Spieltagsrückblick - 18. Spieltag
Bayernliga Vorrunde 2022/2023
Bayernliga
Auswahl:   
 
ESV Buchloe - Vereins-/Stadioninfos ESV Buchloe
"Pirates"
2:3
(1:2, 0:0, 1:1)
ESC Riverrats Geretsried ESC Riverrats Geretsried - Vereins-/Stadioninfos
9. Platz - 21 Pkt.
7/0/0/9 - 52:64 Tore
Tabelle 11. Platz - 17 Pkt.
4/2/1/9 - 60:71 Tore
2/0/0/3 (Heim: 1/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
1/1/0/3 (Auswärts: 0/0/0/2)
Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
2 Spiele in Serie verloren Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
05.12.2022 - 00:14
Eine Niederlage die zur Nebensache gerät
Partie wird durch Verletzung von Michal Petrak überschattet

Buchloe (chs) Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend eine weitere Heimniederlage einstecken müssen. Doch nach dem 2:3 (1:2, 0:0, 1:1) gegen den ESC Geretsried war der Spielausgang auf beiden Seiten eigentlich nur Nebensache. Denn die Partie wurde durch die womöglich schwere Verletzung des Buchloer Topscorers Michal Petrak überschattet, der gegen Mitte des zweiten Drittels mit der Trage vom Eis ins Krankenhaus gebracht werden musste. Minutenlang war die Partie wegen der Erstversorgung unterbrochen, ehe bei Spielzeit 33:59 die zweite Drittelpause vorgezogen wurde. Anschließend entschieden sich beide Teams dafür, die Partie trotzdem fortzusetzen, wobei die Buchloer den 1:2 Rückstand nicht mehr drehen konnten und nach der Freitagsniederlage erneut punktlos blieben.



Schon im ersten Drittel kamen die Buchloer nicht wirklich ins Spiel, obwohl man im Kampf um Platz 8 eigentlich dringend einen Heimsieg benötigte. Doch die spritziger wirkenden Gäste machten den Hausherren das Leben gehörig schwer und gingen mit dem ersten Powerplay nicht unverdient in Führung. Gerade einmal sieben Sekunden benötigte Daniel Bursch, um die erste Überzahlsituation zum 0:1 zu verwerten (10.). Alexander Krafczyk hatte zwar nur rund vier Minuten später zum 1:1 getroffen, als er seinen eigenen Rebound zum Ausgleich in die Maschen setzte (13.). Doch wirklich Sicherheit und Ruhe bekamen die Buchloer auch dadurch nicht in ihr Spiel. Und demzufolge waren es erneut die Gäste, die noch vor der Pause wieder in Front gingen – wiederum in Überzahl. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis hatte Dominic Fuchs das 1:2 besorgt (19.).

Auch im Mitteldrittel blieb auf ESV-Seite zunächst viel Stückwerk. Michal Petraks Sololauf war hier einer der wenigen brauchbaren Höhepunkte, der letztlich den Weg aber dennoch nicht über die Linie fand (25.). Und dann wurde es nach 34 Minuten plötzlich totenstill in der Buchloer Halle, als Buchloes Topscorer ohne Körperspannung ungebremst an den Pfosten bzw. ins Tor der Gäste rutschte und sich dabei scheinbar schwer verletzte. Minutenlang leistete ESV-Mannschaftsarzt Georg Hessel Erste Hilfe, ehe Petrak mit der Tage vom Eis gebracht werden musste. Die Schiedsrichter zogen anschließend richtigerweise die zweite Drittelpause vor, um die weitere Behandlung in der Kabine zu ermöglichen. Nachdem Petrak dann auf dem Weg ins Krankenhaus war, wurde das Spiel schließlich im Einvernehmen beider Mannschaften nach halbstündiger Unterbrechung wieder fortgesetzt. Für beide Teams – vor allem aber für die Buchloer – war das nun natürlich kein einfaches Unterfangen, nach diesem Schockmoment nochmals geordnet weiterzuspielen. Doch die Piraten versuchten nochmals alles, um das Ruder herumzureißen – vermutlich auch für ihren verletzten Kollegen. Dementsprechend groß war der Jubel, als Robert Wittmann nach 51 Minuten den Puck förmlich ins Tor arbeitete und so das wichtige 2:2 erzielte. Dass es am Ende aber auch sportlich gesehen ein gebrauchter Abend wurde, unterstrich aber nur wenige Minuten später die Antwort der Riverrats. Diesen gelang nämlich durch einen abgefälschten Schuss von Klaus Berger der Siegtreffer (56.), der den Freibeuter ganz wichtige Punkte kostete.

Im Rennen um die Top 8 Ränge hat sich der Rückstand auf den begehrten achten Rang durch die zwei Niederlagen nun auf satte sieben Punkte erhöht. Doch dieser sportliche Rückschlag geriet angesichts der Sorgen um Michal Petrak an diesem Abend verständlicherweise erst mal zur absoluten Nebensache. Schließlich galten die Gedanken und Genesungswünsche aller Beteiligten und der Zuschauer erst einmal dem tschechischen Publikumsliebling.

 

 

Verfasser: Presse ESV Buchloe
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ESC Dorfen - Vereins-/Stadioninfos ESC Dorfen
"Eispiraten"
4:2
(2:0, 1:1, 1:1)
TEV Miesbach TEV Miesbach - Vereins-/Stadioninfos
13. Platz - 14 Pkt.
2/2/4/6 - 44:63 Tore
Tabelle 1. Platz - 37 Pkt.
10/3/1/2 - 72:43 Tore
1/2/1/1 (Heim: 0/1/1/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
2/1/0/2 (Auswärts: 0/0/0/2)
Es geht aufwärts - Es geht aufwärts Tendenz der letzten 5 Spiele Es geht aufwärts - Es geht aufwärts
1 Spiel in Serie gewonnen Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
04.12.2022 - 20:35
TEV verliert in Dorfen

Nach dem fulminanten Sieg nach Verlängerung am Freitag gegen Kempten war der TEV am Sonntagabend in Dorfen gefordert. Trainer Michael Baindl musste wieder auf Johannes Bacher, Matthias Bergmann, Sebastian Deml, Florian Heiß und Bohumil Slavicek verzichten. Zum Lazarett hinzu kam auch noch Maximillian Meineke, der sich nach einem geblockten Schuss am Freitag am Fuß verletzte. Im Tor startete Timon Ewert.



Der ESC Dorfen ist zwar in der hinteren Tabellenhälfte platziert, aber TEV war nach dem Hinspiel bereits gewarnt vor der Stärke der Eispiraten, die von Beginn an auf eine kompakte Defensive setzten und aggressiv aus der Kabine kamen und sich so die ersten Chancen erspielten, die Timon Ewert im TEV Tor parierte. Nach rund fünf Minuten fand der TEV besser in die Partie und konnte dem Spiel etwas seinen Stempel aufdrücken, indem die Rot-Weißen ihr Tempo nützten und die Scheibe hinter die Dorfner Abwehrreihe brachten und dann die Scheibe an die blaue Linie brachten von wo die Abschlüsse kamen. Maximillian Englbrecht im Dorfner Tor konnte diese jedoch abwehren und auch eine 5 gegen 3 Überzahlsituation konnte der TEV nicht nutzen. Im Gegenzug war es dann Dorfen die mit einem Mann mehr in Führung gingen. Christof Hradek überwand in 18.Minute Timon Ewert zum 1:0. Nur wenige Sekunden danach beging der TEV zwei Fouls und Dorfen traf bei 5 gegen 3 zum 2:0. Zunächst scheiterte Gasper Susanj am Pfosten, ehe Urban Sodja per Schuss unter die Latte zum 2:0 traf. Damit ging es in die erste Pause.

Der TEV erwischte einen Start nach Maß ins zweite Drittel. Benedikt Pölt erkämpfte sich die Scheibe und legte von hinter dem Tor den Puck in den Slot, wo Mäx Hüsken trocken zum 2:1 in 21.Minute traf. Danach hatte der TEV einige Chancen zum Ausgleich, die Englbrecht aber entschärfte. Es entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit vielen Stockfehlern und Fehlpässen auf beiden Seiten. Nach einer Strafe gegen den TEV, schlug Dorfen in Überzahl wieder zu. Erneut Christof Hradek traf per Schuss aus dem Slot zum 3:1 in 34.Minute. Der TEV war danach bemüht den Anschluss herzustellen, aber man konnte sich keine zwingenden Chancen herausspielen. Aufregung dann in der 40.Minute nach einem harten Check an Stefan Mechel kam es zu einer Schlägerei in deren Folge Mechel, sowie Lukas Kirsch jeweils mit 5+Spieldauer vom Eis mussten. Die Dorfner bekamen für die Aktion noch zwei weitere 2 Minutenstrafen und der TEV agierte somit mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Es fiel aber kein Treffer mehr im zweiten Abschnitt.

In doppelter Überzahl hatte der TEV zu Beginn des Schlussabschnitts die Möglichkeit zum 3:2, aber ein TEV Treffer wurde nicht gegeben nachdem das Dorfner Tor verschoben war und Dorfen konnte die Unterzahl überstehen. Von nun an drückte der TEV auf den nächsten Treffer fand aber zunächst keine Lücke in der Defensive von Trainer Franz Steer. Nach rund der Hälfte des Drittels hatte der TEV Glück das Dorfen bei einem Konter an der Latte scheiterte und danach Ewert stark parierte. Im Gegenzug gab es dann eine Strafe gegen Dorfen und die Möglichkeit für den TEV in Überzahl. Und der TEV nutzte diese Situation aus. Andreas Nowak schloss von der blauen Linie ab und Patrick Asselin fälschte in der 54.Minute die Scheibe zum 3:2 in die Maschen ab. Der TEV rannte nun an und setzte alles daran den Ausgleich zu erzielen. Nick Endress scheiterte einmal knapp am langen Pfosten. Bereits zwei Minuten vor Schluss setzte der TEV alles auf eine Karte und Timon Ewert verließ das Tor zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Der TEV drückte auf den Ausgleich, doch Dorfen brachte die Scheibe kurz vor dem Ende aus dem eigenen Drittel und traf ins verwaiste TEV Tor zum 4:2 durch Josef Folger.

Weiter geht es für den TEV am kommenden Freitag mit dem Heimspiel gegen den EC Pfaffenhofen. Um 20 Uhr beginnt die Partie im MiaHelfnZam-Stadion

 

ESC Dorfen – TEV Miesbach 4:2 (2:0/1:1/1:1)

Torfolge:

1:0 18.Min Christof Hradek (Lohmaier) 5-4PP:

2:0 19.Min Urban Sodja (Susanj, Vrba) 5-3PP;

2:1 21.Min Maximillian Hüsken (Pölt, Endress);

3:1 34.Min Christof Hradek (Lohmaier, Fischer) 5-4PP;

3:2 54.Min Patrick Asselin (Nowak, März) 5-4PP;

4:2 60.Min Josef Folger ENG;

Zuschauer: 121

Strafen: ESC 16 + 5 + Spieldauer (Kirsch) – TEV 10 + 5 + Spieldauer (Mechel)

Verfasser: Presse TEV Miesbach
Veröffentlicht von Norman Flaake
05.12.2022 - 15:27
Den Tabellenführer auf’s Kreuz gelegt
ESC-Eispiraten besiegen dank leidenschaftlichem Kampf den TEV Miesbach

Dorfen – Was für ein Paukenschlag! Der ESC Dorfen hat den Tabellenführer niedergerungen. Nach leidenschaftlichem Kampf gingen die Eispiraten am Sonntagabend mit einem 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) – Sieg gegen den TEV Miesbach vom Eis.   



Das war sicher nicht der Plan, den Trainer Franz Steer seinen Eispiraten mit auf den Weg gegeben hatte. Bis zur Mitte des ersten Spielabschnitts kassierten seine Schützlinge vier Zwei-Minutenstrafen. Dorfen zählt zu den besten Teams im Penalty-Killing und so hieß es wieder mal „Stresstest bestanden“. Das auch sehr früh ohne Sandro Schroepfer, der sich ohne generisches Dazutun schwer an der Schulter verletzt hatte. Auch dank eines ganz starken Max Englbrecht zwischen den Pfosten hatten sie alle Unterzahlsituationen gemeistert. Kaum marschierte der erste Miesbacher auf die Sünderbank, schlugen die Eispiraten auch schon zu. Zwischen die Schoner von Miesbachs Keeper Timon Ewert hindurch jagte Christof Hradek die Scheibe zum 1:0 in die Maschen nach gut 17 Minuten.

  Zwei Miesbacher wanderten innerhalb von 16 Sekunden in die Box. 73 Sekunden lagen zwischen dem ersten und zweiten Dorfener Treffer. Ein Klasse-Powerplay hatte Urban Sodja ins Kreuzeck zum 2:0 veredelt. Aus der Pause zurück, dauerte es exakt 28 Sekunden und Maximilian Hüsken hatte für die Gäste auf 1:2 verkürzt. Erneut war es Hradek, der ein super Powerplay in einen Dorfener Treffer in der 34. Min. zum 3:1 ummünzte. Der Ex-Waldkraiburger krönte damit sein bisher bestes Spiel im ESC-Trikot.

  Sie fanden immer Mittel, dem Tabellenführer aus dem Oberland Paroli zu bieten. Dennoch hatten die Eispiraten eine gehörige Portion Wut im Bauch beim zweiten Gang in die Pause. Bei Spielzeit 39:17 wurde die Uhr gestoppt, als ein Foul des Miesbachers Stefan Mechel am Dorfener Lukas Kirsch ungeahndet blieb. Dafür verhängten die Referees gegen den Dorfener für „Übertriebene Härte“ und den Miesbacher für „Kämpfen“ jeweils 5 Strafminuten plus Spieldauer. Zum Kochen brachten die Dorfener Volksseele aber erst recht weitere je zwei Minuten gegen Kirsch und Gaspr Susanj.

  So galt es also nach Wiederbeginn für die Eispiraten, noch 77 Sekunden in doppelter Unterzahl zu überstehen. Das schafften sie mit einem bärenstarken Englbrecht im Tor. Miesbachs Neuverpflichtung Patrick Asselin gelang in Überzahl knapp sieben Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer. Die Eispiraten verteidigten mit allem was sie hatten und neun Sekunden vor der erlösenden Sirene traf Josef Folger ins verwaiste Gäste-Tor zum 4:2.

Statistik:

Tore/Vorl.: 1:0 (18.) Hradek (Lohmaier / 5-4), 2:0 (19.) Sodja (Susanj, Vrba / 5-3), 2:1 (21.) Hüsken (Pölt, Endress), 3:1 (34.) Hradek (Lohmaier, Fischer / 5-4), 3:2 (54.) Asselin (März, Nowak / 5-4), 4:2 (60.) Folger (ENG); HSR: Robert Heinze, Maximilian Reitz;  Strafminuten: ESC 21+20 / TEV 17+20;   Zuschauer: 121

Verfasser: HELMUT FINDELSBERGER / DORFENER-ERDINGER ANZEIGER
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
EV Pegnitz - Vereins-/Stadioninfos EV Pegnitz
"Ice Dogs"
6:5 n.V.
(2:2, 2:2, 1:1)
EHC Waldkraiburg
"Die Löwen"
EHC Waldkraiburg - Vereins-/Stadioninfos
14. Platz - 7 Pkt.
1/1/2/12 - 44:102 Tore
Tabelle 12. Platz - 16 Pkt.
3/2/3/8 - 54:61 Tore
1/1/0/3 (Heim: 1/0/0/1)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
0/1/2/2 (Auswärts: 0/1/0/0)
Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger Tendenz der letzten 5 Spiele Grottenschlecht - Grottenschlecht
2 Spiele in Serie verloren Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie verloren
06.12.2022 - 19:14
EHC Waldkraiburg in der Krise?
Nur ein Punkt gegen Pegnitz ist zu wenig

Der 18. Spieltag in der Eishockey Bayernliga ist Geschichte und auch beim Tabellenvorletzten dem EV Pegnitz war für den EHC Waldkraiburg nicht viel zu holen. Ein magerer Punkt nach einer erneut verlorenen Overtime zeigt dem Verein aus der Industriestadt klar auf wo man im Moment zu stehen scheint in der Rangordnung der Bayernliga.



Ein wahrlich nicht sehr starkes Pegnitzer Eishockeyteam vermochte es, den Löwen immer wieder gefährlich zu werden, oftmals unnötig. Christoph Lode im Tor, der sich gegenüber des Spiels zwei Tage zuvor wieder gebessert hat, ist es zu verdanken, dass man gegen die „Ice Dogs“ nicht schon in der regulären Zeit klar verlor. Zwar funktionierte es heute vonseiten der Löwen nach vorne deutlich besser, was man auch an fünf eigenen Toren gut ablesen kann, nach hinten, also in der Verteidigung und Unterstützung des eigenen Torhüters, sehen die Löwen-Spieler oftmals aus wie Statisten, welchen es nicht erlaubt ist, ins Spielgeschehen einzugreifen. An was das im Detail liegt, das vermag wahrscheinlich niemand so genau zu sagen, andernfalls wäre es wohl einfacher die Problemanalyse zu bestreiten. Der erste Treffer der Ice Dogs durch Schuster lässt sich noch auf deren Überzahl zurückführen. Bereits in der zweiten Minute des Spiels fiel dieser Treffer. In der sechsten Minute legte der sehr auffällige Navarra nach, welcher mit einem Schlenzer aus dem Halbfeld erfolgreich war. Beim EHC-Anschlusstreffer nur eine Minute später konnte man wieder ein wenig das Vorjahres-Gefühl der Neuert-Popelka-Kombo erleben, das Duo, welches dem Gegner einst reihenweise das Fürchten lehrte. Auf der linken Spielfeldseite erkämpft sich Waldkraiburgs 13 den Puck und spielt mit der Rückhand in den Slot wo bereits Michal Popelka wartet und zum 2:1 Anschluss einschiebt. Kurz vor Ende des Durchgangs wartet dann noch der Ausgleichstreffer durch Jan Loboda. Dessen Schlenzer in Überzahl von der blauen Linie fand direkt den Weg ins Tor.

Im zweiten Drittel nehmen sich beide Teams spielerisch erneut nichts. Entsprechend lief das Spiel mal vor dem einen, dann wieder vor dem anderen Tor ab. Auch das Ergebnis des Drittels spiegelt diesen Umstand wider. Wie auch in den ersten 20 Minuten, verabschieden sich beide Teams mit 2:2 Toren in die Kabine. Dabei wechselten sich beide Teams beim Toreschießen ab. Den Anfang machte Erik Hefke auf Zuspiel von Rott und Loboda in der 26. Minute. In der 30. Minute war es Pegnitz‘ Hagen, welcher den Spielstand zu egalisieren wusste. Die 38. Minute dann erneut ein Löwen-Treffer. In eigener Unterzahl wissen Leon Decker und Michal Popelka ein Break ordentlich zu Ende zu fahren und Leon Decker schloss mustergültig ab. Noch vor der Pause jedoch glich Pegnitz erneut aus. Torschütze war dieses Mal Dzemla zum 4:4 Pausenstand.

Ist ein Stadion offen wie dies in Pegnitz, so kommt eine Regel zum Einsatz, welche viele Eishockeyfans nicht kennen dürften: Das letzte Drittel ist zweigeteilt und wird nach zehn Minuten beendet, um die Seiten zu wechseln. Bevor dies jedoch passieren konnte, schoss Michal Popelka, welcher sich in Überzahl vor dem Tor in aller Seelenruhe die Seite aussuchen konnte, die 5:4 Führung. Bevor jedoch die offenkundig kaputte Uhr, welche auf den Pegnitzer Zeitnehmer angewiesen war, das Ende der ersten zehn Minuten anzeigen konnte, glichen die „Ice Dogs“, erneut durch Dzemla aus und schickten beide Teams in letzter Konsequenz mit 5:5 in die Overtime.

Dort gab es eine Strafe für Erik Hefke, welche die Löwen gut überstanden. Einen Alleingang eines Löwen-Spielers, welches von einem Torwart gestoppt wurde, der sich sehr weit außerhalb seines Bereichs befand und den Spieler unsanft von den Beinen holte, war, laut Schiedsrichterentscheidung, regelkonform und führte nicht zu einer Strafe der Ice Dogs. Fünf Sekunden vor Ende des Spiels vermochten die „Ice Dogs“ die Scheibe nach einem eigentlich von den Löwen gewonnenen Bully rechts unten in das EHC-Tor zu spitzeln und den Löwen den Traum einer siegreichen Overtime zu nehmen.  aha

EHC Waldkraiburg – EV Pegnitz 6:5 n.V. (2:2/2:2/1:1/1:0) EHC Waldkraiburg Tor: Schmidt Rudolf (#31); Lode Christoph (#40); Verteidigung: Bernhardt Lars (#5); Schmidt Daniel (#17); Rott Thomas (#20); Cejka Max (#81); Loboda Jan (#90); Seifert Philipp (#96); Sturm: Neuert Christian (#13); Ludwig Tim (#23); Hefke Erik (#27); Decker Leon (#34); Hipetinger Johannes (#53); Popelka Michal (#63); Maierhofer Florian (#74); Zimmermann Patrick (#98);
Tore: 1:0 (2.) Schuster (Seibel – 5-4 ÜZ); 2:0 (6.) Navarra (Holomek, Wolf); 2:1 (7.) Popelka (Neuert, Maierhofer); 2:2 (20.) Loboda (Popelka, Maierhofer – 5-4 ÜZ); 2:3 (26.) Hefke (Rott, Loboda); 3:3 (30.) Hagen (Breyer); 3:4 (38.) Decker (Popelka, Cejka – 4-5 UZ); 4:4 (39.) Dzemla (Holomek – 5-4 ÜZ); 4:5 (49.) Popelka (Loboda, Maierhofer – 5-4 ÜZ); 5:5 (50.) Dzemla (Navarra, Holomek); 6:5 (65.) Navarra (Holomek, Dzemla);
Zuschauer: 241; Strafen: EHC Waldkraiburg 12, EV Pegnitz 10

Verfasser: Presse EHC Waldkraiburg
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ESC Kempten - Vereins-/Stadioninfos ESC Kempten 1:6
(0:4, 1:1, 0:1)
TSV Erding
"Gladiators"
TSV Erding - Vereins-/Stadioninfos
7. Platz - 28 Pkt.
8/1/2/4 - 73:57 Tore
Tabelle 8. Platz - 26 Pkt.
8/1/0/7 - 65:53 Tore
2/1/2/0 (Heim: 1/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
4/0/0/1 (Auswärts: 1/0/0/1)
Es geht aufwärts - Es geht aufwärts Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
1 Spiel in Serie verloren Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
05.12.2022 - 00:20
Klare Niederlage für die Sharks
ESC Kempten macht gegen Erding das Spiel und verliert mit 1:6

Es war eines dieser Spiele die es gibt im Sport und die sich nur sehr schwer erklären lassen. Im ersten Drittel spielte Kempten über lange Phasen auf ein Tor, scheiterte aber ein ums andere Mal am überragenden Torhüter Christoph Schedlbauer im Gästegehäuse. Gästecoach Felix Schütz machte seinen Goalie auch als den Schlüssel zum Sieg aus. Hätte Kempten bei einer doppelten Überzahl im ersten Drittel nur einige seiner zahlreichen hochkarätigen Chancen genutzt wäre es nach Meinung des Erdinger Übungsleiters ein ganz anderes Spiel geworden. 



Stattdessen glänzte seine Mannschaft mit gnadenloser Effektivität. Genau 6 Chancen reichten den Gladiators im ersten Abschnitt um vier Treffer zu erzielen und dem Spiel bereits früh eine Vorentscheidung zu verpassen. Kemptens Coach Brad Miller versuchte ein Zeichen zu setzten und wechselte nach dem ersten Drittel den Torhüter, für Jakob Nerb war es ein unglücklicher Abend, für ihn übernahm Danny Schubert, der gewohnt sicher agierte. Kempten versuchte zwei Drittel lang alles um den Anschluss herzustellen, aber wie bereits im Spiel gegen Ulm war der gegnerische Kasten wie vernagelt. Einzig Rostislav Martynek schaffte es einen Schuss von Nikolas Oppenberger per Abpraller zum zwischenzeitlichen 1:5 zu verwerten. Miller konstatierte auch nach dem Spiel das es viel zu arbeiten gibt in der nächsten Woche. Es sind viele Kleinigkeiten die er sieht, an denen es zu arbeiten gilt. Noch ist der Abstand auf den neunten Platz ausreichend, aber die Konkurrenz schläft nicht. Daher gilt es alles dafür zu tun um am kommenden Wochenende gegen Geretsried und Schongau wichtige Punkte einzufahren. Das die Mannschaft dies kann hat sie in dieser Saison ja bereits oft genug bewiesen.

Statistik:

ESC Kempten – TSV Erding: 1:6 (0:4,1:1,0:1)

Tore:

0:1 Simon (Waldhausen)(6.),

0:2 Guft-Sokolov (Michl)(11.),

0:3 Waldhausen (Busch)(16.),

0:4 Waldhausen (Plihal)(19.),

0:5 Waldhausen (Michl,Krzizok)(28.),

1:5 Martynek (Oppenberger,Kröber)(37.),

1:6 Plihal (Krzizok,Michl)(57.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

TSV Erding: 10

Beste Spieler:

ESC Kempten: Danny Schubert

TSV Erding: Christoph Schedlbauer

Zuschauer: 442

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse ESC Kempten
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ERV Schweinfurt - Vereins-/Stadioninfos ERV Schweinfurt
"Mighty Dogs"
6:5
(3:1, 3:3, 0:1)
EA Schongau
"Mammuts"
EA Schongau - Vereins-/Stadioninfos
10. Platz - 20 Pkt.
5/1/3/7 - 68:68 Tore
Tabelle 5. Platz - 31 Pkt.
8/3/1/3 - 64:42 Tore
0/0/1/4 (Heim: 0/0/1/2)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/0/1/1 (Auswärts: 1/0/1/1)
Grottenschlecht - Grottenschlecht Tendenz der letzten 5 Spiele Es geht aufwärts - Es geht aufwärts
5 Spiele in Serie verloren Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
05.12.2022 - 00:18
Mighty Dogs entscheiden Krimi für sich

Welch eine Wohltat für die Seele aller, die es mit den Mighty Dogs halten. So oder so ähnlich fiel bei vielen das Fazit nach sechzig Minuten Krimi auf dem Eis aus. Mit 18+2 Spielern hatte Andreas Kleider einen üppigen Kader im Vergleich zu den letzten Wochen. Die Gäste aus Schongau sind mit 14+2 an den Main gereist. Nach der unnötigen Niederlage am Freitag wollten und mussten die Mannen von Headcoach Andreas Kleider eine Reaktion zeigen.



Gut aus der Kabine raus gekommen und stark ins erste Drittel gestartet, ging man nach 12 Minuten durch Sean Fischer im Powerplay mit 1-0 vor 309 Zuschauer in Führung. Die Hausherren blieben dran und erhöhten dreieinhalb Minuten später erneut im Powerplay auf 2-0 durch Marquardt, der ebenfalls wie Fischer beim 1-0 einfach mal abzog und der Puck fand den Weg ins Tor. Das eine zwei Tore (oder gar mehr) Führung im Eishockey nicht unbedingt viel Wert ist, musste man heute erneut feststellen. 92 Sekunden vor der Pause konnte Seelmann auf 2-1 verkürzen. Wie Marquardt und auch Fischer, zog Seelmann von den Mammuts ebenfalls einfach mal ab und der Puck landete im Tor von Roßberg. Die perfekte Antworte auf den Gegentreffer setzte dann Nils Melchior auf toller Vorarbeit von Sean Fischer. In eigener Unterzahl setzte sich Fischer an der Bande durch und legte auf Melchior quer, der dann sehenswerte zum 3-1 einnetzte. So ging es auch in die erste Pause.

 

Im zweiten Drittel sollten dann nochmal mehr Tore fallen wie im ersten Drittel. Den Anfang mit dem munteren Tore schießen machte Alex Asmus direkt nach Wiederbeginn zum 4-1. Wer hier dachte, dass dies nun ein ausreichendes Polster ist, wurde eines besseren belehrt. Innerhalb von zwei Minuten nach dem vierten Gegentreffer konnten die Gäste aus Schongau durch Schuster und Paré auf 4-3 wieder verkürzen und es zeichnete sich ab, dass dies ein Krimi werden könnte im Icedome. Aber nach 8 Sekunden zum 4-3 nutzte Joey Sides einen Fehler in der Defensive und erzielte das 5-3. Das 5-4 durch Höfler für die Mammuts fiel in der 29 Minute. Das letzte Tor an diesem Abend für die Mighty Dogs erzielte Pascal Schäfer. Allerdings hat dieses Tor ein Seltenheitswert. Pascal Schäfer holte sich den Puck im eigenen Drittel und macht sich auf den Weg nach vorne. In der neutralen Zone chippte Schäfer den Puck einfach mal halb hoch in Richtung von Wieland, der den Puck mit der Fanghand locker fangen wollte. Allerdings griff er leicht daneben und von der Fanghand kullerte der Puck über die Linie. Nach diesem Gegentreffer verlies Wieland für Blankenburg das Gehäuse.

 

Im dritten Drittel übernahmen dann die Gäste das Spiel. Zwar hatten die Mighty Dogs immer mal kleine Möglichkeiten auf einen weiteren Treffer, aber den letzten Treffer am Abend erzielte Schwarzfischer knapp acht Minuten vor Ende. Der Spielstand lautete also somit 6-5 und für alle weiß-blauen begann nun das Mitfiebern und hoffen, dass die drei Punkte im Icedome bleiben. Die Mammuts warfen nach und nach alles nach vorne und vor Benny Roßberg brannte es einige male lichterloh. Erneut musste Roßberg heute sein ganzes Können abrufen und sicherte mit einigen Big Saves die drei Punkte. Die Erleichterung nach sechzig Minuten war allen beteiligten förmlich anzumerken. Letztlich kein unverdienter Sieg für die Mighty Dogs, die dadurch weiter an den Top Acht dran bleibt.

 

Am kommenden Freitag treffen die Mighty Dogs im heimischen Icedome dann auf die Devils aus Ulm um 20 Uhr.

Tickets gibt es bereits unter: https://ervschweinfurt.vereinsticket.de/eisho-mightydogsschweinfurt/3752947/

 

Die Statistik wird bereitgestellt von www.bayernhockey.com:

 

Tore

Stand Zeit Team Torschütze 1. Assist 2. Assist

1:0 11:33 ERVS Fischer S. (5-4) Grüner M. Hood D.

2:0 15:02 ERVS Marquardt K. (5-4) Melchior N. Asmus A.

2:1 18:28 EAS Seelmann F. Holzmann D. 

3:1 19:42 ERVS Melchior N. (4-5) Fischer S. Hartl L.

4:1 21:07 ERVS Asmus A. Ostertag D. Roßberg B.

4:2 21:48 EAS Schuster M. Holzmann D. Lautenbacher J.

4:3 23:10 EAS Paré S.  

5:3 23:18 ERVS Sides J.  

5:4 28:09 EAS Höfler F. (5-4) Keil P. 

6:4 34:50 ERVS Schäfer P. Hartl L. 

6:5 52:16 EAS Schwarzfischer J. Keil P. 

 

 

Die komplette Statistik kann unter nachfolgenden Link angeschaut werden: https://bayernhockey.com/spielberichte/spielbericht.php?ligenid=297&spielid=124#spielstatistik

Verfasser: Medienteam Mighty Dogs
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
VfE Ulm/Neu-Ulm - Vereins-/Stadioninfos VfE Ulm/Neu-Ulm
"Devils"
6:5 n.V.
(1:1, 2:4, 2:0)
EHC Königsbrunn EHC Königsbrunn - Vereins-/Stadioninfos
3. Platz - 33 Pkt.
10/0/3/2 - 66:47 Tore
Tabelle 2. Platz - 35 Pkt.
10/2/1/3 - 73:48 Tore
4/0/1/0 (Heim: 4/0/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
3/1/0/1 (Auswärts: 1/1/0/0)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Spitzenform - Spitzenform
1 Spiel in Serie verloren Aktuelle Serie 2 Spiele in Serie gewonnen
05.12.2022 - 00:17
Königsbrunn gewinnt einen Punkt und verliert zwei Spieler

Mit 5:6 nach Verlängerung verliert der EHC Königsbrunn seine Auswärtspartie bei den „Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm. Dabei sah es nach zwei Dritteln noch nach einem Erfolg der Königsbrunner gegen die heimstärkste Mannschaft der Liga aus, am Ende gingen den Brunnenstädtern aber die Körner aus.

Beide Mannschaften starteten mit Rumpfkader, Ulm begann mit 14 Feldspielern, Königsbrunn war mit 13 angereist. Im Tor stand von Beginn an Stefan Vajs. Wie schon am Freitag fehlten Alexander Strehler, Nico Baur, Lukas Häckelsmiller, Jeffrey Szwez, Max Lukes und Maxi Knittel.

 

 



Königsbrunn startete aggressiv und mit Zug zum Tor, Ulm hielt aber gut dagegen und zeigte sich unbeeindruckt. In der kampfbetonten und fair geführten Partie boten beide Mannschaften einen Fight auf Augenhöhe, in der Anfangsphase waren die Kontrahenten noch wenig risikofreudig. Den ersten Treffer markierte dann aber der EHC Königsbrunn, in Überzahl schaltete Dennis Tausend am schnellsten vor dem gegnerischen Tor und schob die Scheibe zur 1:0 Führung ein. Kurz vor der Pause kassierte der EHC allerdings eine Strafzeit, die dann die Devils zum Ausgleich nutzten. Martin Podešva fälschte einen Schuss von Dominik Synek ins Königsbrunner Tor ab. Mit dem leistungsgerechten 1:1 gingen beide Mannschaften ein erstes Mal in die Pause.

Nach dem Pausentee erwischte der EHC den besseren Start und erzielte in der 22. Spielminute das 2:1. Tim Bullnheimer legte für Marco Sternheimer ab, der dann per Direktabnahme einnetzte. Königsbrunn verpasste es danach, Strafzeiten der Gastgeber zu nutzen und den Spielstand zu erhöhen. Dafür funktionierte es in Gleichzahl, in der 29. Spielminute eroberte Pater Brückner die Scheibe und erhöhte nach einem Doppelpass mit Max Petzold auf 3:1. Die Freude über die Führung währte nur kurz, denn nur drei Minuten später konnte Ulm in Überzahl den 2:3 Anschlusstreffer erzielen. Doch auch die Devils konnte sich nicht lange freuen, denn Hayden Trupp schoss zwei Minuten danach seinen Scheibengewinn zum 2:4 ein. Drei Minuten später konnten die Devils in Überzahl erneut auf 4:3 verkürzen, doch Max Petzold netzte mit einem schönen Schuss nur Sekunden vor der letzten Pause ebenfalls in Überzahl zur 5:3 Führung ein.

Allerdings verletzte sich Peter Brückner im Mitteldrittel, nach dem Ausfall von Gustav Veisert im ersten Spielabschnitt konnte der EHC in den letzten 20 Minuten nur noch mit zwei Reihen antreten. Den Schlussabschnitt begannen die heimstarken Gastgeber aggressiv, Königsbrunn hätte aber bei einem schön herausgespielten Konter fast noch ein weiteres Tor erzielen können. Ulm machte es besser und kam durch einen Doppelschlag in der 44. Spielminute zum Ausgleich. Coach Bobby Linke nahm eine Auszeit, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Fünf Minuten vor Drittelende hatte der EHC über eine Minute doppelte Überzahl, scheiterte aber an den aufopferungsvoll kämpfenden Devils. Nach 60 Spielminuten stand es dann immer noch 5:5, die Partie ging nun in die Overtime. Dort hatten die Ulmer das bessere Ende für sich, nach einem Wechselfehler der Königsbrunner traf Martin Podešva zum Sudden Death ins Königsbrunner Tor, das Spiel war nun entschieden.

Der EHC verliert die Partie im letzten Drittel, als man innerhalb einer Minute die Führung vergab. Allerdings gingen Bobby Linke zu diesem Zeitpunkt die Optionen aus, da er auf Peter Brückner und Gustav Veisert verzichten musste, die verletzungsbedingt ausfielen und wohl länger nicht auflaufen werden. Die Brunnenstädter gewinnen zwar einen Punkt, werden aber demnächst statt mit Rumpfkader mit einem letzten Aufgebot spielen müssen. Ulm steht nach dem verdienten Sieg nur noch einem Punkt auf Platz drei hinter dem Zweitplatzierten EHC Königsbrunn.

EHC-Coach Bobby nahm nach dem Spiel den Punkt gerne mit, konnte sich aber wegen der Verletzten nicht wirklich freuen: „Wir sind mit drei Sturm- und zwei Verteidigungsreihen ins Spiel gestartet und haben dann gut und clever gespielt. Ulm war körperlich sehr präsent, es war aber absehbar, dass es aufgrund unserer Ausfälle und der angeschlagenen Spieler problematisch werden könnte. Ich musste einige Male umstellen, am Schluss hatten wir nur noch zwei Sturmreihen und fünf Verteidiger zur Verfügung. Im letzten Drittel haben wir die letzten fünf Minuten verschlafen und haben Ulm mit den zwei Toren wieder ins Spiel gebracht. Da hatte ich schon Angst, dass wir ohne Punkte aus dem Spiel gehen, deswegen muss man sagen, dass wir einen Punkt gewonnen haben. Ulm hat das Tempo hoch gehalten und alle Checks zu Ende gefahren. Der Wechselfehler hat dann das Spiel entschieden, ich will da aber meine Jungs in Schutz nehmen. Am Ende des Tages war es eine Frage der Konzentration, die waren platt. Ich habe viel Respekt vor meiner Mannschaft, mehr war leider nicht drin!“

Tore: 0:1 Tausend (Bullnheimer, Sternheimer) (16.), 1:1 Podešva (Synek. Wirz) (20.), 1:2 Sternheimer (Bullnheimer, Prokopovics) (22.), 1:3 Brückner (Petzold) (29.), 2:3 Dörner (Mikulic, Jäger) (32.), 2:4 Trupp (34.), 3:4 Synek (Miller, Döring) (37.), 3:5 Petzold (Sternheimer, Bullnheimer) (40.), 4:5 Döring (Synek, Klingler) (44.), 5:5 Wirz (Rodriguez, Podešva) (34.), 6:5 Podešva (Rodriguez, Klingler) (63. Ot)

Strafminuten: VfE Ulm/Neu-Ulm 16 EHC Königsbrunn 10 Zuschauer: 487

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser: Presse EHC Königsbrunn
Veröffentlicht von Norman Flaake
 
ERSC Amberg - Vereins-/Stadioninfos ERSC Amberg
"Wild Lions"
6:1
(1:1, 2:0, 3:0)
EC Pfaffenhofen
"Eishogs"
EC Pfaffenhofen - Vereins-/Stadioninfos
6. Platz - 28 Pkt.
8/2/0/6 - 61:43 Tore
Tabelle 15. Platz - 6 Pkt.
1/1/1/12 - 42:115 Tore
3/1/0/1 (Heim: 1/1/0/0)  Die letzten 5 Spiele
(S3-S2-N1-N)
1/1/1/2 (Auswärts: 1/1/0/1)
Spitzenform - Spitzenform Tendenz der letzten 5 Spiele Kleiner Durchhänger - Kleiner Durchhänger
2 Spiele in Serie gewonnen Aktuelle Serie 1 Spiel in Serie gewonnen
06.12.2022 - 19:13
ERSC gewinnt erst zum Ende hin deutlich gegen Pfaffenhofen
Löwen machen Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

Mit einem Sieg über den EC Pfaffenhofen hat der ERSC Amberg am Sonntagabend sein Sechs-Punkte-Wochenende in der Eishockey-Bayernliga perfekt gemacht. Der klare 6:1-Erfolg täuscht aber etwas über den Spielverlauf hinweg, denn die Löwen hatten zwei Drittel lang ihre liebe Mühe mit den einsatzfreudigen Gästen.



Der ERSC war vorgewarnt, denn beim Tabellenschlusslicht hatte der Trainerwechsel schon am Freitag Auswirkungen gezeigt, als die Eishogs in Schweinfurt mit 4:1 gewannen. Dieses Erfolgserlebnis hatte die Motivation beim Team von Neu-Coach Stefan Teufel offensichtlich gesteigert und der ECP trat sehr selbstbewusst auf. Besonders der Kanadier Thomas Callaghan entpuppte sich als ständiger Unruheherd. Callaghan war es auch, der die Gäste nach knapp fünf Minuten in Führung brachte. Der ERSC kam nur schwer in die Gänge, die Mannschaft von Dirk Salinger verzettelte sich noch zu sehr in Einzelaktionen. Schön herausgespielt war dann allerdings der Ausgleich durch Felix Köbele. Mit dem 1:1 ging es auch in die erste Pause und das Ergebnis entsprach den Spielanteilen.

Im Mittelabschnitt häuften sich die Chancen für die Gastgeber, wenngleich die Gäste bei Kontern weiter gefährlich blieben. Ein fünfminütiges Überzahlspiel für Amberg verlief zunächst relativ umständlich, ehe dann Lukas Salinger doch noch im Powerplay zum 2:1 traf. In der Schlussphase des Drittels konnte Marco Pronath zum 3:1 nachlegen und sorgte damit für eine etwas beruhigende Pausenführung. Pfaffenhofen gab aber nicht auf, setzte weitere Nadelstiche und Amberg machte sich das Leben teilweise selbst unnötig schwer mit ungenauem Passspiel. Im Schlussdrittel lag der Anschlusstreffer für die Eishogs in der Luft, nachdem Callaghan nur durch ein Foul bei einem Unterzahlkonter gebremst werden konnte. Der Kanadier scheiterte dann aber mit seinem Penalty am erneut starken Löwen-Goalie Timon Bätge. Wenig später gelang dem ERSC mit dem 4:1 durch Tanner Campbell eine Vorentscheidung, die Köbele mit seinem zweiten Treffer zum 5:1 dann untermauerte. In der Schlussphase hagelte es Strafzeiten für beide Mannschaften, ehe Brett Mennear 54 Sekunden vor dem Ende mit dem 6:1 den Schlusspunkt setzte.

 

ERSC Amberg – EC Pfaffenhofen 6:1 (1:1,2:0,3:0)

Tore: 0:1 (5.) Callaghan (Hätinen, Birk/5-4), 1:1 (15.) Köbele (Pronath), 2:1 (29.) Salinger (Feder, Pronath/5-4), 3:1 (39.) Pronath (Köbele), 4:1 (47.) T.Campbell (S.Campbell, Mennear), 5:1 (51.) Köbele (Pronath/5-4), 6:1 (60.) Mennear (S.Campbell/5-4).

Strafen: Amberg 16 Minuten + je 10 für Krieger und Schmitt, Pfaffenhofen 16 + je 5 + Spieldauer für Pfab und J.Felsöci.

Zuschauer: 403

Verfasser: Presse ERSC Amberg
Veröffentlicht von Norman Flaake
07.12.2022 - 13:36
ECP hält Partie in Amberg lange offen
Sperren für Pfab und Felsöci – Callaghan verletzt

Pfaffenhofen (oex). Es wurde nichts mit einer weiteren Überraschung. Nach dem 4:1 Erfolg vom Freitag unterlag der EC Pfaffenhofen im zweiten Auswärtsspiel des Wochenendes beim ERSC Amberg mit 1:6 (1:1; 0:2; 0:3). Viel schwerer als die Niederlage wiegt jedoch der Ausfall von drei weiteren Spielern. Zur ohnehin schon langen Liste der fehlenden Spieler gesellen sich für das nächste Spiel beim Spitzenreiter TEV Miesbach auf jeden Fall Jakub Felsöci und Luis Pfab, die beide mit einer Spieldauerstrafe belegt wurden, während man bei Tom Callaghan, der sich am Knie verletzt hat, die Diagnose abwarten muss.



„Jetzt habe ich nach 30 Jahren Eishockey wieder was dazugelernt,“ kommentierte Stefan Teufel die mehr als zweifelhafte Spieldauerstrafe gegen Jakub Felsöci in der anschließenden Pressekonferenz und auch Dirk Salinger konnte die Entscheidungen des Schiedsrichters nicht ganz nachvollziehen. „Ich weiß nicht, ob man da unbedingt zwei Spieler vom Eis schicken muss. Der Spielverlauf hat das jedenfalls nicht hergegeben,“ lag Ambergs Coach hier auf einer Linie mit seinem Pfaffenhofener Kollegen. Der hatte zuvor den Gastgebern zum Sieg gratuliert. „Amberg hat das clever gemacht. Wir wollten das Spiel wie in Schweinfurt engmachen, aber Amberg hat immer wieder die freien Räume gefunden und am Ende konnten wir auch das Tempo nicht mehr halten“, sagte Teufel. Der musste wie schon in Schweinfurt wieder auf eine ganze Anzahl Spieler verzichten.  Zwar war Kareem Hätinen wieder dabei, dafür musste der erkrankte Tim Lohrer passen. Im Tor stand dieses Mal für Patrick Weiner Jonathan Kornreder, der gleich einiges zu tun bekam. Amberg kam vor rund 400 Zuschauern schwungvoll aus der Kabine, hatte auch einige brauchbare Möglichkeiten, aber ohne zählbares Ergebnis. Als dann Benjamin Frank die erste Strafzeit der Partie absitzen musste, schlug der Außenseiter zu. Nach einem Zuspiel von Liam Hätinen traf Tom Callaghan zum 0:1. Der Kanadier war auch in der Folgezeit ein ständiger Unruheherd in der Amberger Defensive. Nach dem Rückstand verstärkten die Gastgeber ihre Bemühungen noch, doch es dauerte bis zur 15. Minute, ehe ein unglücklicher Scheibenverlust in der Vorwärtsbewegung Torjäger Felix Köbele den Ausgleich ermöglichte. Dieses 1:1 hatte auch noch nach dem Wechsel Bestand. Dann aber erwischte es Luis Pfab, der nach einem Bandencheck zum Duschen musste. Über vier Minuten lang wehrten sich die Pfaffenhofener in Unterzahl gegen den Rückstand, ehe Lukas Salinger doch noch traf (29.).  Amberg drückte, wollte noch im Mitteldrittel klare Verhältnisse schaffen, doch die Eishogs mit einem sicheren Jonathan Kornreder im Tor verteidigten nach wie vor recht geschickt, blockten viele Schüsse und kamen auch immer wieder zu eigenen Möglichkeiten. In der 39. Minute war es aber dann doch passiert. Marco Pronath konnte auf 3:1 erhöhen. Geschlagen waren die Gäste jedoch noch lange nicht, zumal Tom Callaghan in der 46. Minute die Chance hatte, seine Mannschaft wieder heranzubringen. Doch er scheiterte mit einem an ihm selbst verschuldeten Penalty an ERSC-Torhüter Timon Bätge. Wenig später konnte Tanner Campbell mit dem 4:1 die Weichen Richtung Sieg stellen und gegen nun auch kräftemäßig nachlassende Pfaffenhofener gelangen Felix Köberle (51.) und Brett Mennear (60.) bei doppelter Überzahl noch zwei weitere Treffer zum Endstand von 6:1 für den Tabellenfünften. „Wir haben jetzt drei Spiele hintereinander gewonnen, aber wer hätte vorher geglaubt, dass Pfaffenhofen unser schwerster Gegner davon war. Mit der Mannschaft vom Hinspiel vor einigen Wochen ist diese jetzt jedenfalls nicht mehr zu vergleichen,“ hatte Dirk Salinger zum Schluss noch ein Kompliment für den Gegner  parat.

 

EC Pfaffenhofen: Kornreder, Kiefer, Hätinen L., Ermakov, Eisenhofer, Eder, Hätinen K.; Münzhuber, Pfab L., Oexler, Felsöci J., Neubauer, Gebhardt, Callaghan, Birk, Felsöci D., Weber

 

Tore:  0:1 (6.) Callaghan (Hätinen L. 5:4); 1:1 (15.) Köbele (Pronath); 2:1 (29.) Salinger (Feder 5:4); 3:1 (39.) Pronath (Köbele, Schwarz F.); 4:1 (47.) Campbell T. (Campbell S., Frank); 5:1 (51.) Köbele (Pronath, Salinger); 6:1 (60.) Mennear (Salinger 5:3)

 

Strafen:  ERSC 14 + jeweils 10 für Krieger u. Schmitt   ECP: 26 + Spieldauer f. Pfab und Felsöci J.

 

Zuschauer: 400

Verfasser: Presse EC Pfaffenhofen
Veröffentlicht von Norman Flaake