Spieltagsrückblick - Viertelfinale
Bayernliga Playoffs 2023/2024
Bayernliga
Auswahl:   
 
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos TSV Erding
"Gladiators"
1:2
(0:1, 0:0, 1:1)
ERSC Amberg
"Wild Lions"
ERSC Amberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
17.02.2024 - 05:37
ERSC überrascht den Topfavoriten zum Playoff-Auftakt
Löwen gewinnen in Erding mit 2:1 / Walkom Doppeltorschütze und Bätge überragt

Zum Auftakt der Playoffs in der Eishockey-Bayernliga hat der ERSC Amberg für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Die Wild Lions siegten am Freitagabend beim haushohen Favoriten in Erding mit 2:1. Brandon Walkom war der Doppeltorschütze für die Amberger, der in der vorletzten Spielminute den Siegtreffer erzielte – 45 Sekunden, nachdem Erding zum 1:1 ausgeglichen hatte. „Man of the Match“ war zweifellos Ambergs Goalie Timon Bätge, der die Erdinger mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung trieb. Insgesamt zeigten die Löwen eine taktisch, mannschaftlich und kämpferisch herausragende Leistung.



Unter den knapp 1500 Zuschauer waren auch etwa 100 Fans aus Amberg, die schon nach fünf Minuten jubeln durften, weil Walkom mit der ersten ERSC-Chance gleich die Führung für die Salinger-Truppe gelang. Das zeigte Wirkung bei den Gastgebern, die immer wieder in Amberger Konter liefen. Erding hatte zwar die Mehrzahl an Schussgelegenheiten, der ERSC aber die qualitativ besseren Chancen. Gleich dreimal konnten die Löwen alleine auf das Erdinger Tor zusteuern, aber jedesmal war bei Ex-Nationaltorhüter Pätzold Endstation.

Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts bewahrte Pätzold sein Team mit einer Riesenparade vor dem zweiten Gegentreffer, danach stand aber zumeist Timon Bätge im Blickpunkt. Der hatte bei zwei Pfostentreffern für die Gladiators auch das nötige Glück. Der ERSC hielt mit gefährlichen Kontern aber weiterhin dagegen.

Im Schlussdrittel lagen die Spielanteile eindeutig beim Favoriten, die Löwen hatten bei ihren Gegenangriffen allerdings auch mehrfach die Chance auf den zweiten Treffer. In einer fast dramatischen Schlussphase schien Erding den längeren Atem zu haben und glich durch Michl zunächst zum 1:1 aus, ehe Walkom mit seinem zweiten Treffer die Überraschung für Amberg perfekt machte.

TSV Erding – ERSC Amberg 1:2 (0:1,0:0,1:1)

Tore: 0:1 (5.) Walkom (Kirchberger, Lavallee), 1:1 (57.) Michl (Pohl, Plihal), 1:2 (58.) Walkom (Silbermann, Fortin).

Strafen: Erding 6, Amberg 6 Minuten. Zuschauer: 1.457

 

 

Verfasser: Presse ERSC Amberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
17.02.2024 - 13:47
Gladiators verlieren Play-Off Auftakt mit 1:2 gegen den ERSC Amberg

Zum Auftakt der Best of Seven Serie mussten die Erding Gladiators gegen den ERSC Amberg eine unglückliche 1:2 Niederlage hinnehmen. Vor der prächtigen Kulisse von 1.500 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena kam die Daffner-Truppe nervös aus der Kabine. Ungenau Pässe sowie Unkonzentriertheiten im Spielaufbau ließen keinen Spielfluss aufkommen. Amberg spielte dies in die Karten. Die Wild Lions standen über 60 Minuten kompakt in der Defensive, kämpften leidenschaftlich und hatten mit Timon Bätge einmal mehr einen bärenstarken Rückhalt.



Bei Spielzeit 4:22 Minuten brachte die TSV Abwehr den Puck nicht aus der eigenen Zone, Brendan Walkom zog ab und überwand Dimitri Pätzold, dem die Sicht verdeckt gewesen ist. In der Folge gewann Erding zwar die Spielkontrolle, doch scheiterte man immer wieder an dem Abwehrbollwerk des ERSC. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Cheyne Matheson, der allerdings nur den Pfosten traf. 

 

Im zweiten Drittel änderte sich am Spielgeschehen nicht viel. Erding drückte vehement, erspielte sich zahlreiche Chancen, aber der Puck wollte nicht über die Linie. Dabei brachten selbst aussichtsreiche Tormöglichkeiten wie von Daniel Krzizok mit einem Pfostenschuss oder Tomas Plihal alleinstehend vor Bätge die Gladiators nicht auf die Anzeigetafel. Genauso scheiterte Petr Pohl am Gestänge des ERSC-Tors. Amberg war zwar mit dem Glück im Bunde, verdiente sich den Spielstand aber aufgrund ihres unbändigen Einsatzwillens. Und wäre Pätzold nicht das ein oder andere Mal in Glanzform gewesen, hätte Amberg auf 0:2 erhöhen können.  

 

Drittel Nummer drei war ein Abbild der ersten 40 Minuten. Erding war weiterhin am Drücker, half den Gästen allerdings durch Unkonzentriertheiten sich zu befreien. Umso länger die Partie dauerte, desto mehr schnürten die Herzogstädte die Oberpfälzer in deren Verteidigungsdrittel ein. Knapp dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene verwandelte Kapitän Philipp Michl die Arena in ein Tollhaus. Auf Zuspiel von Plihal und Pohl drückte er aus kurzer Distanz den Puck zum vielumjubelten 1:1 über die Linie. Der verdiente wie erlösende Ausgleich war endlich gefallen. Doch Amberg zeigte sich dadurch nicht geschockt. Im Gegenteil. Nur 45 Sekunden nach dem Ausgleich schoss abermals Walkom seine Farben wieder in Front. Ein gelungener Spielzug, den die TSV Defensive allerdings auch sträflich einfach zuließ, brachte die Entscheidung in diesem spannenden Play-Off Auftakt.  

 

Mit dem Erfolg in Erding geht der ERSC Amberg in der Serie mit 0:1 in Front. Die Gladiators dagegen sind nun schon etwas unter Zugzwang und müssen in erster Linie an ihrer Chancenauswertung arbeiten.  

Verfasser: presse Erding Gladiators
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos EHC Königsbrunn 4:1
(2:0, 0:1, 2:0)
ESC Kempten ESC Kempten - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
17.02.2024 - 02:20
Starker Kampf bleibt unbelohnt
ESC Kempten verliert Playoffauftakt beim EHC Königsbrunn mit 4:1

Das Warten auf die Playoffs hatte endlich ein Ende als am Freitagabend um 20.°° der erste Puck in der Königsbrunner Pharmapur Arena fiel. Die Sharks reisten mit Personalsorgen in die Augsburger Vorstadt, Neben den Langzeitverletzten fehlten der erkrankte Filip Kokoska sowie der gesperrte Nikolai Streif. Nachverpflichtet wurden in Kempten keine Spieler mehr, man vertraut voll und ganz auf das Team dass die Qualifikation für die Playoffs selbst auch geschafft hat. 



Kempten begann sichtbar nervös, nach nur 20 Sekunden flatterte die Scheibe, unglücklich abgefälscht von der Brust eines eigenen Spielers, zur Führung der Pinguine ins Netz. Unmittelbar danach die erste von vier Strafzeiten in diesem Drittel gegen Kempten. In einer eigentlich fairen, temporeichen und intensiven Playoffbegegnung zogen die Sharks die ein oder andere Strafzeit zu viel. Eine gut einminütige doppelte Überzahl zu eigenen Gunsten konnte man im Gegenzug nicht nutzen, baute in dieser Phase aber viel Druck auf. Über 20 Minuten war es ein ausgeglichenes Drittel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Treffen konnten aber erneut nur die Pinguine, die ein weiteres Überzahlspiel kurz vor Drittelende nutzten. Ausgeglichen auch der zweite Abschnitt, beide Teams mit starken Momenten. Den einzigen Treffer des Mittelabschnitts erzielte Ondrej Zelenka zum verdienten Anschluss. Brenzlig wurde es für die Allgäuer als man sich erneut auf der Strafbank wiederfand und eine doppelte Unterzahl überstehen musste. Mit einem starken Jakob Nerb gelang dies aber souverän so dass es mit dem knappen Rückstand in die zweite Pause ging. Auch im letzten Abschnitt Königsbrunn etwas cleverer und mit dem nötigen Scheibenglück. Folgerichtig erzielten die Pinguine das vorentscheidende 3:1. Das 4:1 ins empty Net war der Schlusspunkt eines tollen Eishockeyspieles, welches letztendlich um das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel. Überragend die Unterstützung durch weit über 200 Kemptener Anhänger die ihr Team begleiteten und über 60 Minuten lautstark unterstützten. Jetzt heißt es das Ergebnis abzuhaken und den Blick sofort auf Spiel zwei am Sonntag zu lenken. Es sind nur ein paar Kleinigkeiten die es braucht um den ersten Sieg der Serie einzufahren.

Statistik:

EHC Königsbrunn: – ESC Kempten 4:1 (2:0,0:1,2:0)

Tore:

1:0 Szegedin (Reuter, Bullnheimer)(1.),

2:0 Prokopovics (Trupp, Bullnheimer)(19.),

2:1 Zelenka (Bitomsky,Kröber)(26.),

3:1 Hartl (Petzold, Tausend)(47.),

4:1 Reuter (Eng)(58.)

Strafminuten:

EHC Königsbrunn: 10

ESC Kempten: 17

Zuschauer: 911

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse ESC kempten
Veröffentlicht von Norman Flaake
17.02.2024 - 13:48
Königsbrunn startet mit Sieg in die Play-offs

Mit 4:1 gewinnt der EHC Königsbrunn verdient sein Heimspiel gegen die "Sharks" des ESC Kempten. Nach 60 hochintensiven Minuten hatten die Brunnenstädter in der sehr fair geführten Partie das bessere Ende für sich. 



Beide Mannschaften konnten mit 3 kompletten Reihen in die Partie starten, bei Königsbrunn durfte Lukas Fettinger sein erstes Spiel für den verletzten Florian Döring absolvieren. Auch die Gäste hatten einen wichtigen Ausfall zu beklagen, ausgerechnet der Top-Scorer Philipp Kokoska fiel krankheitsbedingt aus. Im Tor der Königsbrunner stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup hielt sich Dave Blaschta bereit.

Über 900 Zuschauer fanden den Weg in die Königsbrunner Eisarena, beide Fanlager sorgten für eine würdige Kulisse im sehnsüchtig erwarteten Viertelfinale der Bayernliga. Der EHC erwischte dabei einen Start nach Maß, schon nach 20 Sekunden zappelte der Puck ein erstes Mal im Tor der Sharks. Gleich nach dem ersten Bully zog Luca Szegedin von der blauen Linie ab, der Puck prallte von einem Kemptner Verteidiger direkt ins Tor der Gäste. Die Sharks zeigten sich unbeeindruckt, von da an entwickelte sich die von Vielen erwartete intensive Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe. In der fünften Minute hätte fast ein weiterer verirrter Puck von Lukas Fettinger den Weg ins Tor gefunden, doch Jakob Nerb im Tor der Sharks zeigte wie auch sein Gegenüber Stefan Vajs eine bärenstarke Partie. Danach hatten die Gäste fast zwei Minuten doppelte Unterzahl, doch auch der EHC war defensiv auf der Hut, so dass diese kritische Situation ohne Folgen blieb. Beide Teams ließen nur wenig zu, doch in der 19. Spielminute fiel dann doch noch ein Treffer. In Überzahl bediente Hayden Trupp den freistehenden Toms Prokopovics, der dann per Direktabnahme zum 2:0 einnetzte und so für den Pausenendstand sorgte.

Auch nach der Pause blieb es eine intensive Partie, Kempten agierte gallig mit viel Einsatz und ließ den Königsbrunner Stürmern kaum Luft zum Atmen. Dennoch erarbeitete sich der EHC gute Chancen, in der 24. Spielminute hatte Peter Brückner das 3:0 auf dem Schläger, nur Sekunden später gleich ein zweites Mal, doch die Scheibe wollte nicht ins Tor. Die Gäste machten es dann besser, in der 26. Spielminute traf Ondrej Zelenka freistehend vor Stefan Vajs zum 2:1 Anschlusstreffer, vorausgegangen war ein Anspiel von dem hinter dem Tor stehenden Jakub Bitomsky. Danach blieb es ein hochintensiver Fight zweier defensiv gut agierender Mannschaften auf Augenhöhe. In der 32. Spielminute hatte der EHC in doppelter Überzahl die Chance auf das 3:1, doch mehr als ein paar Schüsse sprang nicht dabei raus. Königsbrunn verpasste es, bis zur letzten Pause nachzulegen, so dass es mit dem 2:1 ein letztes Mal in die Kabinen ging.

Nach der Pause legten die Gäste mit Vollgas los und setzten sich gleich im Königsbrunner Drittel fest, der EHC war geistig noch nicht im Spiel angekommen und brauchte eine lange Minute, um wieder in die Partie zu finden. Königsbrunn fing sich aber wieder und drückte auf den nächsten Treffer. In der 45. Spielminute hatte Lukas Fettinger freistehend das 3:1 auf der Kelle, doch sein Schuss ging über das Tor. Zwei Minuten später war es dann doch soweit, Leon Hartl zog im Drittel der Gäste einfach mal ab und wurde mit dem 3:1 belohnt. Nur Sekunden später hatte er noch die Chance auf einen weiteren Treffer, doch dieses Mal konnte Goalie im Liegen abwehren. Der EHC hatte danach wieder Überzahl, doch Kempten verteidigte mit viel Leidenschaft und machte die Räume eng. Drei Minuten vor Spielende zog der Sharks-Trainer den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers, da Königbrunn eine Strafzeit kassierte. Kempten jetzt mit doppelter Überzahl, doch der Mut von Coach Sven Curmann wurde nicht belohnt, nach Scheibenverlust sorgte Mika Reuter mit seinem Schuss vom eigenen Drittel aus ins leere Netzt für das 4:1 und erzielte somit Shorthander Nummer 16 in der laufenden Saison für die Brunnenstädter. Die Partie war damit gelaufen, bis zum Schlusspfiff fielen keine weiteren Treffer mehr.

Der Sieg gegen die Sharks war verdient, auch wenn die kämpferisch als auch läuferisch starken Gäste eine klasse Partie zeigten und ihre Akzente setzen konnten. Königsbrunn überzeugte durch mannschaftliche Geschlossenheit und hatte auch mehr Abschlüsse als die Gäste. Am Sonntag folgt nun Spiel zwei in Kempten, bei einem weiteren Sieg könnte Königsbrunn dann ein Ausrufezeichen setzen, denn nur wer vier Spiele gewinnt, zieht ins Halbfinale ein. EHC-Coach Bobby Linke freute sich nach der Begegnung über den Sieg und fand viel Lob für beide Mannschaften: „Der erste Sieg ist immer der schwerste in so einer Serie, das hat man heute gesehen. Kempten war sehr aggressiv und hat sehr gut verteidigt. Die haben uns das Leben schon schwer gemacht, wir brauchten da gute Lösungen in der eigenen Zone. Da haben die Sharks immer wieder Druck aufgebaut. Wir haben uns teilweise schwergetan, die Scheibe rauszuspielen. Dennoch, wir haben auch sehr gut gespielt und nach hinten und in der neutralen Zone gut gearbeitet. Im zweiten Drittel hatten wir vorne einige Chancen liegen gelassen, aber am Ende haben wir mit 4:1 gewonnen. Da gibt es keinen Grund zum Meckern. Alle haben dafür hart gearbeitet, deswegen geht der Sieg auch so vollkommen in Ordnung. In Kempten gilt es jetzt nachzulegen, da geht es dann wieder von vorne los.“

Tore: 1:0 Szegedin (Reuter, Bullnheimer) (1.), 2:0 Prokopovics (Trupp, Bullnheimer) (19.), 2:1 Zelenka (Bitomsky, Kröber) (26.), 3:1 Hartl (Petzold, Tausend) (47.), 4:1 Reuter (Empty Net Goal) (58.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 10 ESC Kempten 17 Zuschauer: 911

Bildmaterial: https://diz-pix.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos TEV Miesbach 10:2
(5:1, 4:0, 1:1)
EHC Klostersee EHC Klostersee - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
18.02.2024 - 02:15
Playoffauftakt nach Maß für den TEV

Die Playoffzeit in Miesbach hat begonnen und am Freitagabend stand, dass erste Viertelfinalderby zwischen dem TEV und dem EHC Klostersee an. Es war alles angerichtet für einen magischen Abend in der Miesbacher Eishalle und die Mannschaft von Trainer Zdenek Travnicek veredelte diesen Abend zu einen ganz Besonderen.



Aber von Beginn an. Bereits rund 2 Stunden vor dem Spiel füllte sich das Miesbacher Eisstadion und am Ende war die Partie mit 1060 Zuschauern restlos ausverkauft. Für eine besondere Atmosphäre sorgte eine Choreografie der Fanszene Miesbach im ganzen Stadion.

Davon angestachelt legte der TEV kompromisslos vor und es entwickelte sich in den ersten Minuten ein schnelles und rassiges Derby in dem die Gäste vom EHC Klostersee die erste dicke Gelegenheit hatten, doch Marek Haloda scheiterte an der Latte. Die siebte Spielminute dürfte dann in die Geschichtsbücher des TEV’s eingehen. Binnen 33 Sekunden erzielte der TEV drei Tore, davon zwei in eigener Unterzahl. Zuerst war es der wiedergenesene Bohumil Slavicek, der die Weiß-Roten mit einem platzierten Schuss in Führung brachte. Vom Bully weg war es dann Vitus Gleixner, der auf Grafinger Seite die Möglichkeit zum Ausgleich hatte, doch Benedikt Dietrich verhinderte dies mit einem Foul und der TEV musste in Unterzahl agieren. Dort ging es dann aber Schlag auf Schlag. Nur 23 Sekunden nach dem 1:0 setzte sich Christian Neuert mit einer starken Einzelaktion durch und überwand Marinus Schunda zum 2:0. Das Stadion stand schon Kopf und entwickelte sich 10 Sekunden später endgültig zum Tollhaus als wiederrum Slavicek nach einem kapitalen Abwehrfehler zum 3:0 einnetzte. Von Abtasten war also keine Rede und auch die Gäste kamen nach 10 Minuten auf die Anzeigetafel. Marek Haloda hatte im Slot zu viel Platz und hämmerte die Scheibe zum 3:1 unhaltbar hinter Philip Lehr ins Netz. Der TEV fand aber sofort die passende Antwort und traf wieder mit einem Doppelschlag binnen neun Sekunden mitten kns Grafinger Herz. Der an diesem Abend sehr auffällige Felix Feuerreiter markierte mit einem Schuss aus dem hohen Slot das 4:1, bevor Slavicek mit seinem dritten Treffer die Hüte und Caps im Stadion fliegen ließ. Klostersee erholte sich davon nicht mehr und stand weiterhin unter Druck, doch die Gäste konnten das 5:1 in die Pause retten.

Das zweite Drittel begann mit einem Überzahl für Grafing, dass der TEV aber schadlos überstand und kurz darauf schlug der TEV zurück. Patrick Asselin fälschte einen Schuss von Nick Endress zum 6:1 ab und wiederrum nur eine Minute später traf Neuert zum 7:1. Nach 33 Minuten war dann der Abend von Marinus Schunda beendet, nachdem Benedikt Pölt die Scheibe genau ins Kreuzeck zum 8:1 platzierte. Für Schunda kam die erst 18-jährige Miriam Siebert zu ihrem Debüt im Seniorenbereich, doch auch sie war bei Benedikt Pölt’s zweiten Kreuzeck Schuss machtlos und der TEV führte nach 40.Minuten mit 9:1. An dieser Stelle gehen aber die besten Genesungswünsche raus an Raphael Kaefer, der nach einem Check die Partie nicht beenden konnte.

Der Schlussabschnitt plätscherte dann so vor sich hin und der TEV nahm sichtlich zwei Gänge aus der Partie. Dennoch kam Moritz Schlickenrieder zu seinem ersten Playofftreffer, als er in der 55.Spielminute mustergültig von Lukas Kirsch bedient wurde. Den Eishockeyabend rundete dann eine Massenschlägerei in der 58.Spielminute ab, bei der vier Miesbacher und drei Grafinger auf die Strafbank musste, aber auch in dieser unübersichtlichen Situation behielten die vier sehr souverän agierenden Schiedsrichter einen kühlen Kopf und beließen es bei zwei Minuten Strafen. Den Schlusspunkt setzte dann Felix Kaller in der 60.Minuten, der mit dem 10:2 nochmals Ergebniskosmetik betrieb, am magischen Abend des TEV’s änderte dies aber nichts.

Somit führt der TEV mit 1:0 in der Best-of-seven Serie und muss jetzt am Sonntag um 17.30 Uhr nach Grafing zu Spiel 2. Dazu fährt ein Fanbus in dem es noch wenige freie Plätze gibt. Die Anmeldung ist bei Sebastian Höck per Whatsapp unter 01624190029 möglich. Das nächste Heimspiel steigt dann am kommenden Freitag um 20 Uhr.

 

Verfasser: Presse TEV Miesbach
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos TSV Peißenberg
"Miners"
5:4 n.V.
(1:0, 2:2, 1:2)
HC Landsberg
"Riverkings"
HC Landsberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
 
ESC Kempten - Vereins-/Stadioninfos ESC Kempten 3:6
(1:1, 2:1, 0:4)
EHC Königsbrunn EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
19.02.2024 - 01:23
Königsbrunn holt sich auch im zweiten Viertelfinalspiel den Sieg

Nach dem Erfolg am Freitag bleibt der EHC Königsbrunn auch auswärts in der Erfolgspur, mit 6:3 gewinnen die Brunnenstädter die zweite Partie gegen die "Sharks" des ESC Kempten. Erneut waren es 60 hochintensive Minuten vor über 1300 Zuschauern. 



Wie schon am Freitag konnten beide Mannschaften mit 3 kompletten Reihen in die Begegnung starten. Allerdings vermissten die Sharks immer noch schmerzlich ihren Top-Scorer Filip Kokoska. Im Tor der Königsbrunner stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup war Dave Blaschta mitgereist.

Schon am Freitag war es ein heißer Tanz um jeden Zentimeter, in Kempten setzten beide Teams den Kampf fort. Den ersten Treffer markierten aber die Hausherren, in der dritten Spielminute fand ein relativ harmloser Schuss den Weg ins Tor der Brunnenstädter, mit der Aktion hatte Königsbrunns Goalie Stefan Vajs wohl nicht gerechnet. Doch der EHC ließ sich dadurch nicht beirren und fand in der fünften Spielminute die richtige Antwort. In Überzahl konnte Torhüter Jakob Nerb einen Schuss von Dominic Erdt nur prallen lassen, der Puck fiel Leon Steinberger direkt vor die Füße. Dieser netzte dann kurz und schmerzlos zum 1:1 Ausgleich ein. Danach blieb es ein rassiger Fight beider Teams mit leichten Vorteilen für den EHC. Bis zur Drittelpause fielen aber keine Tore mehr.

Kempten erwischte den besseren Start ins Mitteldrittel, nach einigen Sekunden wäre fast die Führung für die Gastgeber gefallen, gleich nach dem ersten Bully schnappte sich Oppenberger die Scheibe und war plötzlich alleine vor dem Königsbrunner Tor, sein Abschluss war aber zu harmlos. Der EHC war sehr auf Defensive bedacht, offensiv kam nur wenig von den Brunnenstädtern. In der 30. Spielminute und in Unterzahl konnte Marco Sternheimer zwar nach einem Konter per Shorthander zum 2:1 einschießen, doch vor Ablauf der Strafe gegen den EHC glichen die Sharks durch Schirrmacher zum 2:2 aus. Nur drei Minuten traf Schirrmacher erneut in Überzahl für Kempten, die Hausherren lagen nun verdient in Führung. Danach zog Königsbrunn noch eine fünfminütige Strafe, doch die Sharks verpassten es, den Sack zuzumachen. Mit der knappen Führung für den ESC ging es ein letztes Mal in die Kabinen.

Im Schlussdrittel legte der EHC wieder eine Schippe zu, Königsbrunn drängte auf das 3:3. In der 45. Spielminute fiel dann auch der ersehnte Ausgleich, in Überzahl legte Hayden Trupp quer auf Toms Prokopovics, der dann per Direktabnahme den Puck ins Tor der Sharks zimmerte. Nur zwei Minuten später hatte der EHC dann gleich drei dicke Chancen, die aber ohne Torerfolg blieben. Königsbrunn war jetzt am Drücker und kam mit viel Tempo, Kempten hatte wohl einige Körner in den beiden ersten Abschnitten liegen lassen. Die hochverdiente Führung fiel dann aber in der 50. Spielminute, als Peter Brückner in Überzahl und nach Anspiel von hinter dem Tor stehenden Lukas Fettinger zum 4:3 einnetzte. Kempten blieb zwar gefährlich, doch der EHC stand gut und ließ nichts Zwingendes zu. In der 57. Spielminute zog dann Mika Reuter bei einem schnellen Gegenstoß einfach mal ab und traf zum 5:3. Kempten nahm danach zwar noch den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch wie schon am Freitag ging der Schuss nach hinten los. Jakob Nerb war gerade mal zehn Sekunden aus seinem Tor, da schlug schon der Puck nach Scheibenverlust der Sharks ein weiteres Mal ins Gehäuse der Hausherren zum 6:3 Endstand ein. Mika Reuter sorgte mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Endscheidung, bis zum Abpfiff gab es keine weiteren Treffer.

Der Sieg gegen die Sharks geht aufgrund des starken Schlussdrittels vollkommen in Ordnung, nur im mittleren Abschnitt musste der EHC zittern. Königsbrunn hatte insgesamt mehr vom Spiel und war auch in der Schlussphase spritziger als der ESC. Am nächsten Freitag folgt Spiel drei des Viertelfinales in der heimischen Eisarena, denn nur wer vier Spiele gewinnt, zieht ins Halbfinale ein. Doch Königsbrunn sollte sich nicht zu früh freuen, auch wenn man jetzt zwei Siege eingefahren hat, waren es bisher stets Begegnungen auf Augenhöhe. EHC-Coach Bobby Linke nennt Gründe für den Erfolg: „Im ersten Drittel haben sich beide Mannschaften noch neutralisiert, das zweite war aber unser schwächstes bisher. Da haben wir zu wenig Zweikämpfe gewonnen und uns den Schneid abkaufen lassen. Mit so viel Unterzahl kannst du natürlich gegen so eine Mannschaft kein Spiel gewinnen, wir haben in Unterzahl dann auch zwei Treffer kassiert. In der Pause haben wir nochmal eine Ansage gemacht, da war zu wenig Leidenschaft, man muss zeigen, dass man den Sieg will. Im letzten Abschnitt waren wir dann extrem bissig und gallig, das war dann wohl auch der Schlüssel zum Sieg. Kempten hat zu undiszipliniert gespielt und wir haben die richtigen Lösungen gefunden. Die Jungs haben am Ende den Schalter umgelegt, Gas gegeben und sich mit diesem Sieg belohnt.“

Tore: 1:0 Rau (3.), 1:1 Steinberger (Erdt, Beslic) (5.), 1:2 Sternheimer (30.), 2:2 Schirrmacher (Schäffler, Rau) (32.), 3:2 Schirrmacher (Schäffler, Seider) (35.), 3:3 Prokopovics (Sternheimer, Trupp) (45.), 3:4 Brückner (Fettinger, Tausend) (50.), 3:5 Reuter (Bullnheimer, Szegedin) (57.), 3:6 Reuter (Szegedin, Empty Net Goal) (59.)

Strafminuten: ESC Kempten 16 EHC Königsbrunn 15 Zuschauer: 1321

Bildmaterial: https://diz-pix.de

Tickets für das nächste Heimspiel können an der Abendkasse, online unter https://www.eventim-light.com/de/a/630b4c8e01bcd227acab02c3/ oder in der Geschäftsstelle (Nibelungenstraße 8, 86343 Königsbrunn) erworben werden. Diese ist von Montag bis Freitag 10–12 Uhr und Dienstag bis Donnerstag 15–18 Uhr geöffnet. Die Dauerkarten haben im Viertelfinale weiterhin Gültigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
19.02.2024 - 16:39
Verkorkstes letztes Drittel
Sharks verlieren das zweite Playoffspiel gegen Königsbrunn mit 3:6

Tolle Kulisse und hervorragende Stimmung der Kemptener Fans, über 1300 Zuschauer strömten am Sonntagabend zum zweiten Viertelfinalspiel der Sharks in die ABW Arena. Und sie bekamen ein hart geführtes und sehr intensives Spiel zu sehen. Wie nah Glück und Pech beieinander liegen erlebte Kemptens Kapitän Daniel Rau sehr früh im Spiel. Am Freitag in Königsbrunn noch die tragische Figur als er nach 20 Sekunden den Puck an die Brust bekam von wo er unglücklich ins Tor trudelte drehte er den Spieß diesmal einfach um. Aus dem eigenen Drittel schlenzte er die Scheibe zum Spielaufbau in Richtung Gästetor. Und damit überraschte er Goalie Stefan Vajs

 wohl komplett.



Der langjährige ESV Kaufbeuren Keeper griff sichtlich überrascht mit der Fanghand in Richtung Stockhandseite, aber auch am Puck vorbei. Die frühe Führung sollte den Sharks eigentlich Sicherheit geben bei ihrem Vorhaben die Serie auszugleichen. Doch schnell fing man sich nicht nur die erste Unterzahl ein sondern auch gleich den Ausgleich. Das Drittel blieb ausgeglichen und temporeich mit besten Chancen auf beiden Seiten. Der zweite Abschnitt gehörte dann eindeutig den Sharks die mit viel Zug zum Tor agierten. Trotzdem zunächst ein kleiner Rückschlag, wie aus dem Nichts fing man sich in Überzahl einen Konter zum 1:2 ein. Doch noch während der gleichen Überzahlsituation glich Timo Schirrmacher aus. Und nur kurz darauf sorge er mit seinem zweiten Treffer für die erstmalige Führung seines Teams. Ein überharter Check gegen den Kopf von Louis Landerer durch Königsbrunns Neuzugang Lukas Fettinger wurde zu seinem Glück „nur“ als Ellbogencheck mit einer 5 Minuten Strafe belegt. Eine Spieldauerstrafe wäre hier durchaus angemessen gewesen. Trotzdem, fünf Minuten Powerplay, und die große Chance für die Sharks die Führung auszubauen und für eine Vorentscheidung zu sorgen. Doch die Minuten verpufften ohne weiteren Treffer. Im letzten Abschnitt leistete sich Kempten dann zu viele Strafzeiten, musste zwei Überzahltreffer kassieren sowie zwei weitere, einer davon ins empty Net. Trainer Sven Curmann fand bei der abschließenden PK deutliche Worte in Richtung seiner Mannschaft. Normalerweise stelle ich mich immer vor das Team, aber im letzten Drittel dürfen wir nicht solche Strafen kassieren. Da müssen sich einige Spieler mal hinterfragen. Es kann nicht sein dass auf dem Eis persönliche Fehden ausgetragen werden anstatt an die Mannschaft zu denken und auch mal zurückzustecken. Bereits am Freitag hatte Curmann nach dem Spiel in Königsbrunn die Strafen seines Teams angesprochen. Reichlich Potential also an dem die Allgäuer bis zum Spiel drei am Freitag arbeiten können. Bemerkbar hat sich in beiden Spielen des Wochenendes auch das Fehlen von Topscorer Filip Kokoska gemacht. Auch wenn es nur ein Spieler ist der bei diesen Partien fehlte so hat man doch mit dem Ausfall von Colin Witting, Jonas Mikulic, Max Miller und eben Kokoska insgesamt vier starke Spieler nicht zur Verfügung während Königsbrunn fast mit dem kompletten Kader auflaufen kann. Aber noch ist nichts verloren, am Freitag geht es um 20.°° wieder bei Null los, die Chance in der Serie zu verkürzen ist auf jeden Fall vorhanden.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Königsbrunn 6:3 (1:1,2:1,0:4)

Tore:

1:0 Rau (Schäffler,Voit)(3.),

1:1 Steinberger (Erdt, Beslic)(5.),

1:2 Sternheimer (Prokopovics, Beslic)(30.)

2:2 Schirrmacher (Schäffler,Rau)(32.),

3:2 Schirrmacher (Rau,Seider)(35.),

3:3 Prokopovics (Sternheimer,Trupp)(45.),

3:4 Brückner (Tausend,Fettinger)(45.),

3:5 Reuter (Bullnheimer, Szegedin)(57.),

3:6 Reuter (Szegedin)(59.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 16

EHC Königsbrunn: 15

Zuschauer: 1321

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse ESC kempten
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Klostersee - Vereins-/Stadioninfos EHC Klostersee 1:4
(1:2, 0:1, 0:1)
TEV Miesbach TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
19.02.2024 - 09:53
Perfektes Auftaktwochenende für den TEV

Nach dem 10:2 Heimsieg am Freitagabend ging es am Sonntag für den TEV zu Spiel 2 im Playoff Viertelfinale gegen den EHC Klostersee. Trainer Zdenek Travnicek musste dabei seine Defensivreihen etwas umbauen, da Stefan Mechel krankheitsbedingt fehlte und Matthias Bergmann beim Warmmachen signalisierte, dass er noch nicht spielen kann. 



Wie im Vorfeld zu erwarten, entwickelte sich ein komplett anderes Spiel wie am Freitag und der TEV geriet in der zweiten Spielminute in Unterzahl durch den Treffer von Nicolai Quinlan früh in Rückstand. Doch der TEV zeigte sich kaum beeindruckt und glich die Partie nur eine Minute später durch Patrick Asselin aus. In einer hitzigen Anfangsphase gab es zahlreiche Strafen und es kam kein richtiger Spielfluss auf. Die Mannschaft um Kapitän Johannes Bacher stand aber in der Verteidigung über sechzig Minuten erneut solid und die wenigen Grafinger Chancen hielt Philip Lehr souverän. Nach einem gescheiterten Bauerntrickversuch von Asselin in der 14.Spielminute staubte dann Christian Neuert zur Miesbacher Führung ab.

Auch im zweiten Drittel war es eine kampfbetonte Partie in der beide Mannschaften gut hinten drin standen und wenig zu ließen. Fast aus dem Nichts machte dann Aziz Ehliz in der 29.Minute das 1:3. Bohumil Slavicek passt scharf auf Ehliz und der fälschte die Scheibe entscheidend ab. 18 Sekunden später flogen dann die Fäuste zwischen Nicolai Quinlan und Benedikt Pölt. Die Schiedsrichter verhängten darauf auch zum Unverständnis der beiden Kapitäne jeweils eine 5+Spieldauerstrafe, was bedeutet, dass Benedikt Pölt am Freitag gesperrt fehlt. In der Folge hagelte es weiter Strafen auf beiden Seiten und wirklicher Spielfluss kam bis zum Ende nicht mehr. Grafing hatte rund 5 Minuten vor dem Ende nochmal die große Chance auf 2:3 zu verkürzen, doch der Pfosten rettete für den TEV und so machte Patrick Asselin in der 59.Minute mit seinem Empty-Net Tor endgültig den Deckel auf die Partie und der TEV führt nun mit 2:0 in der Serie in der man vier Siege zum Weiterkommen benötigt.

Weiter geht es nun am Freitag wieder in Miesbach. Spielbeginn ist dann wie gewohnt um 20 Uhr. Dabei braucht die Mannschaft wieder jede Unterstützung damit man gemeinsam den nächsten Schritt Richtung Halbfinale geht.

 

Verfasser: Presse TEV Miesbach
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ERSC Amberg - Vereins-/Stadioninfos ERSC Amberg
"Wild Lions"
0:5
(0:3, 0:2, 0:0)
TSV Erding
"Gladiators"
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
19.02.2024 - 09:55
Erding Gladiators gleichen mit 0:5 Sieg in Amberg Play-Off Serie aus

Die richtige Antwort auf die unglückliche 1:2 Niederlage zum Play-Off Auftakt gegen den ERSC Amberg gaben die Erding Gladiators mit einem hochverdienten 0:5 Erfolg in der Oberpfalz. Von der ersten Sekunde an hochkonzentriert zeigte die Daffner-Truppe vor 1.200 Zuschauer eine souveräne Leistung. Damit steht es in der Best-Of-Seven Serie 1:1. Weiter geht es am kommenden Freitag, 20 Uhr in der Stadtwerke Erding Arena.



Vom ersten Bully an ließen die Gladiators keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie in den Play Offs angekommen sind. Durch ein aggressives Forechecking setzten sie den ERSC Amberg unter Druck. So durfte sich Timon Bätge im Tor der Wild Lions nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Dennoch dauerte es bis zur 9. Minute bis der mitgereiste Grün-Weiße Anhang zum ersten Mal jubelte. Nach Zuspiel von Philipp Michl und Rudi Lorenz vollstreckte Cheyne Matheson zum 0:1. In der Folge kamen die Hausherren zwar besser ins Spiel, doch die TSV Abwehr stand stabil. Rund drei Minuten vor der ersten Pausensirene klingelte es zum zweiten Mal im ERSC Tor. Erik Modlmayr spielte scharf vor das Tor, Mark Waldhausen hielt den Schläger dazwischen und es stand 0:2. 55 Sekunden waren im ersten Drittel noch zu spielen, da gelang den Gladiators die Vorentscheidung. In Überzahl schlenzte Tomas Plihal den Puck wunderbar in den Torwinkel.

 

Wer dachte, Amberg würde im zweiten Drittel eine Reaktion zeigen, wurde enttäuscht. Erding war weiterhin die tonangebende Mannschaft. Folgerichtig erhöhten die Gladiators in der 24. Minute auf 0:4. Michael Franz verlud Timon Bätge sehenswert. Amberg kämpfte zwar leidenschaftlich, konnte aber nicht an die Leistung vom Freitag anknüpfen. Dies war allerdings auch den bärenstarken Gladiators geschuldet. Schnörkellos im Angriff sowie kompakt in der Verteidigung war man über 60 Minuten die bessere Mannschaft. Einziges Manko im zweiten Drittel: Man fing sich vom souverän leitenden Schiedsrichterduo Ober und Feistl die ein oder andere unnötige Strafminute. So musste Erding nahezu sechs Minuten am Stück in Unterzahl spielen. Ein Treffer gelang Amberg aber nicht. Besser machten es die Herzogstädter. Abermals Matheson erhöhte in Überzahl auf 0:5.

 

Im letzten Drittel ließ Erding nichts mehr anbrennen. Man agierte weiterhin souverän, so dass TSV Torhüter Dimitri Pätzold einen verhältnismäßig ruhigen Abend verbrachte. Letztendlich verlief das dritte Drittel ohne nennenswerte Höhepunkte. Am Ende stand ein hochverdienter 0:5 Auswärtssieg für die Gladiators. Diese müssen in den kommenden Spielen an die gezeigte Leistung anknüpfen. Denn wie nach der Niederlage am Freitag noch nichts verloren gewesen ist, so ist mit Sieg noch nichts gewonnen.

Verfasser: presse Erding Gladiators
Veröffentlicht von Norman Flaake
19.02.2024 - 16:40
Erding lässt dem ERSC keine Chance Im zweiten Playoffspiel gleichen Gladiators die Serie aus

Der ERSC Amberg hat am Sonntagabend die Partie gegen den Vorrundenmeister aus Erding deutlich mit 0:5 verloren. Die Gladiators revanchierten sich damit für die 1:2-Niederlage gegen die Wild Lions am Freitag und glichen somit die Playoff-Serie zum 1:1 aus. Erding war über weite Strecken die klar überlegene Mannschaft und hatte bereits nach dem Anfangsdrittel die Weichen auf Sieg gestellt. Gut 1200 Zuschauer hatten vergeblich auf einen neuerlichen Coup der Löwen gehofft.



Der ERSC versuchte von Beginn an aus der Defensive heraus mit Konterangriffen zu agieren, hatte auch die eine oder andere Möglichkeit. Das 0:1 durch Matheson Mitte des Drittels spielte dann den Gästen in die Karten, weil Amberg die Abwehr etwas lockern musste. Erding hatte deutlich mehr Angriffsaktionen, aber ausgerechnet nach einer Chance für die Löwen schlossen die Gladiators einen Konter durch Waldhausen zum 0:2 ab. Mit dem 0:3 in der Schlussminute des Abschnitts durch einen Überzahltreffer von Plihal schwanden die Chancen für Amberg erheblich. Das 0:4 bald nach Wiederbeginn im Mittelabschnitt bedeutete eigentlich schon die Entscheidung. Die Gäste diktierten die Partie und das Tempo nun eindeutig, Amberg konnte nur sporadische Gegenangriffe setzen. Ein weiterer Powerplaytreffer durch Matheson kurz vor Drittelende sollte schon das Endergebnis sein. Der Schlussabschnitt verlief torlos, wobei Erding weiterhin den Takt angab. Den nötigen Einsatz konnte man den Gastgebern nicht absprechen, aber für den Ehrentreffer reichte es letztendlich nicht.

ERSC Amberg – TSV Erding 0:5 (0:3,0:2,0:0)

Tore: 0:1 (9.) Matheson (Michl, Lorenz), 0:2 (18.) Waldhausen (Modlmayr), 0:3 (20.) Plihal (Pohl, Forster/5-4), 0:4 (25.) Franz (Abstreiter, Lorenz), 0:5 (37.) Matheson (Plihal, Forster/5-4).

Strafen: Amberg 16, Erding 16 Minuten. Zuschauer: 1212.

 

 

Verfasser: Presse ERSC Amberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
HC Landsberg - Vereins-/Stadioninfos HC Landsberg
"Riverkings"
3:2
(1:0, 0:1, 2:1)
TSV Peißenberg
"Miners"
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
19.02.2024 - 01:21
Ärgerliche 3:2-Niederlage in Spiel 2

Von Beginn an entwickelte sich am späten Sonntagabend eine flotte Partie auf hohem Niveau, in der beide Torhüter sofort hellwach sein mussten. Etliche Chancen auf beiden Seiten brachten zunächst nichts ein. Die Miners hatten durch Dejan Vogl zweimal und Ryan Murphy im Alleingang ihre besten Gelegenheiten, das erste Tor erzielten aber die Landsberger nach 7 Minuten zum späteren Pausenstand 1:0.



Im zweiten Drittel beide Teams weiterhin bemüht, aber nicht mehr so zwingend wie im Startdrittel. Peißenberg dennoch mit den besseren Chancen und mehr Spielanteilen. Die erste Strafe der Partie in der 22.Minute nutzte Dejan Vogl im Powerplay mit einem Schuss aus zentraler Position zum überfälligen Ausgleich 1:1.

Mit zunehmender Spielzeit kamen auch mehr Nicklichkeiten ins Match, Strafen blieben in diesem sehenswerten Playoffspiel aber weiter die Ausnahme.

 

Zum Start ins letzte Drittel konnten die Miners erneut im Powerplay antreten. Ryan Murphy erzielte mit einem schönen Schuss den, von gut 400 mitgereisten Peißenberger Fans vielumjubelten Führungstreffer 2:1 für den TSV.

Diese hatte die darauffolgenden acht Minuten Bestand, bevor nun auch die Miners die ersten Strafminuten aufgebrummt bekamen.

Zuerst bekam Lynnden Pastachak für ein Foul hinter dem Landsberger Tor eine 5-Minuten Strafe, dann kam eine weitere Strafe für die Miners auf die Anzeige. Landsberg spielte die doppelte Überzahl gekonnt aus und glich zum 2:2 aus.

Die Emotionen auf dem Eis nun deutlich hitziger, was sich auch auf die Tribünen übertragen hat.

Den nächsten Treffer erzielten wieder die Hausherren. Dennis Neal brachte drei Minuten vor Schluss, die Scheibe von der blauen Linie aufs Tor und diese landete eher überraschend zum 3:2 im Netz.

 

War die Partie ohnehin schon spannend genug, sollten sich in den letzten 90 Sekunden noch einmal dramatische Szenen abspielen. Die Miners mit der finalen Ausgleichschance bei eigener 5 gegen 3 Überzahl. Korbi Sertl hatte zusätzlich seinen Kasten verlassen und sechs Miners belagerten somit das HCL-Tor.

Die allerletzten Sekunden spielten sich im Torraum der Landsberger ab, Torhüter und Verteidiger warfen sich mit allem was sie hatten auf die Scheibe, die nicht mehr den Weg über die Linie fand und somit den Serienausgleich besiegelte.

 

Fortsetzung dieses Playoff-Krachers ist am Freitag, dann wieder in der Peißenberger Eissporthalle.

Spielbeginn von Spiel 3 des Viertelfinales ist um 20:00 Uhr.

 

Ebenfalls vormerken können sich jetzt bereits beide Fan- und Zuschauerlager den Spieltermin für Spiel 5 der Serie, am Freitag, 01.03.2024 wieder in Peißenberg.

Verfasser: Presse TSV Peißenberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
20.02.2024 - 10:57
Intensives erstes Playoff Wochenende mit Sieg und knapper Niederlage gegen Peißenberg

Die noch etwas grippegeschwächten Riverkings mussten zum ersten Spiel der Play-off Serie nach Peißenberg reisen. Dort begann man schwungvoll und startete mit vielen guten Chancen in das Spiel. Peissenberg blieb in den ersten Minuten nur zu reagieren, allerdings konnte der HCL diese Überlegenheit nicht nutzen. In der Folge kam Peissenberg etwas besser ins Spiel und so entwickelte sich eine schnelle Partie mit vielen Zweikämpfen und Torchancen auf beiden Seiten. Die gut 350 mitgereisten Landsberger Fans sahen dann in der 17. Spielminute einen verdeckten Schuss von Valentin Hörndl, der den Puck unhaltbar für Torwart Moritz Borst im Netz der Riverkings versenkte. Trotz einiger weiterer Landsberger Chancen, endete das ausgeglichene erste Drittel mit 1:0 für die Gastgeber.



Im zweiten Drittel spielten beide Mannschaften weiterhin mit offenem Visier und viel Druck nach vorne. In der 24. Spielminute war Frantisek Wagner, der eine Überzahlsituation nach einem Foul von Manuel Singer zum 1:1 Ausgleich nutzte. Die Vorlage dazu kam von Florian Stauder. Nachdem beide Mannschaften einige gute Möglichkeiten zu verbuchen hatten, konnte Ryan Murphy in der 28. Spielminute ebenfalls eine Überzahlsituation zur 2:1 Führung für Peißenberg nutzen. Als in der 33. Spielminute Dominic Krabbat das 3:1 für die Hausherren erzielen konnte, schien die Partie etwas zu kippen und eine Vorentscheidung lag in der Luft. Landsberg war allerdings weiterhin im Vorwärtsgang und so erzwang man kurz vor Ende des Drittels eine weitere Überzahl. Während dieser Überzahl musste zunächst Florian Stauder verletzt das Eis verlassen. Ihn traf unglücklich ein Puck im Gesicht. Landsberg war davon allerdings unbeeindruckt und konnte in der letzten Sekunde des Drittels den 3:2 Anschlusstreffer wieder durch Frantisek Wagner erzielen.

Im letzten Drittel überschlugen sich die Ereignisse. Nach nur 43 Sekunden konnte Lukas Heß nach schöner Vorarbeit von Franzi Wagner das 3:3 erzielen. Jetzt hatten beide Mannschaften immer wieder gute Chancen. Korbinian Benz nutzte in der 53. Minute eine dieser Möglichkeiten zur 4:3 Führung. Allerdings hielt der Jubel der Riverkings nur kurz an. Ryan Murphy konnte quasi im direkten Gegenzug den 4:4 Ausgleich erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es auch auch in die Verlängerung. In dieser konnte Peißenberg durch Lynnden Pastachak den 5:4 Treffer für die Gastgeber erzielen.

Mit diesem Ergebnis sicherte sich Peissenberg die 1:0 Führung in dieser Serie. Allerdings lässt das knappe Ergebnis und die tolle Leistung des HCL auf einen Heimsieg am Sonntag 18. Februar um 19:30 Uhr im heimischen Eisstadion hoffen.

Trainer Martin Hoffmann: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben wirklich gut gespielt, haben das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben, haben uns aber dafür leider nicht belohnt. Jetzt gilt es, die Enttäuschung aus den Köpfen zu bekommen und dann beim Heimspiel am Sonntag die Serie auszugleichen. Das das möglich ist, haben wir ja heute gesehen. Leider haben wir zwei verletzte Spieler zu beklagen. Für Markus Kerber könnte die Saison beendet sein und die Verletzung von Florian Stauder ist natürlich auch recht bitter. Unabhängig davon werden wir natürlich auf Sieg spielen und Peißenberg weiter unter Druck setzen. Ich kann nur an alle Fans appellieren und uns morgen möglichst zahlreich im Stadion zu unterstützen!“

Von meinem iPhone gesendet

Das zweite Spiel der Playoff Serie zwischen den Riverkings und dem TSV Peißenberg fand am Sonntag im Landsberger Eisstadion statt. Nachdem das Spiel am Freitag in der Verlängerung knapp verloren wurde, stand der HC Landsberg in diesem Spiel etwas unter Druck, wenn man nicht stärker ins Hintertreffen geraten wollte. Dies gelang den Gastgebern hervorragend.

In einem engen und intensiven Spiel gingen die Riverkings in der siebten Spielminute durch ein Tor von Luis Hegner mit 1:0 in Führung. Er überwand Peißenbergs Goalie Korbinian Sertl im Nachschuss. In der Folge entwickelte sich ein schnelles Spiel mit guten Tor Chancen auf beiden Seiten. Die Riverkings konnten jedoch die knappe Führung in die erste Drittel Pause retten.

Im zweiten Drittel kämpften beide Mannschaften verbissen um den nächsten Treffer, scheitern allerdings immer wieder an den beiden gut agierenden Torhütern Moritz Borst auf Landsberger Seite und Korbinian Sertl auf Seiten der Gäste. Lediglich Dejan Vogl konnte in der 24. Spielminute in Überzahl zum 1:1 Ausgleich treffen. Die 1440 Zuschauer erlebten in dieser Phase ein intensives körperbetontes Play-Off Eishockey.

Das letzte Drittel begann zunächst denkbar ungünstig für die Gastgeber. Nachdem Florian Reicheneder in einer hektischer werdenden Partie mit einer 2 Minuten Strafe belegt wurde, konnte Peißenbergs Import Spieler Ryan Murphy das 2:1 für Peißenberg erzielen. Allerdings wendet sich das Blatt wieder zu Gunsten der Landsberger. In der 47. Spielminute musste Peißenberg Lynnden Pastachak nach einem üblen Foul am Landsberger Jonas Mosler für 5 Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. Mosler konnte die Partie nach einem Ellenbogencheck ins Gesicht nicht mehr fortsetzen. Als dann auch noch ein zweiter Peißenberger auf der Strafbank Platz nehmen musste, erzielte Florian Stauder in doppelter Überzahl den 2:2 Ausgleich. Beide Mannschaften hatten in der Folge die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Nach einem verdeckten Schuss von Verteidiger Dennis Neal gelang dies den Landsberger knapp zweieinhalb Minuten vor dem Ende. Trotz einer doppelten Unterzahl Situation in den letzten eineinhalb Spielminute gelang es der bravourös kämpfenden jungen Landsberger Mannschaft mit vereinten Kräften den Sieg bis zur Schlusssirene zu retten. Der viel umjubelte Sieg bedeutet jetzt den Ausgleich in der Best Of Seven Serie. Das nächste Auswärtsspiel findet am kommenden Freitag um 20:00 Uhr in Peißenberg statt, bevor dann am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr das nächste Heimspiel für die Riverkings ansteht.

Trainer Martin Hoffmann: “Ich denke wir haben uns heute den Sieg in dieser engen Serie wirklich verdient. Die Jungs haben hart gearbeitet und sich vor dieser tolle Kulisse für ihre Leistung belohnt. Wir arbeiten jetzt in dieser Woche weiter konzentriert, um am nächsten Wochenende da weiter zu machen, wo wir an diesem Wochenende aufgehört haben. Die Playoff Zeit ist für Mannschaft und Fans die beste Zeit des Jahres! Das wollen wir natürlich so lange wie möglich genießen. Dafür braucht es weiter harte Arbeit, um gegen diesen starken Gegner bestehen zu können.”

 

 

 

 

Verfasser: presse HC Landsberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos TEV Miesbach 6:1
(3:0, 2:0, 1:1)
EHC Klostersee EHC Klostersee - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
24.02.2024 - 10:39
Einen Schritt entfernt vom Halbfinale

Am Freitagabend empfing der TEV Miesbach den EHC Klostersee zu Spiel 3 im Playoff Viertelfinale der Eishockey Bayernliga. Durch die zwei Siege am ersten Wochenende war der TEV vor der Partie in einer komfortablen Ausgangssituation und durch einen weiteren Sieg im Heimspiel hätte man am Sonntag bereits den ersten Matchpuck in Grafing.



Dabei musste Zdenek Travnicek auf Philip Lehr verzichten, aber Lehr wurde bestens durch Timon Ewert ersetzt, der eine tadellose Leistung im TEV Tor zeigte. Ebenso fehlte neben dem Langzeitverletzten Andreas Nowas noch der gesperrte Benedikt Pölt. Für ihn kam Thomas März zurück in die Aufstellung nach seiner Sperre. März war es auch, der zusammen mit Michael Grabmaier die erste richtig große Möglichkeit herausspielte, doch Grabmaier scheiterte im letzten Moment an Rückkehrer Philip Hähl. In einer wiederrum sehr schnellen und hochklassigen Partie war es erneut die 7.Spielminute, die das Momentum auf Miesbacher Seite zog. Der EHC verteidigte zu fahrlässig und einen Konter schloss Aziz Ehliz perfekt ab und traf ins Kreuzeck zum 1:0. Nur zwei Minuten später sorgte Nick Endress mit einem genialen Moment für das 2:0. Mit einem doppelten Bauerntrick überlistete er die gesamte Grafinger Defensive samt Philipp Hähl. Die Vorentscheidung fiel dann bereits in der 13.Spielminute. Zuvor mussten zwei Grafinger gleichzeitig auf die Strafbank und kurz vor Ablauf der Strafe hämmerte Christian Neuert die Chance unhaltbar in den Winkel und es brach erneut Extase im Miesbacher Eisstadion aus.

Die fast 1000 Zuschauer sahen auch im zweiten Drittel einen dominanten TEV, der die Grafinger überhaupt nicht in die Partie kommen ließ. In der 28.Spielminute spielte dann Thomas März seinen Sturmpartner Florian Feuerreiter mustergültig frei und Feuerreiter ließ das Stadion mit dem 4:0 erneut Beben. In der 33.Spielminute markierte dann Bohumil Slavicek dann erneut bei einem Konter das 5:0. Unschön war dann eine Aktion von Marek Haloda, der Niki Meier im Mitteldrittel rustikal zu Boden brachte.

Den Schlussabschnitt läutete dann Aziz Ehliz ein, der seinen Doppelpack komplettierte und in der 45.Spielminute zum 6:0 traf. Danach nahm der TEV zwei Gänge aus der Partie und verwaltete das Ergebnis. Die Grafinger kamen aber dennoch nochmal auf die Anzeigetafel. Simon Roeder fälschte in der 57.Spielminute einen Schuss von Florian Gaschke unhaltbar für Ewert zum 6:1 Endstand ab.

Damit führt der TEV nun mit 3:0 in der Best-of-seven Serie und kann nun am Sonntag in Grafing den Einzug ins Halbfinale perfekt machen. Spielbeginn in Grafing ist um 17.30 Uhr und die Partie wird auf SpradeTV übertragen.

 

Verfasser: Presse TEV Miesbach
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos TSV Erding
"Gladiators"
2:3 n.V.
(1:1, 0:0, 1:1)
ERSC Amberg
"Wild Lions"
ERSC Amberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
24.02.2024 - 10:37
ERSC-Löwen gewinnen erneut in Erding
Siegtor in der Overtime durch Lavallee / Goalie Bätge überragend

Sie haben es schon wieder getan: Die Wild Lions des ERSC Amberg gewannen am Freitagabend im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Bayernliga auch das zweite Auswärtsspiel bei den favorisierten Erding Gladiators und gingen in der Serie mit 2:1 Siegen in Führung. In einer teilweise dramatischen Begegnung erzielte Kevin Lavallee in der neunten Minute der Verlängerung den 3:2-Siegtreffer. In der regulären Spielzeit hatte Erding vor über 1400 Zuschauern die Amberger Führung erst fünf Sekunden (!) vor dem Schlusspfiff durch Ex-NHL-Spieler Tomas Plihal egalisieren können. „Man of the Match“ war aber erneut ERSC-Goalie Timon Bätge der mit etlichen Glanzparaden die Erdinger Angreifer zur Verzweiflung trieb.



Dabei startete der Vorrundenmeister eigentlich ideal in das dritte Aufeinandertreffen. Nach knapp drei Minuten landete die Scheibe zum 1:0 im Amberger Tor. Wenig später hatten die Gladiators auch noch die Möglichkeit zum Ausbau der Führung, aber Pohl schaffte das Kunststück, vor dem leeren Tor nur den Pfosten zu treffen. Der ERSC konnte in der Folge die Partie ausgeglichen gestalten, kam nun selbst zu guten Gelegenheiten. Eine davon nutzte Felix Köbele mit einem platzierten Schuss zum 1:1. Danach lag sogar die Amberger Führung in der Luft, doch konnten die Löwen eine doppelte Überzahl nicht nutzen und Daniel Krieger traf später nur die Querlatte des Erdinger Gehäuses. Sekunden vor der Pausensirene scheiterte noch Hunter Fortin in aussichtsreicher Position.

In den Mittelabschnitt startete das Salinger-Team sehr konzentriert aus einer sicheren Abwehr. Auch in Unterzahlsituationen agierte man clever und störte Erding beim Spielaufbau. Was dennoch auf das Amberger Tor kam, war eine sichere Beute für Bätge.

Gleich zu Beginn des Schlussdrittels gingen die Löwen erstmals in Führung und erneut war Köbele der Torschütze. Was danach folgte war ein einziger Sturmlauf der Erdinger und der ERSC konnte nur noch selten Nadelstiche setzen. Amberg kämpfte aufopferungsvoll in der Defensive, hatte in einigen Szenen auch das nötige Glück. Vorrangig aber hielt Bätge seinem Team den Vorsprung fest mit einer ganzen Serie von „Unhaltbaren“. Fünf Sekunden vor Ende traf dann Plihal doch noch zum 2:2. In der Overtime hatte Amberg Glück bei einem Lattentreffer von Waldhausen, dann führte ein Zusammenspiel über Philipp Siller und Michael Kirchberger zum Siegtor von Lavallee.

TSV Erding – ERSC Amberg 2:3 n.V. (1:1,0:0,1:1,0:1)

Tore: 1:0 (3.) Trox, 1:1 (13.) Köbele (F.Schwarz, Pielmeier), 1:2 (43.) Köbele (Siller, Kirchberger), 2:2 (60.) Plihal (Forster, Ostwald), 2:3 (69.) Lavallee (Kirchberger, Köbele).

Strafzeiten: Amberg 8, Erding 8 Minuten. Zuschauer: 1.419

 

 

Verfasser: Presse ERSC Amberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
24.02.2024 - 10:42
Dramatik pur
Erding unterliegt Amberg mit 2:3 in der Verlängerung

Die Erding Gladiators haben auch das zweite Play-Off Heimspiel gegen den ERSC Amberg verloren. Nach dem 1:2 zum Auftakt gewinnen die Wild Lions mit 2:3 in der Verlängerung. Dabei sahen die 1.400 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena zwar kein hochklassiges, dafür aber sehr spannendes Play-Off Spiel.



Ein Auftakt nach Maß gelang der Daffner Truppe nach knapp drei Minuten. Michael Trox drückte den Puck zur 1:0 Führung über die Linie. Auch in der Folge war der TSV spielbestimmend und hatte durch Petr Pohl die große Chance auf 2:0 zu erhöhen. Doch traf dieser aus spitzem Winkel das leerstehende Tor nicht. Amberg wiederum spielte wie zu erwarten war. Die Oberpfälzer standen kompakt in der Defensive und hatten mit Timon Bätge einmal mehr einen starken Rückhalt. Mit einer ihrer ersten Chancen gelang in der 13. Minute sogar der Ausgleich. Felix Köbele überwand Dimitri Pätzold aus kurzer Distanz. Anschließend kippte die Partie bedingt durch Erdinger Unkonzentriertheiten zu Gunsten des ERSC. Dieser ließ zunächst ein 80-sekündiges 5:3 Überzahl ungenutzt. Zudem hätten ein Lattentreffer sowie zwei Großchancen kurz vor dem Drittelende fast die Führung für Amberg bedeutet.

 

Im zweiten Drittel änderte sich nicht viel. Erding versuchte viel, konnte aber zu keiner Phase an die starke Leistung vom 0:5 Erfolg letzten Sonntag anknüpfen. Immer wieder scheiterte man an der kampfstarken Amberger Hintermannschaft, die sich in jeden Schuss warf. Selbst in Überzahl gelang Michl & Co an diesem Abend wenig. So endeten die zweiten zwanzig Minuten unspektakulär 0:0.

 

Dramatisch wurde es allerdings im letzten Abschnitt. In der 43. Minute erzielte abermals Köbele die 1:2 Führung. Erding rannte nun an, doch Bätge wuchs einmal mehr über sich hinaus. Er machte auch die besten Torchancen von Pohl oder Trox zu Nichte und ließ die TSV Stürmer verzweifeln. Fünf Sekunden vor dem Ende der Partie war er allerdings geschlagen. Bei 6:5 Überzahl gelang Tomas Plihal der vielumjubelte Ausgleichstreffer. In der folgenden Verlängerung ging es rauf und runter. Beide Mannschaften hatten den entscheidenden Treffer auf dem Schläger. Als Florian Zimmermann eine fragwürdige Strafzeit kassierte, hatte Amberg die Möglichkeit den Sieg einzufahren. Dies gelang schließlich Kevin Lavallee. Gerade war die Strafzeit abgelaufen, da bugsierte der Routinier den Puck zum 2:3 über die Linie.

 

Damit geht der ERSC Amberg in der Best-Of-Seven Serie mit 1:2 in Front. Nun muss Erding am Sonntag wieder nachziehen, will man in der Serie nicht arg ins Hintertreffen geraten. Das nächste Heimspiel steigt am Freitag, 01.03. um 20 Uhr.

Verfasser: presse Erding Gladiators
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos TSV Peißenberg
"Miners"
5:4 n.P.
(2:2, 0:1, 2:1)
HC Landsberg
"Riverkings"
HC Landsberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
24.02.2024 - 10:43
Nichts für schwache Nerven
Sieg nach Penaltyschießen

Viertelfinal-Zwischenstand:

Peißenberg 2

Landsberg 1

 

5:4 Heimsieg, da war doch was.

Stimmt, vor einer Woche stand nach der Overtime das gleiche Ergebnis auf der Anzeigetafel. Gestern ging es sogar bis ins Penaltyschießen. In einem mitreißenden und spannenden Match vor sagenhafter Kulisse - 1.800 Zuschauer kamen in die Eissporthalle Peißenberg und machten ein Duell der Superlative daraus - besiegten die Miners den HC Landsberg am Freitagabend und führen in der Serie nun mit 2:1.



Eine Atmosphäre von beiden Fanlagern, die eigentlich schon Finalcharakter hatte, Spannung bis zur allerletzten Sekunde, sehenswerte Treffer und die gute Nachricht für alle Eishockeybegeisterten:

Die Serie geht weiter.

 

Über 60 Minuten schenkten sich beide Teams überhaupt nichts, waren auf Augenhöhe und hätten unterm Strich, den Sieg verdient gehabt.

Zweimal Lynnden Pastachak, Dejan Vogl und Valentin Hörndl erzielten in den ersten drei Dritteln die lautstark gefeierten Treffer für die Hausherren.

 

Es hieß zunächst, für die Teams auf dem Eis und alle Zuschauer im Stadion, erstmal nach der regulären Spielzeit durchatmen.

In den zehn Minuten der Verlängerung hatten die Miners die besseren Chancen und hätten dort bereits den Sack zu machen können, vielleicht sogar müssen, scheiterten aber am hervorragenden Gästegoalie.

 

Weil 70 Minuten hoch dramatisches Eishockey noch nicht genug waren, ging es anschließend ins Penaltyschießen. Auf Miners-Seite brachte nur Dominic Krabbat seinen Versuch - den dafür ganz abgezockt- im Kasten des HCL unter. Und der reichte für den zweiten Sieg in der Serie, weil Korbinian Sertl auf der anderen Seite alle Versuche der Landsberger parierte.

 

Die Viertelfinal-Reise geht unaufhaltsam weiter.

Bereits morgen treffen die Miners um 18:00 Uhr in Landsberg auf die Riverkings und bestreiten Spiel 4 - vor wahrscheinlich ähnlicher Kulisse, Nervenkitzel garantiert.

Verfasser: Presse TSV Peißenberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos EHC Königsbrunn 1:0 n.P.
(0:0, 0:0, 0:0)
ESC Kempten ESC Kempten - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
24.02.2024 - 10:36
Der Eishockeygott ist kein Allgäuer
ESC Kempten überzeugt in Spiel drei, verliert aber beim EHC Königsbrunn mit 1:0 nach Penaltyschieße

So hart kann der Sport sein, Kempten lieferte eine klasse Leistung ab, war über weite Strecken des Spiels die überlegene Mannschaft, schaffte es aber einfach nicht den Puck ins Tor der Pinguine zu bugsieren. Alleine drei Pfostentreffer belegen das Glück der Brunnenstädter, oder eben auch das Pech der Gäste. Von allen Seiten hagelte es Lob für die starke Leistung, bis hin zum Sprade Moderator der Hausherren oder auch Trainer Robert Linke der den sehr glücklichen Sieg seines Teams natürlich gerne annimmt. Hätte es nach dem ersten Drittel 0:3 gestanden hätte sich niemand von seinem Team beschweren können konstatierte er bei der PK. Enttäuschend bei der Partie war allerdings die Zuschauerzahl mit nicht einmal 800 Besuchern. Für ein Bayernliga Playoffspiel deutlich zu wenig, vor allem wenn man bedenkt das erneut an die 200 Fans aus Kempten den Weg in die Augsburger Vorstadt genommen hatten.



Große Erleichterung vor dem Spiel bei den Kemptenern, der am letzten Wochenende schmerzlich vermisste Filip Kokoska war wieder mit an Bord. Das er nach dem Virusinfekt noch nicht bei 100% angekommen ist war klar, aber er stellte sich in den Dienst seiner Mannschaft. Die Sharks konnten somit zum ersten Mal wieder mit vier Reihen an den Start gehen. Im Tor stand seit langem wieder Luca Mayer. Vom Start weg war es ein hochklassiges temporeiches Spiel ohne großes Abtasten. Kempten hellwach, diktierte ganz klar die ersten 20 Minuten. Mit viel Tempo und gutem Forecheck ließ man die Hausherren überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Beste Chancen wurden herausgespielt und die Pinguine konnten sich mehr als einmal bei Stefan Vajs im Tor bedanken, der alleine gegen den extrem agilen Nikolas Oppenberger dreimal in allerhöchster Not klären musste. Eine Führung der Gäste wäre zu diesem Zeitpunkt hochverdient gewesen.

Auch im zweiten Abschnitt Playoff Hockey mit hoher Intensität, Königsbrunn jetzt deutlich besser im Spiel. Viel Tempo und beste Chancen auf beiden Seiten. Gegen Drittelende Kempten dann dreimal in Unterzahl, darunter auch 30 Sekunden doppelt. Aber Luca Mayer hielt sein Team mit sensationellen Paraden im Spiel so dass es auch torlos in die zweite Pause ging. Im letzten Abschnitt das gewohnte Bild, Kempten im Vorwärtsgang, darauf aus das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Doch Königsbrunn rettete sich in die zehnminütige Verlängerung und schaffte es auch da sämtliche Chancen der Allgäuer zunichte zu machen. Mit tatkräftiger Unterstützung seines Torgestänges und starken Saves hielt Vajs die 0. Aber auch Königsbrunn hatte Chancen, vor allem mit schnellen Kontern. Doch Rückkehrer Luca Mayer erwischte in seinem ersten Spiel nach längerer Zeit einen Sahnetag, zeigte seine Klasse und musste sich erst im Penaltyschießen geschlagen geben. Ein bärenstarker Auftritt der Sharks der Mut macht für das Spiel vier am Sonntag. Noch ist die Serie nicht entschieden und mit der gezeigten Leistung sollte es doch auch endlich mit dem ersten Sieg in der Serie klappen. Wenn der Eishockeygott dann auch endlich seine Liebe zum Allgäu entdeckt.

Statistik:

EHC Königsbrunn: – ESC Kempten 1:0 n.P. (0:0,0:0,0:0,1:0)

Tore:

1:0 Trupp (Penalty)

Strafminuten:

EHC Königsbrunn: 8

ESC Kempten: 12

Zuschauer: 786

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse ESC kempten
Veröffentlicht von Norman Flaake
24.02.2024 - 12:02
Königsbrunn siegt auch im dritten Viertelfinalspiel

Zwei Siege hatte sich der EHC Königsbrunn schon in der Best-of-Seven Serie gegen die "Sharks" des ESC Kempten geholt. Am Freitag waren die Brunnenstädter in der heimischen Pharmpur EISARENA erneut erfolgreich gegen die Allgäuer, die Entscheidung fiel aber erst nach 70 hochspannenden Spielminuten im Penaltyschiessen.



Beide Mannschaften konnten von Beginn an mit drei kompletten Reihen in die Begegnung starten. Bei den Sharks war der schmerzlich vermisste Top-Scorer Filip Kokoska wieder mit an Bord, dafür fehlten auf Seiten der Königsbrunner neben dem Langzeitverletzten Florian Döring ausgerechnet Mika Reuter und Julian Becher. Im Tor der Königsbrunner stand von Beginn an Stefan Vajs, Backup war Dave Blaschta.

Die Gäste hatten sich viel vorgenommen, gleich von Beginn an suchte Kempten den Abschluss und drängte in die gegnerische Zone. In der dritten Spielminute hatte Toms Prokopovics bei einem Alleingang das erste Tor auf dem Schläger, doch Sharks-Keeper Luca Mayer hielt seinen Kasten sauber. Beide Torhüter zeigten schon früh eine Klassepartie und entschärften die Schüsse des Gegners. Stefan Vajs im Tor der Königsbrunner konnte sich in der neunten Spielminute auszeichnen, als er einen Alleingang von Oppenberger entschärfte. Kempten hatte in den ersten zwanzig Spielminuten mehr vom Spiel, der EHC suchte sein Heil in Kontern. Oppenberger hatte in der 20. Spielminute erneut die Riesenchance auf das erste Tor, doch der Pfosten und Goalie Vajs verhinderten eine Führung der Gäste, die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen wäre. Mit dem torlosen 0:0 gingen beide Teams ein erstes Mal in die Pause.

Im mittleren Spielabschnitt kam Königsbrunn besser ins Spiel, die Sharks wirkten nicht mehr so spritzig wie zu Beginn. In der 22. Spielminute vereitelte Kemptens Goalie den Führungstreffer für den EHC, als Toms Prokopovics Leon Steinberger mit einem Querpass in Szene setzte und dieser dann abzog. Beide Mannschaften hatten die ein oder andere Chance, wirklich zwingendes war aber nicht dabei. Kurz vor der Pause hatte der EHC doppelte Überzahl und war dem Führungstreffer nahe, doch der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Auch im mittleren Spielabschnitt wollte kein weiterer Treffer mehr fallen, wobei es trotzdem ein sehenswertes und intensives Spiel zweier Top-Teams war.

Gleich nach Wiederanpfiff war der EHC weiter am Drücker, doch der Gästegoalie verhinderte einen Königsbrunner Treffer. Es war nun ein ausgeglichener Fight zweier Kontrahenten, die ihre Chancen hatten das Spiel zu entscheiden. Beide Mannschaften verteidigten leidenschaftlich und aufopferungsvoll, keiner gab auch nur einen Zentimeter nach. Spätestens bei den herausragenden Goalies war es dann auch vorbei mit den Chancen, sowohl Mayer als auch Vajs waren an diesem Abend schier unüberwindbar. Nach 60 Spielminuten stand es deshalb immer noch 0:0, die Partie ging nun in die Verlängerung.

Doch auch in den nächsten zehn Spielminuten im Modus Vier gegen Vier schafften es beide Mannschaften nicht, das Spiel per Sudden Death zu entscheiden, der Sieger musste nun im Penaltyschiessen ermittelt werden. Marco Sternheimer verwandelte den ersten Penalty für Königsbrunn, nachdem dann Filip Kokoska vergab und Hayden Trupp erneut für den EHC traf, war die Partie endgültig zugunsten der Brunnenstädter entschieden.

Das Spiel hatte nach 70 Spielminuten eigentlich keinen Sieger verdient, beide Teams lieferten sich einen hochintensiven Play-off-Fight auf Augenhöhe. Kempten und Königsbrunn hatten ihre starke Phasen und genügend Möglichkeiten, die Partie innerhalb der regulären Spielzeit zu entscheiden, am Ende gewinnt die glücklichere Mannschaft. Am Sonntag könnte Königsbrunn mit einem weiteren Sieg den Einzug ins Halbfinale schaffen, Spiel vier findet dann wieder in Kempten statt. EHC-Coach Bobby Linke freut sich über den Sieg: „Kempten war von Beginn an sehr aggressiv und offensiv, am Ende haben sich beide Mannschaften durch brutale Abwehrreihen und überragende Torhüterleistungen gegenseitig neutralisiert. So gesehen war das 0:0 auch gerechtfertigt, wir waren dank zweier guter Treffer der glückliche Sieger nach Penaltyschiessen. Das hat der Stefan im Tor dank seiner Routine und Ruhe auch sehr gut gemacht. Ich will an dieser Stelle der Mannschaft aus Kempten meinen Respekt zollen, was die in der Serie abgeliefert haben, ist aller Ehren wert. Das waren drei Spiele auf Augenhöhe. Nun müssen wir uns gut erholen, damit wir am Sonntag vielleicht den Sack schon zu machen können, da werden sich beide Mannschaften wieder nichts schenken.“

Tore: 1:0 Sternheimer (70. Penaltyschiessen)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 8 ESC Kempten 12 Zuschauer: 786

Bildmaterial: https://diz-pix.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ESC Kempten - Vereins-/Stadioninfos ESC Kempten 4:0
(1:0, 1:0, 2:0)
EHC Königsbrunn EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
25.02.2024 - 23:18
Königsbrunn vergibt den ersten Matchball

Nach drei Siegen in Folge muss der EHC Königsbrunn in der Ferne bei den "Sharks" des ESC Kempten das erste Mal Federn lassen. Mit 0:4 verliert die dezimierte Truppe der Brunnenstädter das vierte Viertelfinalspiel und vergibt die Chance auf den frühzeitigen Einzug ins Halbfinale.



Kempten konnte von Beginn an mit vier Reihen in die Begegnung starten, der EHC mit drei. Auf Seiten der Königsbrunner fehlten neben dem Langzeitverletzten Florian Döring Top-Scorer Mika Reuter, Julian Becher, Lukas Häckelsmiller und Leon Steinberger. Im Tor der Königsbrunner stand Routinier Stefan Vajs, als Backup war Dave Blaschta mitgereist.

Von Beginn an lieferten sich beide Teams eine schnelle und intensive Partie. Die Sharks erarbeiteten sich gleich ein paar Möglichkeiten und hatten mehr Abschlüsse als der EHC, doch wirklich zwingende Chancen waren zunächst nicht dabei. Kempten drängte in das Drittel der Königsbrunner und machte Druck. In der sechsten Spielminute fiel dann auch der erste Treffer für die Gastgeber, nach Scheibenverlust der Brunnenstädter in der eigenen Zone netzte Filip Kokoska nach Anspiel von Jakub Bitomsky zur 1:0 Führung ein. Der EHC kam dann aber immer besser in die Partie und hatte zwar weniger, dafür aber hochkarätige Chancen. In der 13. Und 16. Spielminute rettete der schon am Freitag herausragende Sharks-Keeper mit sehenswerten Paraden seine Mannschaft. Kurz vor der Pause hatte Königsbrunn sogar doppelte Überzahl, verpasste es aber noch im ersten Spielabschnitt auszugleichen.

Im mittleren Drittel blieb es eine hochintensive Partie. Eine erste Unterzahlsituation konnte Königsbrunn noch schadlos überstehen. Kempten hatte danach aber zwei Riesenchancen, die die Sharks jedoch nicht verwerten konnten. Der EHC spielte mit mehr Risiko und versuchte den Ausgleich zu erzielen, doch der ESC verteidigte gut und ließ nur wenige Abschlüsse zu. In der 35. Spielminute fiel dann das 2:0, Nico Oppenberger tankte sich bei einem Alleingang durch und überraschte Goalie Stefan Vajs mit seinem platziertem Schuss. Im Gegensatz zu den letzten Spielen zogen die Sharks weniger Strafen und blieben diszipliniert. Bis zur letzten Pause fielen dann keine weiteren Treffer mehr.

Zwei Tore Rückstand sind im Eishockey schnell aufgeholt, doch dazu muss man auch von der Strafbank fernbleiben. Königsbrunn zog nun aber Strafzeiten und spielte ab der 42. Spielminute in einfacher und ab der 43. in doppelter Unterzahl. Der EHC verteidigte jedoch leidenschaftlich und überstand zunächst die 3:5-Situation. In der 46. Spielminute fiel dann aber in einfacher Überzahl das 3:0 für Kempten durch Schirrmacher, der schon im ersten Spiel im Allgäu zwei Treffer im Powerplay erzielte. Danach durfte auch mal der EHC in Überzahl agieren, Marco Sternheimer hatte in der 49. Spielminute den Anschlusstreffer auf dem Schläger, doch ein Tor wollte nicht fallen. Kempten spielte clever, die Zeit lief gegen Königsbrunn. In der 53. Spielminute kassierte der EHC gleich die nächste Strafe, die aber folgenlos blieb. Als Kempten in der 57. Spielminute ebenfalls eine Strafe zog, nahm EHC-Coach Bobby Linke den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, Königsbrunn nun in doppelter Überzahl gegen vier Sharks. Ein Tor blieb den Brunnenstädtern aber verwehrt, doch es kam noch schlimmer. Nach Ablauf der Strafe gegen Kempten verloren die Königsbrunner die Scheibe und Schirrmacher erzielte seinen zweiten Treffer zum 4:0 ins leere Tor. Damit war das Spiel endgültig gelaufen, Treffer fielen keine mehr.

Kempten holt sich in dem intensiven Play-off-Fight auf Augenhöhe verdient den ersten Sieg in der Best-of-Seven-Serie. Königsbrunn fehleranfälliger und zog zu viele Strafzeiten zu den falschen Zeitpunkten, die Sharks waren an diesem Abend die diszipliniertere Mannschaft. Dem EHC fehlte am Ende auch ein wenig Scheibenglück im Abschluss. Am Freitag geht es in der Königsbrunner Pharmpur Eisarena weiter in Spiel fünf, der EHC führt noch mit 3:1 Siegen in der Serie. Bitter für die Brunnenstädter ist natürlich der Ausfall von Leon Steinberger, der bis Saisonende fehlen wird. EHC-Coach Bobby Linke nennt Gründe für die Niederlage: „Der Sieg von Kempten geht heute voll in Ordnung, Wir waren leider nicht bissig genug und haben zu wenig aus unseren Chancen gemacht. Die Sharks hatten heute das nötige Schussglück, auch die Rebounds sind heute mal für Kempten gefallen. Eine Niederlage in der Serie hatten wir aber schon einkalkuliert, das ist jetzt kein Beinbruch. Es gilt nun nach vorne zu schauen, am Freitag müssen wir wieder Vollgas geben. Konzentration und Leidenschaft sind der Schlüssel beim nächsten Spiel. Heute waren wir leider die schlechtere Mannschaft.“

Tore: 1:0 Kokoska (Bitomsky) (6.), 2:0 Oppenberger (Schirrmacher) (35.), 3:0 Schirrmacher (Oppenberger, Bitomsky) (46.), 4:0 Schirrmacher (Sillanpää, Empty Net Goal) (59.)

Strafminuten: ESC Kempten 12 EHC Königsbrunn 18 Zuschauer: 1221

Tickets für das nächste Heimspiel können an der Abendkasse, online unter https://bit.ly/EHCK, auf der Webseite des Vereins oder in der Geschäftsstelle (Nibelungenstraße 8, 86343 Königsbrunn) erworben werden. Diese ist von Montag bis Freitag 10–12 Uhr und Dienstag bis Donnerstag 15–18 Uhr geöffnet. Die Dauerkarten haben im Viertelfinale weiterhin Gültigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
26.02.2024 - 08:21
Endlich belohnt
Sharks holen sich mit 4:0 über Königsbrunn den ersten Seriensieg

Spiel Nummer vier im Playoffviertelfinale versprach von Beginn an viel Spannung, Königsbrunn braucht nur noch einen Sieg zum Erreichen des Halbfinales. Wobei der letzte Sieg in einer Playoffserie immer der schwerste ist. Das Spiel fügte sich sofort nahtlos an die Begegnung vom Freitag an. Viel Tempo, Intensität und Härte, ein typisches Playoffspiel eben. Kempten hatte die unglückliche Niederlage im Penaltyschießen sichtlich gut weggesteckt und war erneut über 60 Minuten die bessere Mannschaft.



Mit dem großen Unterschied, dass sich die Jungs von Sven Curmann auch mit Toren für ihre Leistung belohnten. Es war erneut eine spannende Begegnung, zum Glück für alle Kemptener Anhänger aber nicht so ein Krimi wie zwei Tage zuvor. Brillieren konnte auf Seite der Sharks erneut Luca Mayer im Tor, der seinen zweiten Shutout am Stück feierte und nun bereits 130 Minuten ohne Gegentor ist.. Dies ist aber auch genauso Verdienst der Sharks Defensive. Mit überzeugendem Einsatz sorgten sie dafür das die Pinguine erneut ohne Treffer in der regulären Spielzeit blieben.

Kempten startete in der gleichen Aufstellung wie am Freitag und brachte vier Reihen an den Start. Gleich im ersten Drittel gab es einige Top Chancen und Filip Kokoska wurde zum Dosenöffner. Nach feinem Anspiel von Jakub Bitomsky brachte er die Scheibe über die sonst so starke Fanghand von Stefan Vajs zur frühen Führung im Netz unter. Viele Nicklichkeiten sorgten immer wieder für Unterbrechungen, der Ton auf dem Eis wurde deutlich rauer, man merkt dass es bereits um viel geht. Den Zorn der gut gefüllten Arena zog sich in dieser Phase Ausnahmestürmer Marko Sternheimer zu, der sich in bester Neymar jr. Manier schmerzverzerrt und wild gestikulierend auf dem Eis wälzte. Nach ausgesprochener Strafe gegen Daniel Rau aber schon 15 Sekunden später wieder mit vollem Tempo auf dem Eis unterwegs war. Solche Szenen sieht man im Eisstadion nicht wirklich gerne. Die Strafzeiten auf beiden Seiten häuften sich gegen Drittelende, es war sehr viel Emotion von beiden Teams auf dem Eis. Kempten überstand in dieser Phase auch eine doppelten Unterzahl schadlos. Es dauerte lange im zweiten Abschnitt, bis wieder ein Treffer fiel, Nikolas Oppenberger wurde von Timo Schirrmacher auf die Reise geschickt aber vom Königsbrunner Verteidiger nach außen gedrückt. Dies hielt ihn nicht davon ab den sichtlich überraschten Vajs aus schwierigem Winkel zu überlisten. Der erneut stark aufspielende Timo Schirrmacher sorgte dann im Schlussabschnitt für die Entscheidung. Seinem Treffer zum 3:0 ließ er auch noch Tor Nummer vier folgen, Per Befreiung traf er zum 4:0 Endstand ins leere Tor. Spielerisch waren die Sharks schon lange in der Serie angekommen, die Ergebnisse fehlten aber noch. Nun ist der erste Sieg im Sack und es kommt am Freitag zu Spiel Nummer fünf in Königsbrunn.

Statistik:

ESC Kempten – EHC Königsbrunn 4:0 (1:0,1:0,2:0)

Tore:

1:0 Kokoska (Bitomsky,Zelenka)(6.),

2:0 Oppenberger (Schirrmacher)(35.),

3:0 Schirrmacher (Oppenberger,Bitomsky)(46.),

4:0 Schirrmacher (Sillanpää)(59.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

EHC Königsbrunn: 18

Zuschauer: 1221

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse ESC kempten
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Klostersee - Vereins-/Stadioninfos EHC Klostersee 3:4 n.P.
(1:2, 2:1, 0:0)
TEV Miesbach TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
26.02.2024 - 08:20
TEV steht im Halbfinale

Insgesamt sehr dominant zieht unser TEV Miesbach ins Halbfinale der Bayernliga-Playoffs 2024 ein. Schlussendlich steht sogar ein Sweep, also ein Weiterkommen mit der Mindestanzahl an Spielen, gegen den EHC Klostersee zu Buche. Nach drei recht deutlichen Erfolgen gab es am heutigen Sonntag allerdings ein enges Spiel zu sehen.



Der EHC Klostersee wollte die Serie unbedingt nochmal an die Bahnschranke bringen und trat von Beginn an mit verbesserter Körpersprache auf. Dennoch gab es für den TEV zwei frühe Tore zu bejubeln. Nach nur 24 Sekunden fand Christian Neuert Patrick Asselin mit einem herausragenden Rückhandpass im Slot. Der Kanadier traf mit dem perfekten Abschluss ins rechte obere Kreuzeck. Sein Landsmann Kurt Sonne, der heute erstmals randurfte, tat es Asselin gleich und schoss ebenfalls ins rechte Eck aus der Drehung zum 0:2 ein. Coach Travnicek gab Sonne heute erstmals die Möglichkeit, seine Qualitäten zu zeigen und rotierte allgemein mehrfach die Reihen. So durften auch alle Verteidiger mindestens einen Powerplay-Shift verbuchen. Nach ungenutzten zwei Minuten doppelter Überzahl kam der TEV Miesbach etwas aus dem Tritt. Direkt im Gegenzug vergab Klostersee einen Breakaway, im folgenden Shift wurde dann von Quirin Bacher etwas genauer gezielt. Sein Blueliner war für Timon Ewert, der den gesundheitlich aktuell angeschlagenen Philip Lehr vertrat, nicht zu sehen.

In einem ausgeglichenen zweiten Drittel konnte zunächst Aziz Ehiliz die Zwei-Tore-Führung der Miesbacher wiederherstellen. „Wir haben drei Spiele dominiert, sie beim letzten Spiel vielleicht etwas unterschätzt und uns schwer getan. Es war eine gute Vorbereitung auf das Halbfinale“, resümierte Coach Travnicek. Das zeigte sich vor allem in der zweiten Spielhälfte. Die vermeintlich komfortable Führung verspielte der TEV noch im zweiten Drittel und ließ selbst drei Überzahlmöglichkeiten ungenutzt.

Im Schlussdrittel waren beide Teams dann mehr auf die Defensive fokussiert, so waren Torchancen eher Mangelware. Die beste Möglichkeit vergab der TEV in den Schlusssekunden der regulären Spielzeit. So ging es erstmals in eine Verlängerung, die ebenfalls tor- und weitestgehend highlightlos von statten ging.

Im Penaltyschießen hielt Timon Ewert dann zwei von drei Grafinger Penaltys, vorne trafen Asselin und Siegtorschütze Ehliz zur Glückseligkeit der mehreren Hundert mitgereisten TEV-Fans, die ihre Mannschaft wieder von der ersten bis zur letzten Sekunde herausragend nach vorne peitschten.

„Über die gesamte Serie war Miesbach besser, das müssen wir akzeptieren. In Miesbach war es zwei Mal eine Lehrstunde für uns, was effektives Playoff-Eishockey bedeutet“, resümierte Klostersee-Coach Gert Acker.

Für unseren TEV geht es nun (erneut) in fast zwei spielfreie Wochen. Weiter geht es erst am 08. März, Gegner und Ort der ersten Halbfinal-Partie stehen noch in den Sternen, weil der TEV als einziges Team einen Sweep feiern konnte.

Wir bedanken uns bei den Fans für die unglaubliche Unterstützung in der zurückliegenden Serie und auch beim EHC Klostersee für faire Duelle.

 

Verfasser: Presse TEV Miesbach
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
HC Landsberg - Vereins-/Stadioninfos HC Landsberg
"Riverkings"
2:4
(0:1, 1:1, 1:2)
TSV Peißenberg
"Miners"
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
26.02.2024 - 10:49
Was für ein Abend

Die Miners gewinnen Spiel 4 in Landsberg mit 4:2 und stoßen damit die Tür zum Halbfinale ganz weit auf.



Selbst den kurzfristigen Ausfall von Lynnden Pastachak steckten die Miners problemlos weg. Den Rest erledigte eine kompakte Mannschaftsleistung, die über 60 Minuten dem HC Landsberg den Zahn zog.

 

Die Miners-Tore machten Dejan Vogl, zweimal Valentin Hörndl, den Schlusspunkt setzte Martin Andrä mit einem empty-net Treffer.

 

Fassen wir auch das Drumherum einmal zusammen:

 

Erneut haben weit über 400 Fans aus Peißenberg den Weg nach Landsberg auf sich genommen, um ihre Miners auf dem Eis anzufeuern.

 

Eishockey in Peißenberg polarisiert, begeistert - und das nicht nur im Ort.

Das letzte Heimspiel, ausgetragen vor rund 1.800 Besuchern in der Eissporthalle.

 

Es sind die Miners, die von einer unglaublichen Euphoriewelle getragen werden, die es in den vergangenen Jahren - wahrscheinlich Jahrzehnten - so noch nie gegeben hat und von der sehr sehr viele andere Vereine nur träumen können.

 

Es macht einfach Spaß, eine erfolgreiche Mannschaft auf dem Eis zu sehen und unheimlich stolz, auf den Tribünen egal ob zuhause oder auswärts, eine Fanbasis mit hunderten, begeisterten Miners-Zuschauern im Rücken zu wissen.

 

Zum Spiel 5 der Serie hoffen wir nun, in der Eissporthalle Peißenberg die magische Marke von 2.000 Zuschauern knacken zu können und damit einen weiteren Meilenstein in der immer noch jungen Miners-Ära setzen zu dürfen.

Verfasser: Presse TSV Peißenberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
27.02.2024 - 09:47
Zwei knappe Niederlagen in den Playoffs
noch ist nichts entschieden

Im dritten Spiel Der Play-Off Serie reisten die Riverkings erneut nach Peißenberg zu den Miners. Auch diese Begegnung war wieder sehr eng und ausgeglichen. Beide Mannschaften gingen ab der ersten Sekunde mit viel Engagement und Tempo zu Werke.



 In der sechsten Minute nutzte Peißenberg eine Überzahlsituation und konnte durch Vogl das 1:0 erzielen. Allerdings sahen die rund 350 mitgereisten Landsberger Fans bereits 2 Spielminuten später den Ausgleich zum 1:1 durch Frantisek Wagner. Er überwand mit einem trockenen Schuss Peißenbergs Torwart Korbinian Sertl. Ich als in der elften Minute Lynnden Pastachak die Hausherren mit 2:1 in Führung bringen konnte, antwortete der HCL prompt - nur 25 Sekunden später glich Frantisek Wagner zum 2:2 aus. Trotz einigen weiteren Chancen auf beiden Seiten - ließen sich die beiden Goalies Borst und Sertl nicht überwinden und man ging mit dem 2:2 in die erste Drittel Pause. Das enge und umkämpfte Spiel setzte sich im zweiten Drittel fort, und so kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Den einzigen Treffer des Drittels, konnte Frantisek Wagner auf Landsberger Seite verbuchen, nach einem schönen Pass von Lukas Heß, netzte er mit einem Schuss aus der linken Halb Distanz zur 2:3 Führung ein.

In das letzte Drittel starten die Mannen von Trainer Martin Hoffmann in Unterzahl. Nach 50 Sekunden gleich Lynnden Pastachak zum 3:3 in Überzahl aus. Landsberg kämpfte weiter und ging wieder in Führung. Torschütze war diesmal Lars Grözinger. Nach einer weiteren Strafe gegen Landsberg, die der kleinlich pfeifende Schiedsrichter verhängt hatte, glich Valentin Hörndl zum 4:4 aus. Bei diesem Ergebnis blieb es auch bis zur Schlusssirene der regulären Spielzeit. Die zehnminütige Verlängerung blieb torlos, und so kam es zum Showdown im Penaltyschießen. Nachdem Moritz Borst die ersten zwei Penalties halten konnte und sich auch sein gegenüber keiner Blöße gab, erzielte Dominik Krabbat mit dem dritten Penalty, den Siegtreffer für die Hausherrn. Die insgesamt 1813 Zuschauer wurden Zeuge eines weiteren Topspiels in der Bayernliga.

Nur zwei Tage später, am Sonntag war Peißenberg Gast in der Landsberger Eishalle. Mit 1830 Zuschauern war das Spiel auch wieder sehr gut besucht und es herrschte von Beginn an eine gute Stimmung auf beiden Seiten. Die Riverkings kam diesmal nicht ganz so gut ins Spiel und so konnte nach 7 Minuten Dejan Vogl das 0:1 für die Gäste erzielen. Landsberg bemühte sich in der Folge besser ins eigene Spiel zu kommen. Dies gelang gegen Ende des ersten Drittels auch wieder besser, ein Tor wollte allerdings nicht fallen.

Im zweiten Drittel war es dann endlich soweit, Manuel Müller erzählte im Powerplay den 1:1 Ausgleich. Allerdings war das Spiel des HCL immer wieder durch Scheibenverluste und unsaubere Aufbaupässe geprägt. So konnte Valentin Hörndl in der 32. Minute Peißenberg wieder in Führung bringen. In dieser Phase brachten die Landsberger einfach zu wenige Scheiben Richtung Tor der Miners. Nichtsdestotrotz kämpfte und rackerten die Jungs um irgendwie den Ausgleich zu erzwingen.

Im letzten Drittel erhöhte Valentin Hörndl mit seinem zweiten Treffer zum 1:3 für den TSV. Der HC Landsberg brachte sich immer wieder durch Strafen selbst aus dem Rhythmus. Allerdings trug der Schiedsrichter mit einigen Fragwürdigen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen dazu seinen Teil bei. Drei Minuten vor dem Ende setzte Trainer Martin Hoffmann alles auf eine Karte und holte Torwart Moritz Borst zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dieser Mut wurde in der 59. Spielminute belohnt, Florian Stauder gelang der Anschlusstreffer zum 2:3. Der HCL warf nun jetzt alles nach vorne und spielt weiterhin ohne Goalie. Martin Lidl nutzte dabei einen Scheibenverlust im gegnerischen Drittel und traf aus der Distanz zum 2:4 entstand mittels Empty Net für die Miners.

Die Riverkings müssen jetzt im Auswärtsspiel am kommenden Freitag in Peißenberg unbedingt gewinnen, sonst ist die Serie beendet und es geht für den HC Landsberg in die Sommerpause.

Trainer Martin Hoffmann: „Heute sind wir insgesamt etwas schlechter ins Spiel gekommen. Wir haben die Partie zwar bis zum Schluss offen gehalten und gut gekämpft. Man hat aber gemerkt, dass meiner jungen Mannschaft die Kräfte etwas nachgelassen haben. Außerdem wurden wir von den Schiedsrichtern sicher nicht übervorteilt. Trotzdem ist die Serie natürlich noch nicht zu Ende. Wir wollen das nächste Spiel am Freitag unbedingt gewinnen und ein weiteres Heimspiel erzwingen. Bis dahin werden wir etwas regenerieren und uns dann wieder auf die nächste Partie gegen Peißenberg vorbereiten! Wir wollen auf keinen Fall in die Sommerpause!”

 

 

Verfasser: presse HC Landsberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ERSC Amberg - Vereins-/Stadioninfos ERSC Amberg
"Wild Lions"
0:3
(0:1, 0:1, 0:1)
TSV Erding
"Gladiators"
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
25.02.2024 - 21:55
Gladiators siegen 0:3 in Amberg und gleichen Play-Off Serie wieder aus

Die Play-Offs zwischen den Erding Gladiators und den Wild Lions Amberg bleiben kurios. Denn beide Mannschaften gewinnen nur im Stadion des Gegners. So auch die Daffner-Truppe, die mit einem 0:3 Sieg die Play-Off Serie zum 2:2 ausglich. Somit gelang den Herzogstädtern einmal mehr die richtige Antwort auf die vorherige Heimpleite. Bemerkenswert: Dimitri Pätzold feierte nach dem 0:5 Erfolg vom letzten Sonntag bereits seinen zweiten Shutout in den Play-Offs. Das nächste Spiel steigt am Freitag, 01.03. um 20 Uhr wieder in Erding.



Vor rund 1.200 Zuschauern wollten die Gladiators von Beginn an die durchwachsene Leistung vom Freitag vergessen machen. Man ging konzentriert zu Werke und versuchte Timon Bätge im Tor des ERSC unter Druck zu setzen. Dies gelang, selbst wenn Großchancen noch Mangelware waren. Am ehesten hätten Tomas Plihal und Max Forster ihr Team in Führung bringen können. Doch auch das Heimteam hatte in den ersten 20 Minuten gute Chance. Allerdings war entweder die sattelfeste TSV Defensive oder der bärenstarke Pätzold zur Stelle. Als alle Beteiligten bereits mit einem torlosen ersten Drittel rechneten, klingelte es noch im Kasten der Amberger. Paul Pfenninger zog 53 Sekunden vor der Pausensirene von der blauen Linie ab. Bätge war die Sicht verstellt, so dass der Puck hinter ihm einschlug.

 

Im zweiten Drittel spielte Erding gerade in den ersten Minuten dominant. Michl & Co ließen Puck wie Gegner laufen, so dass die Salinger-Truppe kaum aus dem eigenen Drittel kam. Die verdiente Belohnung war die 0:2 Führung. Pohl traf nach Zuspiel von Forster und Plihal. Dann wurde es für Erding brenzlig. Fast zwei Minuten musste man in 5:3 Unterzahl spielen. Doch das Penalty-Killing funktioniert weiterhin. In allen vier Play-Off Spielen mussten die Grün-Weißen noch kein Tor in Unterzahl schlucken. Aufgrund der Strafzeiten wurde der Erdinger Spielfluss zwar etwas gehemmt, die 0:2 Führung war aber dennoch leistungsgerecht.

 

Das dritte Drittel war geprägt von einigen Play-Off typischen Nickligkeiten. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die Vorentscheidung gelang Florian Zimmermann in der 45. Spielminute. Er schloss ein schönes Solo zum 0:3 ab. Amberg versuchte in der Folge zumindest den Anschlusstreffer zu erzielen. Dimitri Pätzold vereitelte aber alle Chancen. Sein Gegenüber Bätge wiederum musste ebenfalls dass ein oder andere Mal Kopf und Kragen riskieren, um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. Letztendlich sicherten die Gladiators souverän den wichtigen Auswärtserfolg

 

Man darf gespannt sein, ob der „Heimfluch“ am kommenden Freitag gebrochen werden kann und welche Mannschaft sich den ersten „Matchball“ der Best-Of-Seven Serie sichert.

Verfasser: presse Erding Gladiators
Veröffentlicht von Norman Flaake
26.02.2024 - 17:22
Erding gleicht die Serie gegen den ERSC zum 2:2 aus
Auch im vierten Duell siegt die Auswärtsmannschaft

Es bleibt dabei: In der Serie in den Viertelfinal-Playoffs zwischen den Erding Gladiators und dem ERSC Amberg setzt sich weiterhin das jeweilige Auswärtsteam durch. Am Sonntagabend gewann der Vorrundenmeister aus Erding in Amberg vor knapp 1200 Zuschauern relativ ungefährdet mit 3:0 und glich die Serie damit zum 2:2 aus. Es ist gleichzeitig die einzige Paarung, die nach vier Begegnungen unentschieden steht. Den Einzug ins Halbfinale hat bislang nur der TEV Miesbach mit einer 4:0-Serie gegen Klostersee erreicht. Königsbrunn und Peißenberg führen in ihren Paarungen jeweils mit 3:1-Siegen.



Zu Beginn war das Spiel im Eisstadion am Schanzl kurzweilig und ausgeglichen, mit viel Tempo aber kaum nennenswerten Chancen. Die erste aussichtsreiche Gelegenheit für Amberg hatte Felix Schwarz, da waren bereits sieben Minuten gespielt. Erding bekam danach zwar etwas mehr Spielanteile, aber dennoch fiel das 0:1 für die Gäste in der Schlussminute durch Pfenninger eher unerwartet.

Mit Beginn des Mittelabschnitts schalteten die Gladiators einen Gang höher und setzten sich im Amberger Verteidigungsdrittel fest. Es herrschte viel Betrieb vor dem Tor von Ambergs Goalie Timon Bätge und für die ERSC-Defensive gab es kaum Entlastung. Für den ersten Amberger Torschuss dauerte es knapp neun Minuten nach einer Einzelaktion von Hunter Fortin. Danach konnte sich der ERSC etwas befreien und kam vermehrt zu Angriffsaktionen, doch genau in diese Phase brachte ein Konter der Gäste das 0:2 durch Pohl – das ging definitiv zu einfach. Amberg stand dann einige Male vor dem Anschlusstreffer, aber selbst eine doppelte Überzahl konnten die Löwen nicht nutzen.

Im Schlussabschnitt hatte der ERSC noch ein, zwei erfolgversprechende Offensivaktionen, aber mit dem 0:3 durch Zimmermann war nach fünf Minuten die Vorentscheidung gefallen – und auch bei diesem Treffer wurde den Gästen zu wenig Widerstand entgegen gebracht. Die restliche Zeit spielte Erding überlegen und ohne besondere Probleme zu Ende.

ERSC Amberg – TSV Erding 0:3 (0:1,0:1,0:1)

Tore: 0:1 (20.) Pfenniger (Matheson), 0:2 (30.) Pohl (Forster, Plihal), 0:3 (45.) Zimmermann.

Strafen: Amberg 4, Erding 10 Minuten. Zuschauer: 1191.

 

 

Verfasser: Presse ERSC Amberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos EHC Königsbrunn 6:3
(2:2, 2:0, 2:1)
ESC Kempten ESC Kempten - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
02.03.2024 - 10:10
Königsbrunn kämpft sich ins Halbfinale

Nach 60 sehr aufregenden Spielminuten holt sich der EHC Königsbrunn gegen die "Sharks" des ESC Kempten den vierten Sieg im Modus Best-of-Seven und löst nach nun fünf Partien vorzeitig das Ticket für das Halbfinale der Play-offs. Vor über 1000 Zuschauern siegen die Brunnenstädter nach einem verkorksten Start mit 6:3 und schicken ihren Gegner in die Sommerpause.



 

 

Beide Mannschaften konnten von Beginn an mit mindestens drei kompletten Reihen in die Begegnung starten. Königsbrunn musste die Ausfälle von Florian Döring, Mika Reuter und Leon Steinberger kompensieren, kurz vor Spielbeginn fiel dann noch Philipp Sander aus. Dafür kehrten Julian Becher und Lukas Häckelsmiller in den Kader zurück. Coach Bobby Linke zauberte auch noch einen weiteren Spieler aus dem Hut, nach seinem Karriereende zu Saisonbeginn meldete sich Alexander Strehler zurück, um in der wichtigen Phase der Saison auszuhelfen. Im Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, Backup war Dave Blaschta.

Die Gäste aus dem Allgäu waren zum Siegen verdammt und starteten energisch in die Partie. Gleich in der dritten Spielminute stand es schon 0:1 gegen den EHC, nach einem harten Check gegen Tim Bullnheimer warteten die Königsbrunner wohl auf einen Pfiff des Schiedsrichters und waren im Kopf schon bei einer Spielunterbrechung. Die Gelegenheit ließ sich Kempten nicht entgehen, zu zweit konterten die Sharks den EHC eiskalt aus und Linus Voit netzte zur frühen Führung für Kempten ein. Danach lief bei den Brunnenstädtern nichts mehr zusammen, die Spieler waren zu weit vom Gegner weg und überließen den Gästen das Spielgeschehen. Es kam noch schlimmer, in der achten Spielminute und in Überzahl erhöhte Kempten durch Oppenberger auf 0:2. Doch Königsbrunn fing sich wieder, in der elften Spielminute und in Überzahl verkürzte der EHC auf 1:2. Im Powerplay fälschte Peter Brückner einen Schuss von Leon Hartl ins Tor der Allgäuer ab. Die Brunnenstädter waren wieder in der Partie und übernahmen die Initiative, die Spieler nahmen den Fight an und kämpften um jeden Zentimeter. Der EHC erarbeitete sich einige gute Chancen, doch der Ausgleich fiel erst in der 20. Spielminute. Kempten zog innerhalb kürzester Zeit gleich drei Strafzeiten, die Königsbrunn eiskalt ausnutzte. In doppelter Überzahl verwertete Tim Bullnheimer einen Abpraller vor dem gegnerischen Tor und netzte drei Sekunden vor dem Pausenpfiff zum 2:2 ein.

Auch nach der Pause liefen immer noch zwei Strafzeiten gegen Kempten, die der EHC gnadenlos ausnutzte. Nach Anspiel von Marco Sternheimer traf Hayden Trupp in der 21. Spielminute per Direktabnahme zum 3:2, der Druck lag jetzt wieder bei den Gästen. Beide Mannschaften lieferten sich einen heißen Tanz auf dem Eis, drängten auf den nächsten Treffer und erarbeiteten sich gute Chancen. In der 34. Spielminute legte Königsbrunn dann das 4:2 nach, bei einem schnellen Gegenstoß ließ der EHC die Scheibe schön vor dem Tor laufen, Simon Beslic bediente dann den freistehenden Marco Sternheimer, der nur noch einschieben musste. Kempten versuchte bis zur Pause noch den Anschluss zu erzielen, doch der EHC stand defensiv gut und verteidigte bis Drittelende das Ergebnis.

Gleich nach Wiederanpfiff baute Königsbrunn den Vorsprung aus, im zweiten Anlauf vor dem gegnerischen Goalie fand Toms Prokopovics die Lücke und netzte den Abpraller zum 5:2 ein. Der Treffer zeigte Wirkung, der EHC verwaltete danach das Ergebnis. Kempten tat sich schwer und fand kein Mittel, um die Partie zu drehen, Königsbrunn beschränkte sich auf Konter und befreite sich immer wieder mit Icings. In der 48. Spielminute fiel dann sogar noch das 6:2, nach Anspiel von Dennis Tausend und der Direktabnahme durch Leon Hartl fälschte Lukas Fettinger den Puck ins Tor der Sharks ab. Damit war die Partie endgültig gelaufen, auch wenn Kempten in der 51. Spielminute noch in Überzahl auf 6:3 verkürzen konnte. Am Ende gewinnt der EHC verdient gegen einen Gegner auf Augenhöhe und zieht mit 4:1 Siegen ins Halbfinale ein.

Königsbrunn kann nun am Sonntag regenerieren, am nächsten Wochenende startet der EHC dann ins Halbfinale. Ebenfalls sicher in der nächsten Runde sind Miesbach und Peißenberg, zwischen Erding und Amberg steht es gerade 3:2 nach Spielen. Bitter für den EHC sind die beiden Ausfälle von Philipp Sander und Simon Beslic, der im letzten Drittel verletzt vom Eis musste und dessen Einsatz nun fraglich ist. EHC-Coach Bobby Linke freut sich über den Einzug ins Halbfinale: „Nach einem verkorksten Start mit individuellen Fehlern und taktischer Undiszipliniertheit sind wir nach der verdienten Führung der Sharks wieder in die Spur gekommen. Durch das Powerplay haben wir den Ausgleich erzielt und konnten gleich in doppelter Überzahl ins zweite Drittel starten. Das haben wir zum Glück genutzt und sind in Führung gegangen. Wir haben das dann alles viel besser und mit viel Leidenschaft und Herzblut gespielt. Im letzten Abschnitt haben wir auf unsere Gelegenheiten gelauert, bei den letzten beiden Toren hatten wir auch das nötige Scheibenglück. Wir haben auch wenig Strafzeiten gezogen, was auch der Schlüssel zum Erfolg war. Kempten hat uns alles abverlangt, aber nun gilt es sich auf einen neuen Gegner einzustellen.“

Tore: 0:1 Voit (Mitchell) (3.), 0:2 Oppenberger (Rau, Schäffler) (8.), 1:2 Brückner (Hartl, Fettinger) (11.), 2:2 Bullnheimer (Trupp, Beslic) (20.), 3:2 Trupp (Sternheimer, Vajs) (21.), 4:2 Sternheimer (Beslic, Petzold) (34.), 5:2 Prokopovics (Petzold, Beslic) (42.), 6:2 Fettinger (Hartl, Tausend) (48.), 6:3 Bitomsky (Kokoska, Zelenka) (51.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 6 ESC Kempten 10 Zuschauer: 1047

Bildmaterial: https://diz-pix.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
02.03.2024 - 14:36
Standing Ovations
Kempten scheidet im Viertelfinale aus, wird aber von den Fans frenetisch gefeiert

Es war das Bild des Abends in der Augsburger Vorstadt. Während Königsbrunn gerade das Halbfinale erreicht hatte, war das Team bereits komplett in der Kabine und die Heimzuschauer hatten das Stadion verlassen. Die Sharks dagegen standen geschlossen auf dem Eis und wurden von den über 200 mitgereisten Zuschauern lautstark und anhaltend bejubelt. Es war der Lohn für eine tolle Saison die man seinen Fans beschert hat. Am Ende hatte der neue Trainer Sven Curmann Wort gehalten mit seiner Versprechung vor der Saison. „Es ist ein Projekt welches auf mehrere Jahre angelegt ist und wir wollen gemeinsam in Kempten etwas aufbauen. Wir wollen ein Team welches für sich und für Kempten kämpft. Und wenn wir nach Niederlagen in den Spiegel schauen können und wissen wir haben alles gegeben, dann haben wir es richtig gemacht.“



Und genau so lief es während der Vorrunde und den Playoffs. Wenn auch der Serienstand von 4:1 zugunsten von Königsbrunn eine einseitige Serie vermuten lässt so war es doch ganz anders. Jedes einzelne der fünf Spiele war hart umkämpft und eng. Es waren Kleinigkeiten die immer wieder den Ausschlag gaben wer das Eis am Ende als Sieger verlässt.

So auch am Freitagabend als die Sharks überlegen in die Begegnung starteten und nach 10 Minuten bereits mit zwei Toren in Führung lagen. Unnötige Strafzeiten waren es dann die Königsbrunn zurück ins Spiel holten. Gleich drei Spieler der Sharks mussten zum Ende des ersten Abschnitts in die Kühlbox und dies nutzten die Hausherren eiskalt aus. Mit gleich zwei Treffern in doppelter Überzahl drehten sie das Spiel und fanden zurück in die Begegnung. Mit der 3:2 Führung im Rücken fanden sie zu ihrer Stärke zurück, standen defensiv stabil und nutzten vorne ihre Chancen, auch mit dem nötigen Quäntchen Glück, um bis auf 6:2 davon zu ziehen. Den Schlusspunkt setzte Kempten mit dem 6:3, dies kam aber zu spät um in der intensiven Aufholjagd noch eine Schippe daraufzulegen. Die Begeisterung der Fans im Allgäu honoriert den Einsatz und zeigt dass man auf dem richtigen Weg ist.

Auch wenn es jetzt, wie Curmann in der PK konstatierte, erst mal wehtut und eine gewisse Leere vorherrscht kann man stolz auf das Erreichte sein. In den nächsten Tagen wird man realisieren was man in der stärksten Bayernliga seit Jahren erreicht hat und auch die Freude darüber zurückkommen. Die Basis für die nächsten Jahre wurde erfolgreich gelegt und in Kempten darf man sich schon jetzt auf den Herbst freuen wenn es wieder losgeht. Bis dahin sei aber allen erst mal die Erholung und das Abschalten vom Ligabetrieb gegönnt.

Statistik:

EHC Königsbrunn: – ESC Kempten 6:3 (2:2,2:0,2:1,)

Tore:

0:1 Voit (Mitchell)(3.),

0:2 Oppenberger (Rau,Schäffler)(8.)

1:2 Brückner (Hartl Fettinger)(11.),

2:2 Bullnheimer (Trupp,Beslic)(20.)

3:2 Trupp (Sternheimer,Vajs)(21.),

4:2 Sternheimer (Beslic,Petzold)(34.),

5:2 Prokopovics (Petzold,Beslic)(41.),

6:2 Fettinger (Hartl,Tausend)(48.),

6:3 Bitomsky (Kokoska,Zelenka)(51.).

Strafminuten:

EHC Königsbrunn: 6

ESC Kempten: 10

Zuschauer: 1047

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse ESC kempten
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos TSV Erding
"Gladiators"
9:0
(4:0, 2:0, 3:0)
ERSC Amberg
"Wild Lions"
ERSC Amberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
02.03.2024 - 10:08
Bärenstarke Gladiators fegen Amberg mit 9:0 aus der Halle und sichern sich "Matchpuck"

Mit einem 9:0 Kantersieg gehen die Erding Gladiators in den Play-Offs gegen den ERSC Amberg zum ersten Mal in Führung. 60 Minuten lang zeigte die Daffner Truppe eine bärenstarke Leistung und siegte auch in dieser Höhe verdient. Damit haben die Gladiators am Sonntag beim Spiel in Amberg die Chance, die Serie für sich zu entscheiden und ins Halbfinale einzuziehen.



Über 1.500 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena waren gespannt, ob sich der „Heimfluch“ fortsetzt. Denn bislang konnten ausschließlich die Auswärtsmannschaften gewinnen. Amberg begann wie gewohnt defensiv, Erding übernahm von Beginn an das Zepter. Der erste Jubel brandete in der vierten Minute auf. Florian Zimmermann überwand Bätge zum 1:0. 48 Sekunden später zappelte der Puck wieder im Netz der Gäste. Max Forster zog wuchtig von der blauen Linie ab und der Puck segelte an Freund und Feind vorbei in die Maschen. Mit der Führung im Rücken setzte der TSV den ERSC weiter unter Druck. So musste Bätge ein ums andere Mal sein ganzes Können aufweisen, um weitere Gegentreffer zu verhindern. Machtlos war er allerdings in der elften Spielminute. Abermals Forster schloss in Überzahl eine feine Kombination über Matheson und Plihal zum 3:0 ab. In ein Tollhaus verwandelte sich die Stadtwerke Erding Arena schließlich als Matheson nach nur dreizehn Minuten auf 4:0 erhöhte. Daraufhin hatte Timon Bätge Feierabend und Yannick Engler rückte für ihn zwischen die Holme.

 

Wie im ersten Drittel legten die Gladiators im zweiten Drittel los wie die Feuerwehr. Knapp eineinhalb Minuten waren gespielt, da jagte der agile Petr Pohl den Puck ins Tor der Oberpfälzer. Keine Minute später hieß es 6:0. Matheson erzielte in Überzahl den nächsten Treffer. Auch in der Folge ließen die Herzogstädter nicht locker. Man spielte weiter konzentriert, erarbeitete sich zahlreiche Torchancen und ließ Amberg nicht zur Geltung kommen. Obwohl im zweiten Drittel kein weiterer Treffer mehr gelang, war der Grün-Weiße Anhang begeistert.

 

Die Begeisterung setzte sich im letzten Drittel fort. Wie gehabt startete das Heimteam fulminant. Nach knapp einer Minute schraubte Pohl mit seinem zweiten Treffer das Ergebnis auf 7:0. Doch dem nicht genug. In der 44. Spielminute markierte Matheson seinen dritten Treffer. Knapp zehn Minuten vor dem Ende setzte Elias Maier mit seinem Tor zum 9:0 den Schlusspunkt. Damit war der Torhunger der Hausherren gestillt. Genauso stark: Dimitri Pätzold musste im fünften Spiel bereits zum dritten Mal keinen Gegentreffer hinnehmen. 

 

Im Vergleich zu den ersten Heimpartien spielte Erding schnörkellos mit Zug zum Tor und war an diesem Abend in allen Belangen überlegen. Allerdings wird Amberg am Sonntag alles daransetzen, um nach zwei Heimniederlagen Revanche zu nehmen. Sollten die Wild Lions gewinnen, kommt es am kommenden Dienstag in Erding um 20 Uhr zum alles entscheidenden siebten Spiel.

 

 

Verfasser: presse Erding Gladiators
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
TSV Peißenberg - Vereins-/Stadioninfos TSV Peißenberg
"Miners"
2:1
(0:1, 1:0, 1:0)
HC Landsberg
"Riverkings"
HC Landsberg - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
 
ERSC Amberg - Vereins-/Stadioninfos ERSC Amberg
"Wild Lions"
0:5
(0:3, 0:0, 0:2)
TSV Erding
"Gladiators"
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos
0/0/0/0 (Heim: 0/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/0/0/0 (Auswärts: 0/0/0/0)
0 Tendenz der letzten 5 Spiele 0
Aktuelle Serie
03.03.2024 - 21:58
0:5 Sieg in Amberg
Erding Gladiators machen Halbfinaleinzug perfekt

Die Erding Gladiators entscheiden mit einem 0:5 Erfolg in Amberg die Best-Of-Seven Serie mit 4:2 für sich und ziehen ins Halbfinale ein. Dort wartet mit dem EHC Königsbrunn der amtierende Bayernliga-Meister. Die erste Partie steigt am Freitag, 08.03. um 20 Uhr in der Stadtwerke Erding Arena.



Die Vorzeichen waren nach dem 9:0 Kantersieg vom Freitag klar. Amberg musste gewinnen um ein entscheidendes siebtes Spiel in Erding zu erzwingen. Allerdings machte die Daffner-Truppe vor knapp 1.000 Zuschauer von Beginn an deutlich, dass man nicht nochmal gegen den ERSC antreten will. Mit einem gehörigen Offensivdrang setzte man die Defensive der Hausherren unter Druck. So hätte Erding bereits nach sieben Minuten deutlich in Führung liegen können. Doch entweder stand Timon Bätge oder der Pfosten im Weg. Die größte Chance zur Amberger Führung hatte Köberle auf dem Schläger. Doch konnte er bei eigener Unterzahl ein Solo nicht verwerten. Kurz drauf stand es plötzlich 0:3 für die Gladiators. Zunächst fälschte Daniel Krzizok in Überzahl einen Forster-Schuss zur Führung ab. Dann verwertete Florian Zimmermann einen traumhaften Alleingang zum 0:2. Und 14 Sekunden später war es Cheyne Matheson, der den zahlreich mitgereisten TSV Anhang abermals zum Jubeln brachte. Innerhalb von 74 Sekunden schossen sich die Gladiators also in Richtung Halbfinale.

 

Das zweite Drittel war geprägt von einem nie aufsteckenden ERSC Amberg und souverän agierenden Gladiators. Diese ließen selbst bei 90 Sekunden 3:5 Unterzahl kaum eine Chance zu. Offensiv taten Michl & Co Erding das Nötigste, trafen aber in den zweiten zwanzig Minuten kein weiteres Mal.

 

Dies änderte sich im letzten Drittel. 46 Minuten waren gespielt, da jagte Cheyne Matheson in Überzahl den Puck zur endgültigen Entscheidung in die Maschen. Sechs Minuten vor dem Ende war es abermals der Kanadier. Er stellte mit seinem dritten Tor den 0:5 Endstand her. Amberg versuchte zwar alles, um zumindest einen Heimtreffer in der Play-Off Serie zu erzielen, doch Dimitri Pätzold war nicht zu überwinden. Mit dem nahezu unglaublichen vierten Shutout im sechsten Spiel wurde der ehemalige Nationaltorhüter auch völlig zu Recht zum Man oft the Serie auf Seiten der Gladiators.

 

Nur fünf Gegentreffer, eine Penalty-Killing Quote von 100% sowie 25 erzielte Treffer sind Indiz genug, dass Erding trotz der zwei Heimniederlagen letztendlich verdient ins Halbfinale eingezogen ist. Amberg wiederum spielte ebenfalls eine starke Play-Off Serie. Mit großer Leidenschaft, einer diszipliniert defensiven Spielweise sowie einem überragenden Timon Bätge verlangten die Oberpfälzer dem TSV Erding alles ab. Nicht umsonst hatten Experten vor der Saison die Begegnung Amberg vs. Erding als potentielles Finale gesehen. Ist für die Salinger-Truppe nun Sommerpause angesagt, geht für die Gladiators ihre „Mission Championship“ weiter. Dies gilt ebenfalls für die U20 der Young Gladiators. Sie gewannen das Spitzenspiel gegen den EHC Straubing mit 11:5. Diesem Schützenfest ließ die ebenfalls von Thomas Daffner trainierte Mannschaft einen 9:0 Erfolg gegen den ERSC Ottobrunn folgen.

 

 

 

Halbfinale (Best-Of-Five):

 

Freitag, 08.03., 20 Uhr: Erding Gladiators vs. EHC Königsbrunn

 

Sonntag, 10.03., 18 Uhr: EHC Königsbrunn vs. Erding Gladiators

 

Freitag, 15.03., 20 Uhr: Erding Gladiators vs. EHC Königsbrunn

 

 

 

Falls nötig:

 

Sonntag, 17.03., 18 Uhr: EHC Königsbrunn vs. Erding Gladiators

 

Dienstag, 19.03., 20 Uhr: Erding Gladiators vs. EHC Königsbrunn

Verfasser: presse Erding Gladiators
Veröffentlicht von Norman Flaake