle gemeinsam Spiel 3 das am kommenden Dienstag wieder in Waldkraiburg stattfinden würde. Auf geht’s Peißenberg. Auf geht’s Eishackler

Verfasser: Presse TSV Peißenberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
08.03.2020 - 19:30
EHC Waldkraiburg gewinnt aufgeregtes Spiel 1 gegen Peißenberg

Das erste Spiel der Pre-Play-Off-Begegnungen des EHC Waldkraiburg gegen den TSV Peißenberg in der Eishockey Bayernliga ist vorbei und fand das bessere Ende für die Waldkraiburger Löwen. Mit 6:4 (3:3/1:0/2:1) endete die erste von maximal drei Partien dieser Serie in der Raiffeisen-Arena.



Die Löwen erwischten, wie so oft in dieser Saison, keinen Auftakt nach Maß. Nachdem die Teams aus der Phase des Beschnupperns heraus waren, klingelte es bereits im Gehäuse von Kevin Yeingst. Peißenbergs Dominik Ebenteuer verwandelte, von der blauen Linie zum 0:1 für die Eishackler. Dieses frühe Gegentor verunsicherte die Löwen jedoch nur kurz. Nur dreieinhalb Minuten später egalisiert Nico Vogl, der an diesem Abend erneut auffällig spielt, auf Vorlage von Fabian Kanzelsberger, in einem Alleingang das Ergebnis und läutet das Tore schießen für Waldkraiburg ein. In der siebten Spielminute verweilt der Ober-Verteidigungslöwe Mathias Jeske auf der Strafbank, als Josef Straka die Eishackler entscheidend im Spielaufbau stört und sich an der gegnerischen blauen Linie den Puck schnappt. Einen kurzen Lauf später, lässt er dem Ex-Löwen Sertl im Tor der Eishackler keine Chance und verwandelt rechts unten zur 2:1 Führung für die Industriestädter. Auch das nächste Tor im Spiel sollte auf der Seite der Löwen fallen und wieder waren die Waldkraiburger dabei in Unterzahl. In der 14. Spielminute lässt Waldkraiburg Peißenberg nicht ins geordnete Überzahlspiel kommen. Immer wieder wird erfolgreich gestört und der Puck sogar bis in das Spieldrittel der Eishackler getragen. Eine dieser Situationen nutzt Leon Judt nach einem selbst initiierten Zusammenspiel mit Michael Trox erfolgreich zum 3:1. Nach diesem erneuten Treffer hatten die Löwen ihr Polster aufgebaut und fühlten sich augenscheinlich sicher, möglicherweise ein wenig zu sicher, denn die nächsten Minuten bis zum Ende des Drittels, kehrte die Unruhe in der Verteidigung ein, die es den Eishacklern ermöglichte, wieder ins Spiel zurück zu finden und sich die Türe offen zu halten. Durch Markus Andrä in der 16. Minute und kurz vor Ende des ersten Durchgangs durch Dominik Ebentheuer, durften die Gäste mit den Toren zwei und drei den Spielstand wieder ausgleichen und noch einmal Hoffnung für das Spiel schöpfen.

Das zweite Drittel begann für die Löwen mit einem Wechsel auf der Torhüterposition. Kevin Yeingst, der sich in den ersten 20 Minuten drei Tore einfing, machte Platz für seinen jüngeren Kollegen Christoph Lode, der bereits in der Vorwoche bei den Black Hawks in Passau eine überragende Leistung zeigen konnte. Spielerisch begannen die Löwen dieses Drittel besser sortiert als zum Ende des ersten. So kam es, dass sich bereits früh die ersten Möglichkeiten auftaten. Doch weder Kanzelsberger der es von der blauen Linie versuchte noch Vogl oder Straka konnten in dieser Situation den Spielstand zugunsten der Löwen verändern. Ausgehend von einer Verteidigungssituation im eigenen Spieldrittel, war es wieder ein Konter, der Waldkraiburg zum nächsten Treffer des Spiels verhalf. Ein kluger Pass von Felix Lode öffnete das Spielfeld für Leon Decker, der einmal quer über das Eis bis zum Tor von Korbinian Sertl lief und durch dessen Beine die Scheibe links unten versenkte. Abgesehen von den gellenden Pfeifkonzerten, die in einigen Phasen des zweiten Drittels auf das Schiedsrichtergespann niederregneten, konnte man auf dem Eis mitunter eine muntere Partie Eishockey erleben. In der elften Minute sah man in Unterzahl erst einen Angriff von Nico Vogl, der mit dem Puck am Torpfosten endete und im direkten Gegenzug einen Spielzug von Brandon Morley auf Peißenberger Seite, der ebenfalls sehr knapp am Gehäuse von Christoph Lode vorbeizog. Kurz vor Ende des zweiten Durchgangs wird Josef Straka bei seinem Zug aufs Tor der Gäste entscheidend behindert und bekommt einen Penalty zugesprochen. Diesen versucht er durch die Beine von Korbinian Sertl zu legen, doch der schließt diese Tür und lässt Straka nicht hinein.

Der dritte Durchgang ist zuerst ebenso von den Löwen geprägt wie bereits der zweite. So durften die Fans in der Raiffeisen-Arena erneut einen kuriosen Treffer der Latte durch einen von Leon Judt abgefälschten Schuss erleben, der zuerst das Metall traf, dann an der Torlinie der Eishackler entlangglitt, bevor der Verteidiger ihn schlussendlich klären konnte. In der 46. Minute dann ein langer und präziser Pass von Fabian Kanzelsberger über zwei Linien in den Lauf von Nico Vogl. Dieser kann nahezu ungehindert auf das Tor der Gäste zulaufen und zum zweiten Mal an diesem Abend bei seinem alten Mannschaftskollegen Sertl ein Tor erzielen. Nur drei Minuten später sehen die Zuschauer einen Konter, gespielt von Leon Judt und Michael Trox, die allein auf das Gästetor fahren. Diesen Angriff können die Löwen nicht in ein Tor ummünzen, schaffen aber ungewollt die Gegenkonter-Situation für Peißenberg, mit der Brandon Morley, nach erfolgreichem Abschluss, den Spielstand noch einmal eng aussehen lassen wird. Mit diesem 5:4 und der Hoffnung im Rücken, drücken die Peißenberger Spieler noch einmal auf das Gaspedal und drängen die Löwen gegen Ende des Spiels in das eigene Spieldrittel. Auch Korbinian Sertl wird zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen. Genützt hat es nichts; 20 Sekunden vor Ende des Spiels, packt Tomas Rousek nach gewonnenem Bully seine Geometriekenntnisse aus und spielt – Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel sei Dank, den Puck über die Bande und das gesamte Spielfeld ins leere Tor zum 6:4 Endstand und zum 1:0 in der Serie.

Verfasser: Presse EHC Waldkraiburg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EC Pfaffenhofen - Vereins-/Stadioninfos EC Pfaffenhofen
"Eishogs"
3:4 n.P.
(1:1, 1:1, 1:1)
EHC Klostersee EHC Klostersee - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
08.03.2020 - 22:05
EC Pfaffenhofen Eishogs – EHC Klostersee 3:4 (1:1, 1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen

Der EHC Klostersee steht im Playoff-Viertelfinale. Nachdem die direkte Qualifikation für die K.O.-Runde der besten Acht in der Verzahnungsrunde verpasst worden war, setzten sich die Grafinger in der Pre-Playoff-Serie "best of three" im zweiten Aufeinandertreffen gegen den EC Pfaffenhofen Eishogs durch. Mit einem knappen Heimsieg waren die Rot-Weißen in Vorlage gegangen.



Noch enger und dramatischer verlief das Auswärtsmacht am frühen Sonntagabend, in dem die Gastgeber-Mannschaft erneut ein extrem schwerer Brocken für die Truppe um Kapitän Bernd Rische war. Die Eishogs bestätigten mit einer starken Leistung ihren ersten Platz in der unteren Zwischenrunde und damit die Chance, sich noch mit der Playoff-Teilnahme zu belohnen.

Dem von wieder Co-Trainer Helmut Gleixner angewiesenen EHC-Team verlangten die Pfaffenhofener alles ab. Viel Geduld und ein starkes Nervenkostüm waren gefragt gegen erwartet sehr diszipliniert die eigene Zone abdeckende Gastgeber, deren Top-Reihe in allen drei Spielabschnitten zudem ihre Offensiv-Qualität unter Beweis stellte. Die Klosterseer, bei denen im Vergleich zum ersten Duell mit Florian Engel in der Abwehr und Bob Wren im Angriff zwei erfahrene Teamsäulen fehlten, erarbeiteten sich jeweils den Ausgleich. Letztlich war das stramme Tempo, das man dem überschaubaren Kader des Gegners aufzwang, wohl auch ein mitentscheidender Faktor. Nach den 60 spannenden Minuten wurde in der torlos verstrichenen zehnminütigen Overtime mit Vier gegen Vier nicht letztes Risiko gegangen. Im damit nötig gewordenen Penaltyschießen wirkten die EHCler den Tick frischer. Nach Florian Gaschke und Raphael Kaefer in der ersten Dreier-Serie versenkte Philipp Quinlan, der davor noch gescheitert war, in der vierten Runde des jeweils persönlichen Duells mit dem gegnerischen Torhüter.

Im Playoff-Viertelfinale müssen die Klosterseer am kommenden Freitagabend zunächst auswärts ran. Am Sonntagabend (17.30 Uhr) hat der EHC in der Serie "best of three" Heimrecht. Gegner ist entweder der ERC Bulls Sonthofen oder der TEV Miesbach - je nachdem, ob sich in der Parallel-Serie der Pre-Playoffs im entscheidenden dritten Match an diesem Dienstagabend die Löwen Waldkraiburg oder der TSV Peißenberg Eishackler (1:1-Siege) durchsetzt.

 

EC Pfaffenhofen Icehogs: Philipp Hähl (Patrick Weiner); Jake Fardoe, Tim Lohrer, Andreas Pielmeier, Friedrich Kolesnikov; Nick Endreß, John Lawrence, Robert Gebhardt, Nico Kroschinski, Simon Hintermeier, Jakub Felsöci, Dominik Thebing, Fabian Eder, Quirin Oexler, Leonardo Uhl.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Felix Kaller, Maximilian Merz, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Thomas Hummer, Gennaro Hördt, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Simon Roeder, Jens Glombitza, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.

Torfolge: 1:0 (1:50) John Lawrence (Jake Fardoe, Tim Lohrer); 1:1 (16:08) Nicolai Quinlan (Florian Gaschke, Raphael Kaefer – 5:3); 2:1 (27:02) Robert Gebhardt (John Lawrence, Nick Endress – 5:4); 2:2 (35:13) Simon Roeder (Sebastian Sterr, Maximilian Merz); 3:2 (42:24) Jake Fardoe (Tim Lohrer, John Lawrence); 3:3 (55:18) Raphael Kaefer (Felix Kaller); 3:4 (70:00) Philipp Quinlan (Penalty).

Strafminuten: EC Pfaffenhofen Eishogs 14; EHC Klostersee 14.

Hauptschiedsrichter: Dominik Merath.

Zuschauer: 289.

Verfasser: Presse EHC Klostersee
Veröffentlicht von Norman Flaake
09.03.2020 - 19:11
Harter Kampf im ersten Pre-Play-Off-Spiel
ECP muss sich Klostersee mit 4:5 geschlagen geben

Pfaffenhofen (oex). Es war der erwartet enge und bis zum Schluss hart umkämpfte Auftakt in der Pre-Play-Off-Serie zwischen dem EHC Klostersee und dem EC Pfaffenhofen. In einem von beiden Seiten mit großer Leidenschaft und vielen Emotionen geführten Duell unterlagen die Pfaffenhofener am Freitag in Grafing mit 4:5 (1:1; 2:3; 1:1)..



Play-Off-Zeit im Eishockey ist für nahezu alle Mannschaften der Höhepunkt am Ende einer anstrengenden Saison. Siegen oder fliegen lautet hier das Motto und deshalb kitzelt jeder Spieler noch zusätzlich ein paar Prozentpunkte aus sich heraus. Auch wenn es in Play-Off-Spielen nicht immer spielerische Leckerbissen zu bewundern gibt, für Kampf, Spannung und Dramatik ist in den meisten Fällen jedenfalls gesorgt. So auch am Freitag in Grafing, wo sich beide Mannschaften einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferten. Der EHC Klostersee, der als Vorrundenvierter in die Verzahnungsrunde gestartet war, dort aber über den letzten Platz nicht hinauskam, musste sich dem  Ansturm des Aufsteigers als überraschende Nummer eins der Abstiegsrunde  erwehren. Doch während die Gastgeber vier komplette Blöcke aufbieten konnten, traten die Eishogs wie schon seit Monaten wieder nur mit zweieinhalb Reihen an. Und auf diesen Vorteil setzte der EHC von Beginn an und drückte auf das Ttempo. Vor allem  versuchte man, die Leistungsträger der Eishogs möglichst aus dem Spiel zu nehmen. Die Eishogs hielten aber dagegen und so war ein Foul an Nick Endreß in der 36. Minute der Auslöser für eine heftige Keilerei aller auf dem Eis befindlichen Spieler. Nachdem die Hausherren schon früh durch einen Unterzahltreffer von Nicolai Quinlan in Führung gegangen waren (7.), konnte Jake Fardoe nur wenig später ausgleichen (11.). Und dies sollte sich über die gesamte Spieldauer hinweg fortsetzen. Klostersee legte vor und die Eishogs blieben hartnäckig dran. Mit dem 1:1 ging es in die erste Pause und nach dem Wechsel war es erneut der EHC, der in Führung ging. Torschütze in der 25. Minute war Felix Kaller. Dieses Mal dauerte es aber nur 30 Sekunden, dann hatte John Lawrence wieder ausgeglichen. Insgesamt waren die Hausherren in diesem zweiten Abschnitt allerdings das etwas aktivere Team und so schossen erneut Nicolai Quinlan (31.) und Thomas Hummer  (34.) in Überzahl eine erstmalige Zwei-Tore-Führung heraus. Doch abschütteln ließen sich die Eishogs nicht. Noch vor der zweiten Pause brachte Nick Endreß die Gäste wieder heran. Im Schlussabschnitt waren es dann die Eishogs, die sich mehr und mehr Spielanteile erarbeiteten, in der 51. Minute aber durch den Treffer von Gennaro Hördt zum 5:3 einen herben Rückschlag hinnehmen mussten. Trotzdem gaben sie nicht auf und bereits vier Minuten vor dem Ende nahm Coach Chris Heid seinen Torhüter Philipp Hähl zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. 40 Sekunden vor der Schlusssirene gelang schließlich Friedrich Kolesnikov der nochmalige Anschluss. Nur wenige Augenblicke später vereitelte EHC-Keeper Dominik Gräubig die letzte Großchance der Gäste und rettete damit seiner Mannschaft den knappen , aber auch nicht ganz unverdienten ersten Sieg in dieser Serie.

 

EC Pfaffenhofen: Hähl, Weinerr, Oexler, Eder, Lohrer, Fardoe, Kolesnikov,Pielmeier, Felsöci J., Hintermeier, Gebhardt, Thebing, Kroschinski, Uhl, Lawrence

 

Tore:  1:0 (7.) N. Quinlan (Kaefer 4:5); 1:1 (11.) Fardoe (Lawrence, Endreß); 2:1 (26.) Kaller (Hördt), 2:2 (27.) Lawrence; 3:2 (31.) N. Quinlan (P.Quinlan, Hummer); 4:2 (34.) Hummer (Rische, N. Quinlan 5:4); 4:3 (39.) Endreß (Gebhardt 5:4); 5:3 (51.) Hördt (Merz, Engel); 5:4 (60.) Kolesnikov (Fardoe, Endreß 6:5)

 

Strafen:    EHC   22   +  10 f. N. Quinlan   Eishogs  26  +  10 f. Lawrence

 

Zuschauer: 400

Verfasser: Presse EC Pfaffenhofen
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos TSV Peißenberg
"Eishackler"
4:3
(3:2, 0:0, 1:1)
EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
09.03.2020 - 19:12
EHC Waldkraiburg gibt zweites Spiel der Pre-Play-Offs an Peißenberg ab

Ein in den ersten Minuten erneut hitziges Bayernliga Pre-Play-Off-Spiel fand am vergangenen Sonntag in Peißenberg mit einem knappen 3:4 (3:2/0:0/1:1) das bessere Ende für die Eishackler aus dem Kreis Weilheim-Schongau. Somit steht es fest, es kommt bis zum Äußersten, dem dritten Spiel der Serie, in welchem sich entscheidet welche Mannschaft im Play-Off-Viertelfinale auflaufen wird und für wen die Saison beendet ist. Dieses Spiel findet am Dienstag den 10.03.2020 um 20 Uhr in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg statt.



Eigentlich nahezu alles Aufregende, dass sich an diesem Eishockeyabend in Peißenberg ereignen sollte, pressten beide Mannschaften in die ersten zehn Minuten des ersten Spielabschnitts. So gab es insgesamt zehn Strafminuten auf Seiten der Löwen, dem standen ganze 16 Minuten bei den Eishacklern gegenüber, wovon jedoch eine Strafe, eine zehnminütige Disziplinarstrafe war. So war es keine Überraschung, dass auch der Großteil der Tore in diesen ersten zehn Minuten fallen sollten, ganze fünf Stück zählte die Anzeigetafel nach neun Minuten und 36 Sekunden.
Den Start machte in der zweiten Spielminute Tomas Rousek, der auf Zuspiel von Michael Trox und Leon Judt das vom mitgereisten Löwen-Anhang umjubelte 1:0 erzielen konnte. Trotz der erneuten Dezimierung um zwei wichtige Spieler, Felix Lode wurde nach einem rüden Foul gegen den Kopf im ersten Spiel vorsorglich nicht aufgestellt, Patrick Zimmermann fehlte aufgrund seiner Matchstrafe vom Freitag, sah man den Löwen im ersten Drittel einen gewissen Schwung an. Wo jedoch viel Schwung ist, ist es schwerer zu bremsen, so kam es auch auf der Seite der Waldkraiburger zu einer frühen Strafe durch Lukas Wagner, die nur 15 Sekunden später mit dem Ausgleich durch Brandon Morley bestraft wurde. Nur 45 Sekunden später jubelten die Eishackler erneut. Dieses Mal war die Anzahl der Feldspieler ausgeglichen, der Spielstand nach dem Tor von Maximilian Malzatzki jedoch nicht, es stand nun 2:1. Auch dieser Spielstand sollte jedoch nicht lange bestehen. Ein erneutes Powerplay für die Industriestädter brachte Mathias Jeske auf Vorlage von Straka und Huber in Schussposition zum 2:2. Fast vier Minuten lang sollte kein weiteres Tor fallen, Strafen jedoch hagelte es, vor allem auf der Gästeseite, sodass die Löwen in der zehnten Minute mit zwei Spielern weniger auf dem Eis agieren mussten. Diese Überzahl nutzten die Eishackler gekonnt aus und erzielten den 3:2 Pausenstand.

Das zweite Drittel oder vielmehr rund 15 Minuten davon, war eines zum Vergessen für den EHC Waldkraiburg. Die gute Nachricht: Man hat kein Tor kassiert, auch wenn dies aufgrund des mangelnden Angriffs und der Tatsache, dass Peißenberg, bis auf wenige Entlastungen, sich hauptsächlich im Waldkraiburger Drittel aufhielt, sogar verdient gewesen wäre. Doch Kevin Yeingst, der nun etwas sicherer stand und die Waldkraiburger Verteidigung, die aufgrund der Ausfälle nun drei gelernte Stürmer beinhaltete, hielt stand und ließ keinen Gegentreffer zu. Torchancen die, zum Ende hin für Waldkraiburg doch wieder vorkamen, endeten ohne Effekt in der Fanghand von Peißenbergs Sertl.

Der dritte Durchgang gestaltete sich allgemein wieder ausgeglichener, auch wenn vorerst kein weiteres Tor fallen sollte. Möglichkeiten waren vorhanden, eingeläutet von einer Vogl-Wagner-Großchance die am Pfosten von Korbinian Sertl endete. In der Folge kamen die Löwen in Form von Vogl, Wagner, Rousek, Straka oder Tobias Jakob, der aus der „Oans Bee“ mitgenommen wurde, immer wieder vor das Eishackler-Tor, doch entweder hieß die Endstation Korbinian Sertl oder ein Verteidiger brachte immer noch einen Schläger dazwischen. Dasselbe galt jedoch auch für Peißenberg. Die Gastgeber wollten das Ergebnis in trockene Tücher wickeln, scheiterten jedoch auch an Yeingst oder der Löwen-Verteidigung, die sich mittlerweile von Spiel zu Spiel neu erfinden muss. In der 51. Minute dann der Funke Hoffnung der Spielern und Anhang fehlte. Michael Trox läuft alleine auf das Tor zu, überlegt ob er Korbinian Sertl ausspielen soll und entscheidet sich für einen Gewaltschuss aus kürzester Distanz, der den Löwen das zwischenzeitliche 3:3 beschert. Dieser Ausgleich war ein Weckruf für die Gastgeber aus Peißenberg die gleich im Anschluss mit Mann und Maus stürmten und somit erneut mehr Druck auf das Tor der Löwen ausübten. So schaffte Lukas Novacek in der 57. Minute den Siegtreffer und Peißenberg hielt seine Hoffnung auf das Viertelfinale noch zwei Tage länger am Leben.    aha

Verfasser: Presse EHC Waldkraiburg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
3:2 n.V.
(0:0, 0:1, 2:1)
TSV Peißenberg
"Eishackler"
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
11.03.2020 - 13:42
EHC Waldkraiburg beißt sich ins Viertelfinale

Play-Offs sind die „geilste Zeit“! Dies gilt sowohl für den Stanley Cup in der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL, als auch für die Eishockey Bayernliga. Dies erlebten die Zuschauer auch am Dienstagabend in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg im letzten Spiel der Dreierserie gegen den TSV Peißenberg. Nach drei Dritteln und einigen Minuten an Verlängerung, gewann der EHC Waldkraiburg dieses entscheidende Spiel mit 3:2 (0:0/0:1/2:1/1:0) und zieht, zumindest formell, in das Viertelfinale ein.



Ganz so schwungvoll begann das Spiel im ersten Durchgang nicht. Ob es jedoch die Vorsicht war oder der Tribut den beide Mannschaften der schnellen Abfolge an Spielen zollen mussten, konnte man nicht genau sagen. Die Löwen traten erneut mit nur drei gelernten Verteidigern an, die drei weiteren Verteidiger für diesen Abend wurden aus dem ebenso langsam kleiner werdenden Fundus an Stürmern abgeschöpft. Unter diesem Gesichtspunkt grenzt die Leistung der Löwen in den vergangenen Wochen an eine kämpferische und spielerische Höchstleistung. In den ersten zehn Minuten des Durchgangs spürte man vorerst jedoch nichts von dieser Dezimierung. Hier drückte man Peißenberg zum größten Teil ins eigene Spieldrittel und sorgte mit mal mehr, mal weniger gefährlichen Abschlüssen für Gefahr vor Korbinian Sertls Tor. Die Eishackler entlasteten sich hin und wieder, doch kamen vorerst nicht mit letzter Konsequenz vor das Tor des heute startenden Christoph Lode im Gehäuse der Löwen. Dies änderte sich in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs jedoch. Phasenweise spielte Peißenberg das, was die Löwen vorher spielten und bedrängten den Kasten der Löwen mitunter sogar mit Alleingängen die jedoch von Lode entschärft werden konnten. So endeten die ersten 20 Minuten torlos mit 0:0.

Wären wir im Boxsport, ginge der zweite Durchgang nach Punkten wohl an die Löwen aus Waldkraiburg. Dennoch, ein Tor lieferte dieser Durchgang und dieser Puck schlug nicht hinter Peißenbergs Korbinian Sertl ein. In diesem Spieldrittel, das sehr langsam und streckenweise unsortiert ablief, hatten die Löwen durch einige ihrer Akteure auf dem Eis zwar das Mehr an Chancen, jedoch war es Brandon Morley auf Seiten der Eishackler, der in der 31. Minute das erste Tor des Abends erzielen konnte.

Mit einem Tor der Eishackler begann auch das dritte Drittel dieses Abends. Lukas Novacek nutzte die Verwirrung und den freiliegenden Puck neben dem Löwen-Gehäuse um den Spielstand auf 2:0 zu erhöhen. Dieser zweite Gegentreffer in einem Spiel, bei dem es aussah als hätten die Löwen wieder einen Abend erwischt, an dem nichts reingehen wollte, ließ die Männer des Trainergespanns Piskunov jedoch nicht den Kopf verlieren. Nur zwei Minuten bricht Kapitän Michael Trox höchstselbst durch die Verteidigungsreihe der Peißenberger und in einem Gewaltakt, getrieben vom puren Willen zum Sieg, erzielte er im Zusammenspiel mit Josef Straka, den 1:2 Anschlusstreffer. Die folgenden rund 16 Minuten entwickelte sich noch ein ansehnliches Eishockeyspiel in dessen Verlauf beide Mannschaften zu ihren Chancen kamen. Peißenberg möglicherweise sogar mit Vorteilen, da bei ihren Versuchen insgesamt zweimal das Geräusch von Hartgummi auf Metall zu vernehmen war. Dennoch war der Eishockeygott auf der Seite der Löwen und so konnte Tomas Rousek, nach einer erneuten Kraftleistung von Michael Trox und einem Zuspiel von Josef Straka, den Schlusspunkt in diesem Durchgang setzen. Das vielumjubelte 2:2 rettete die Löwen in die Verlängerung.

Dort waren die Löwen klar tonangebend. Zwar versuchte Peißenberg es mit allen noch verbleibenden Kräften, doch mehr als ungefährliche Schüsse kamen dabei nicht heraus. Als dann in der vierten Minute der Verlängerung Maximilian Malzatzki noch des Feldes verwiesen wurde, zögerten die Löwen nicht lange. Zuerst nahmen die Trainer eine Auszeit um das taktische Vorgehen in dieser Situation zu besprechen und ganze 34 Sekunden später, zappelte das Spielgerät im Netz hinter Korbinian Sertl. Schütze war, nach Vorlage von Michael Trox und Mathias Jeske, Josef Straka, der mit einem Kniefall den kollektiven Löwen-Jubel einläutete.

Von Fans und allen anderen Zusehern wurde die Mannschaft gefeiert als hätte sie soeben den Meistertitel geholt und ein bisschen konnte es sich so anfühlen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation, ist es wahrscheinlich, dass nach der DEL und der DEL2, auch die Bayernliga als beendet erklärt wird und der Waldkraiburger Sieg der letzte der Saison war. Über den weiteren Verlauf der Liga und die Entscheidung des Verbands informieren wir Sie selbstverständlich zeitnah.                         aha

Verfasser: Presse EHC Waldkraiburg
Veröffentlicht von Norman Flaake